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Edinburgh - Central: Lena Wollering

In diesem Jahr hatte ich drei ganze Wochen am Stück Urlaub, sodass es mir möglich war eine Sprachreise zu buchen. Schon vor drei Jahren bin ich mit iSt unterwegs gewesen, nämlich in Kanada. Da ich dieses Mal nicht so weit weg wollte und ein Land besuchen wollte, was für seine Natur bekannt ist, entschied ich mich für Schottland.


Die Reise war schnell gebucht, wobei es mit der Buchung des Fluges einige kleine Probleme gab. Um es einfacher zu machen buchte ich einen Flug nach Edinburgh über die Organisation (iSt) und bekam auch relativ schnell ein Angebot. Dieses sollte ich laut Brief innerhalb von drei Tagen bestätigen und das Geld für den Flug auch schon überwiesen haben. Das Problem dabei war das die Organisation die drei Tage ab dem Versand des Briefes gerechnet hat. Dieser kam dann natürlich genau drei Tage später bei mir zu Hause an, genau an dem Tag wo ich das Angebot und das Geld schon überwiesen haben sollte. Die Organisation hatte  mir zwar zuvor eine Email geschickt, dass ich das Angebot schnell bestätigen soll, jedoch war an der Email gar nicht abzulesen was für einen Flug ich da buche. Das war jedoch  das „größte“ Problem was ich mit iSt bei dieser Reise hatte. Als der Flug dann endlich gebucht war musste ich nur noch das restliche Geld überweisen und schon ging es nach ein paar Wochen warten los.


Der Flug war ganz gut (Lufthansa) und ich wurde, so wie ich es gebucht hatte, von einem Taxi am Flughafen abgeholt. Zu diesem Zeitpunkt wusste  ich noch nicht, dass mich diese eine Fahrt 85€ gekostet hat. Denn als ich den „einfachen Transport“ über iSt buchte wurde mir nicht gesagt, dass das nur für eine Fahrt ist. Bei meiner Rückreise benutze ich somit den Airlink, eine direkte Verbindung von der Innenstadt zum Flughafen und auch wieder zurück. Diese Busse fahren alle 10 Minuten und sind relativ günstig.


Der Fahrer war sehr freundlich und um ein lockeres Gespräch bemüht. Allerdings muss ich zugeben auch wenn mein Englisch relativ gut ist war es an manchen Stellen doch sehr schwierig den Fahrer zu verstehen, auf Grund von seinem schottischen Akzent natürlich. Aber nach ein paar Tagen in der Schule gewöhnt man sich an dieses „komische“ Englisch.


Der Fahrer brachte mich also zu meiner Residenz. Ich hatte mich nämlich dazu entschlossen dieses mal nicht in einer Gastfamilie zu wohnen, sondern in der Residenz in einer Wohnung zusammen mit 4 anderen Schülern. Bei meiner Ankunft dort wurde mir mein Schlüssel überreicht und ich bekam einige Infos zu dem Gebäude. Dann wurde ich nach oben in meine Wohnung geführt und ich lernte gleich zwei meiner Mitbewohner kennen. In den Wohnungen gibt es eine Gemeinschaftsküche mit Backofen, Herd, Kühlschrank und einer Couch mit kleinem Fernseher, was aber vollkommen ausreichte da man meiner Meinung nach sowieso nicht so viel vorm Fernseher sitzen sollte wenn man im Urlaub ist.
Kurz nach meiner Ankunft, ich war gerade am auspacken in meinem kleinen aber zweckmäßigem Zimmer mit Bad , wurde an meine Zimmertür geklopft. Der Security Mann war so freundlich mir eine andere Deutsche vorzustellen, die ebenfalls an dem Samstag angekommen war. Nachdem wir zunächst zusammen einkaufen waren in dem Tesco (sowas wie Lidl und Aldi in Deutschland) nur zwei Straßen weiter, verabredeten wir uns gleich für eine kleine Stadttour zusammen mit einem ihrer Mitbewohner.


An diesem Wochenende erkundete ich also erstmal ein wenig die Innenstadt mit der Royal Mile und der Prince Street. Der Mitbewohner der anderen deutschen Schülerin zeigte uns beiden auch gleich noch am Montag (erster Schultag) den Weg zur Schule.


Ich bin jeden Tag zu Fuß zur Schule gelaufen was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist da die Straßen doch teilweise einen steilen Anstieg haben. Der Weg zur Schule (bergauf) dauert ungefähr 20 Minuten, was sich also eindeutig gut schaffen lässt. Man kann sicherlich auch mit dem Bus fahren, was ich aber nicht für notwendig hielt. Allgemein ist das Busnetz in Edinburgh sehr gut strukturiert, man kann an jeder Straße mindestens eine Bushaltestelle finden und ein Tagesticket kostet nur 3,50Pfund.


An dem ersten Schultag findet zunächst nur eine Begrüßung und der Test zur Einstufung statt. Der Test besteht aus einem kurzen Gespräch mit einem Lehrer (keine Panik da geht es nur um deine Ziele für den Unterricht o.ä. Smalltalk eben) und einem wirklich einfachen schriftlichen Teil. Danach gibt es eine kleine Führung durch die zwei miteinander verbundenen Gebäuden der Schule und gegen Mittag ist dann auch schon der erste „Schultag“ geschafft.  Gegen Nachmittag erhält dann jeder eine SMS wo drin steht ob man vormittags oder nachmittags Unterricht hat. Ich hatte das Glück in den Vormittagsunterricht gekommen zu sein. Diese sind sehr begehrt weil es einfach praktischer ist, denn nach der Schule hat man dann noch den ganzen Nachmittag für andere Sachen. Man kann jedoch auch den Unterricht tauschen , was aber meistens mindestens eine Woche dauert und sich also für einen kurzen Aufenthalt nicht lohnt.


