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Bettina Schröder berichtet aus Edinburgh/Central (Schottland)

Ich bin noch Schülerin und werde in Englisch Abitur schreiben, deswegen hatte ich mir überlegt, über die Osterferien eine Sprachreise nach Edinburgh zu machen.

Und schon saß ich im Flugzeug. Nach einigem Chaos auf dem Flughafen erreichte ich mein Reiseziel. Nach 8 Jahren Englisch in der Schule dachte ich, es dürfte kein allzu großes Problem sein meine Gastfamilie zu finden, doch weit gefehlt. Denn irgendwie hörte sich das Englisch so gar nicht Englisch an und ich verstand erstmal nur die Hälfte. Auch das mit dem Linksverkehr war äußerst seltsam, doch die Busfahrer und Passanten zeigten Verständnis und halfen wo sie konnten, so dass ich schließlich erschöpft aber glücklich bei meiner Gastfamilie ankam.

Dort wurde das Problem mit dem nur die Hälfte verstehen besser, denn alle Familienmitglieder sprachen langsam mit mir und erklärten mir auch sofort wenn ich etwas nicht verstand. Sprachen sie jedoch untereinander kam ich immer noch nicht mit, so dass die ersten Tage äusserst anstrengend waren, da man genau zuhören musste um mitreden zu können. Doch mit der Zeit wurde es immer einfacher. Auch der Unterricht in der Schule trug seinen Teil dazu bei. Am ersten Tag war es angenehm wieder seine eigene Muttersprache zuhören, da noch mehr Deutsche auf die Idee gekommen waren die Osterferien zu nutzen. Am Ende des Tages stellte ich jedoch fest das eigentlich nur Deutsche gekommen waren und versuchte Jugendliche aus anderen Ländern kennen zu lernen, denn die Versuchung deutsch zu sprechen war einfach zu groß. Ich lernte bald die Leute kennen die schon einige Zeit in Schottland verbrachten. Verschiedene Nationalitäten waren auszumachen wobei die Franzosen und Asiaten den größten Teil ausmachten. Auch spanisch wurde häufig gesprochen, so konnte man neben der Schottischen Kultur noch eine Reihe anderer Kulturkreise kennen lernen.

Die erste Woche bestand eigentlich nur aus sight seeing wobei ich immer meinen Stadtplan in der Hosentasche hatte und meistens auch noch den Busfahrplan. Edinburgh hatte nämlich als eine sehr alte Stadt allerhand zu bieten und wenn man sich bei den meisten Sehenswürdigkeiten mit der Außenansicht begnügte, konnte man sehr viel Geld sparen und hatte trotzdem wunderschöne Fotos.

Das Englisch zu verstehen fiel einem jeden Tag leichter und ebenso das Sprechen, denn man übte ja mit anderen Nationalitäten die Englisch genauso wenig beherrschten wie man selber und dadurch wurde der Druck genommen, perfekt reden zu können. Die Hauptsache war das man sich verstand, auch wenn es teilweise etwas schwierig war und Zeit in Anspruch nahm am Ende konnte man dem anderen immer klar machen was man wollte.

Auch die Lehrer in der Schule halfen einem wo sie nur konnten und gaben einem hilfreiche Tips auch für Unternehmungen. Anfangs musste ich mich etwas eingewöhnen denn es war alles nur seltsam doch nach 3-4 Tagen hatte sich alles so eingespielt, dass keine Probleme mehr da waren, und wenn wusste ich mittlerweile, wen ich was am besten frage, um schnell eine Antwort zu bekommen.

Die Langzeitschüler kannten sich so gut aus, dass sie einem alles erklären und selber auch schöne Plätze verraten konnten.

In der 2. Woche bin ich dann dazu übergegangen mit den anderen Schülern durch Edinburgh zu ziehen und das night life zu erleben. Das Gesetz gegen rauchen in den Pubs war gerade verabschiedet worden, und man kam qualmfrei wieder nach Hause und wie sagte meine neu gewonnene französische Freundin :“Man sah wie das Pub aussah und stand nicht nur im Nebel “.

Die Pubtouren waren einem natürlich irgendwann anzusehen doch nicht in den Unterricht gehen kam mir nicht in den Sinn, dazu war der Unterricht viel zu lustig, ausserdem musste man nie unter Druck lernen und die Lehrer zeigten sehr viel Verständnis und machten sehr viel Spass mit. Auch manche Versprecher waren einfach nur zum lachen, denn es kamen ja verschiede Sprachmischungen heraus Frenglisch, Denglsich, Spenglisch.....

Es gab dadurch immer was zu lachen im Unterricht und im Gegensatz zum Schulunterricht war er sehr angenehm. Und war einem mal langweilig redete man einfach mit seinem Nachbarn, was bei den vielen Gruppenarbeiten eh nicht auffiel, ausserdem lag der Sinn ja im reden.

Doch dann wurde die Zeit immer kürzer und ich musste schon langsam ans Heimfahren denken, doch ich hatte neue Freunde gewonnen und es war eine wunderschöne Zeit. Zum Abschied zogen wir noch mal durch die Pubs und sagten dem Edinburgher Nachtleben goodbye: Am nächsten Tag ging mein Flieger und der Abschied fiel mir schwer, doch : wenn es am schönsten ist soll man gehen und die Erinnerungen werden ewig bleiben. Jetzt sitze ich wieder im normalen Englischunterricht der Schule und vermische die Französischen Ausspracheprobleme oder die verenglischten spanischen Wörter .

Wie viel mir die zwei Wochen gebracht haben kann ich noch nicht sagen, besseres Hörverständnis auf jeden Fall. Doch ich würde auf alle Fälle wieder hinfahren und kann es auch nur jedem empfehlen.

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Bild aus dem Fenster der Schule in Edinburgh
Edinburgh Stadt
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