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Nora Pahlke berichtet aus Brighton (England)

Reisebericht Brighton

 
Ich möchte gerne von meiner zweiwöchigen Sprachreise nach Brighton, England in der Herbstferien berichten.
Ich habe bei der pensionierten Ann Ellis gewohnt, die früher selber bei der Sprachschule in Brighton gearbeitet hat. Dadurch konnte sie mir schon erzählen, was auf mich zukommt.
Mit mir haben noch eine Französin, zwei Thailänderinnen und später eine andere Deutsche gelebt, was sehr schön war.
Mit der Gastmutter habe ich mich sehr gut verstanden, sie hat viel mit mir gespochen und hatte viele Vorschläge und Tipps was ich sehen sollte.
Am ersten Schultag wird ein Test gemacht, bei dem Grammatik schriftlich abgefragt wird, man einen relativ freien Text schreiben soll und sich fünf Minuten mit einem Organisator der Schule unterhält. Nachdem man die Schule und teilweise auch Brighton gezeigt bekommt, wird einem der Stundenplan überreicht und man bekommt das Schulbuch passend zum Sprachniveau, in welches man eingestuft wurde. Vor diesem Test muss man nicht nervös sein, alle sind sehr nett und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Deutsche Schüler in den meisten Fällen sehr gut Englisch sprechen können. Viele andere Schüler kommen mit sehr geringen Englischkenntnissen und bleiben einige Monate, oft um IELTS zu absolvieren.
Es gibt Morgens- und Nachmittagsklassen. Viele bevorzugen die Klassen am Morgen, ich war in einer Klasse am Nachmittag und war damit auch sehr zufrieden, da ich manchmal länger schlafen, oder Mittags und Abends etwas unternehmen konnte. Das Durchschnittsalter in meiner Klasse war ca. 27 Jahre, was ich jünger erwartet hatte. Allerdings waren sowohl meine Klassenkameraden, als auch mein Lehrer Phil super nett und lustig, meine Klasse war sehr verrückt und es wurde viel gelacht. Die meisten Schüler kamen aus Libyen, die Regierung zahlt ihnen diesen Aufenthalt. Einige Schüler aus Korea, eine Japanerin, ein Mann aus Saudi-Arabien, ein brasilianisches Mädchen und ein deutscher Mann waren in meiner Klasse. Es war sehr interessant zu sehen, welche Englischprobleme welche Region der Welt hatte. Die Deutschen können sehr gut schreiben und sprechen, allerdings keine Grammatik. Die Araber haben große Probleme mit der Schrift, sind dafür aber sehr gut in der Grammatik und die Asiaten haben Probleme mit der Aussprache des Englischen. So konnten alle sich gut gegenseitig helfen.
Mit einigen Leuten aus der Klasse hat man auch am Abend etwas unternommen, wir waren in ein paar Pubs, allerdings ist es mit 17 sehr schwer gewesen an Brightons berühmten Nachtleben teilzunehmen, da auch in Pubs am frühen Abend fast immer der Ausweis kontrolliert wird.
Tagsüber waren wir öfter shoppen,was in Brighton sehr gut möglich ist. Auch nach London sollte man fahren, was nur ca. 1.5 Stunden mit dem Zug entfernt liegt.
Es gibt einige Museen, die zum großen Teil umsonst sind. Außerdem liegen in der Nähe einige Sehenswürdigkeiten in der Natur, wie z.B. die Seven Sisters, die ich bei schönem Wetter auf jeden Fall empfehlen würde.
Ich kann auf jeden Fall empfehlen eine Sprachreise zu machen, man lernt viele neue Leute aus den unterschiedlichsten Ecken der Welt kennen und das Sprachgefühl, bzw die Sicherheit beim sprechen nimmt auch schon in zwei Wochen deutlich zu. Auch wenn es in den ersten zwei Tagen teilweise so war, dass ich mich etwas einsam gefühlt habe wäre ich am Tag der Abreise gerne noch länger geblieben. Ich denke es ist normal, dass man sich zuerst einmal zurecht finden muss und die Situation in einer fremden Familie zu leben, ohne sich in der Gegend auszukennen ist natürlich etwas einschüchternd. Dennoch ändert sich das sehr schnell, denn sowohl die Menschen in Brighton, als auch die Leute in der Schule sind alle sehr aufgeschlossen.
 

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