Mein Level war Higher Intermediate, also das zweit höchste Level. In meiner Klasse waren ungefähr 15 Leute, wobei in meinen drei Wochen vielleicht ein oder zwei Mal wirklich alle da waren. Die Schule sieht das nämlich nicht so eng wenn man mal ein paar Tage fehlt, solange man sich abmeldet. Meine Klasse war relativ gut gemischt, wir hatten einen Franzosen, eine Schweizerin, mehrere aus Saudi Arabien, eine Japanerin usw. Es war somit gut zu schaffen niemanden in seiner Klasse zu haben der (in meinem Fall) Deutsch spricht. In den anderen Kursen sah das etwas anders aus weil insgesamt viele Deutsche in dieser Woche angekommen waren, auf Grund der Osterferien.


Ich hatte zwei Lehrer, die beide sehr freundlich waren und immer darum bemüht den Unterricht interessant zu gestalten, was auch meistens gelungen ist. Der Schwerpunkt wird bei den meisten Lehrern auf das Sprechen gelegt, das heißt mit den anderen Schülern über etwas zu diskutieren. Ich persönlich fand das gut, da man sich dadurch im freien Sprechen üben konnte. An den meisten Tagen gab es auch Hausaufgaben auf, jedoch war es den Lehrern so ziemlich egal ob du diese gemacht hast oder nicht. Es liegt bei dir ob du dadurch etwas lernen möchtest oder nicht.


Jede Woche gab es einen neuen Plan für das Freizeitprogram der Schule. An einigen Nachmittagen gibt es aber auch einfach nur Vorschläge von der Schule, über Veranstaltungen die gerade in der Stadt stattfinden zum Beispiel. Ich bin an einem Nachmittag/Abend  mit der Schule zum Paintball gegangen, was mich 20Pfund und einen blauen Fleck gekostet hat. Wenn man noch nie Paintball gemacht hat würde ich sagen lohnt sich das Geld (so war es bei mir), aber es ist nicht jedermanns Sache. Die Gewehre fühlen sich richtig echt an, der Lärmpegel ist lauter als man denkt und die Vorstellung, dass man auf andere Personen schießt, war doch etwas eigenartig.


Auch gab es an den drei Wochenenden wo ich  da war relativ gute Wochenendangebote. Einmal gab es den Tagesausflug in die Highlands und an dem letzten Wochenende konnte man über die Schule einen drei Tagestrip buchen. Je nachdem was man besichtigen wollte, z.B. Isle of Sky.
Ich habe keines der Wochenendangebote der Schule mitgemacht, sondern mich selbst um die Gestaltung der Wochenenden gekümmert, was ich auch jedem empfehlen kann. Zusammen mit einer anderen Deutschen buchte ich einen drei Tagestrip mit einer Organisation aus der Stadt.


Die Tour kostet war ein bisschen was (ca. 200Pfund wenn man auch noch ein bisschen was kaufen möchte unterwegs), lohnt sich aber total und ich kann es nur empfehlen. Die Tour ging durch die Highlands und einen ganzen Tag Rund um die Isle of Sky. Es gab einige Schlösser zu sehen und eine wunderschöne Landschaft, die zwar im April noch nicht wirklich am blühen ist, sich aber trotzdem lohnt ( Highlights: Loch Lomond, Kilt Rock, Eilean Donan Castle, Glencoe). Die Isle of Sky ist wirklich sehr sehr schön und das muss man einfach gesehen haben.


An meinem zweiten Wochenende bin ich mit zwei anderen Mädchen nach St.  Andrews gefahren. Diese kleine Küstenstadt liegt ca. 2 Stunden Busfahrt (ca. 11Pfund für Hin- und Rückfahrt) von Edinburgh aus an der Westküste Schottlands. Dort gibt es ein zerfallenes Schloss, eine zerfallene Kathedrale mit Friedhof und einen wirklich schönen Sandstrand zu sehen. Für ein bisschen Geld bekommt man vor dem Schloss eine Eintrittskarte für das Schloss und einen Turm auf dem Friedhof, von wo aus man, nach einigen Treppenstufen, einen schönen Ausblick auf die Stadt hat.


Aber auch in Edinburgh selbst gibt es einige schöne Sachen zu sehen. Zum einen natürlich das berühmte Schloss, was meiner Meinung nach mit 16Pfund Eintrittsgeld viel zu teuer, aber wenigstens einen Besuch wert ist. Bei gutem Wetter ist auf jeden Fall Arthur’s Seat zu empfehlen. Der Aufstieg ist zwar mühsam, aber von dort aus hat man einen fantastischen Blick auf ganz Edinburgh.


Jeden Donnerstag ist in Edinburgh „Pub-Night“, und auch die Schule schlägt euch einen Pub als Treffpunkt vor. Man trifft sich mit den anderen Schülern  in einem der vielen Pubs, trinkt etwas und unterhält sich gut. Es ist auf jeden Fall zu empfehlen!! Den einzigen Nachteil haben leider die Schüler unter 18, die dann nicht in die Pubs kommen, da es bei vielen Perso-Kontrollen gibt.


Alles in dem ist Edinburgh und Schottland allgemein auf jeden Fall zu empfehlen wenn man an der Natur und der Kultur interessiert ist. Ich habe die drei Wochen auf jeden Fall genossen und würde meinen Urlaub jedes Mal wieder mit iSt buchen.

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