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Málaga/La Brisa: Alina Werle

Erfahrungsbericht Málaga 2015

Erfahrungsbericht Spanien
Meine Sprachreise nach Málaga begann für mich eigentlich schon knapp 2 Monate vor dem eigentlichen Termin am 2. August 2015. Wir haben gerade erst die Bestätigung für meine Reise bekommen, da kam auch schon ein Brief für mich von IST zuhause an. Eine handgeschriebene Geburtstagskarte. Ab diesem Moment war mir klar, dass dieser Spanienaufenthalt unvergesslich wird. Schon in Stuttgart am Flughafen traf ich jemand, wo mit mir bis nach Málaga fliegen würde und dort auch auf die gleiche Schule gehen wird. Bei unserer Ankunft wurden wir sofort abgeholt und zu unseren Gastfamilien gefahren. Man hatte Ich Angst vor der ersten Begegnung! Doch komplett unbegründet! Meine Gastmutter wohnte in einem Hochhauskomplex mit eigenem Swimmingpool. Zusammen mit mir wohnte dort noch ein anderes Mädchen aus Deutschland, aber sie ging auf eine andere Sprachschule. Wir drei gaben das perfekte Dreier-Gespann und verstanden uns super. Noch am gleichen Abend zeigte mir meine Gastmutter den Weg zur Schule, den ich gleich am nächsten Tag alleine wiederfinden musste.
Die Schule an sich ist ein sehr süßes, etwas kleineres Gebäude mit mehreren Klassenzimmern im Haus und 3 „Zimmern“ im Garten. Nach einer kurzen Begrüßung wurden alle Neuankömmlinge durch die nähere Umgebung geführt  und wichtige Plätze wie Supermarkt, Tobacco-Laden und Geldautomat gezeigt. Anschließend begann der Unterricht, mit jeweils 4 Stunden a 50 Minuten am Tag. Es wurde aufgeteilt in 2 Stunden Grammatik und 2 Stunden Sprach- und Schreibtraining. Nach der Schule ging es für mich meistens direkt nach Hause, wo meine Gastmutter schon mit dem fertigen Mittagessen wartete. Je nachdem, ob die Schule für mittags einen Ausflug angeboten hatte oder nicht, traf ich mich mit Freunden am Strand. Wenn nicht, ging es von der Schule aus auf eine Bootstour oder in ein Museum.
Die erste Woche ging für mich sehr schnell vorbei und ich fühlte mich sehr wohl in meiner Umgebung. Dann kam der Samstagsausflug nach Cádiz. Mit Freunden ging ich nach einer kleinen Stadtführung an den Strand zum Baden,  und dort passierte es: im Wasser ist mir meine Kniescheibe rausgesprungen! Der Strand war knapp eine halbe Stunde zu Fuß von unserem Treffpunkt entfernt und wir hatten keine Möglichkeit einen Betreuer zu erreichen. Durch Zufall fanden wir einen Linienbus zum Hafen, in dessen Nähe sich unser Treffpunkt befand. Nach den knapp 2 ½ Stunden Busfahrt zurück nach Málaga war mein Knie komplett angeschwollen und ich konnte kaum noch laufen und trotzdem musste ich es noch bis nach Hause schaffen. Dort angekommen hat mich meine Gastmutter sofort ins Krankenhaus gefahren, wo ich leider keine genaue Diagnose bekam (oder sie einfach nicht verstanden habe). Ab diesem Moment hieß es dann für mich Schiene ans Bein und nur noch mit Krücken laufen! Und es lagen noch 2 Wochen Aufenthalt vor mir. Nun zeigte sich wirklich wie viel Glück ich mit meiner Gastmutter hatte: Sie versorgte mich von vorne bis hinten, achtete genau darauf, dass ich meine Schmerztabletten regelmäßig nahm und fuhr mich zur Schule und holte mich wieder ab. Aber auch in der Schule halfen mir alle, egal ob Lehrer, Freunde oder Schüler die ich nicht kannte. Als ich nach ein paar Tagen meinen Schulweg wieder selber gelaufen bin, bot mir eine Lehrerin an, mich mit dem Auto mitzunehmen, da sie mich auf dem Weg gesehen hat und wohl in meiner Nähe wohnte. So wurden die restlichen 2 Wochen trotz meinem Knie unvergesslich und ich unternahm trotzdem noch einen Ausflug nach Sevilla und ging mit meiner deutschen Gastschwester und meiner Gastmutter für 2 Tage ihren Freund in Almunecar besuchen.
Der Abschied fiel mir wirklich schwer, denn trotz meinem Unfall waren diese 3 Wochen die besten seit langem. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, mein spanisch verbessert, neue Freunde gefunden (zu vielen habe ich bis heute noch Kontakt) und eine zweite Mama und eine neue Schwester bekommen. Mit meiner Gastmutter schreibe ich regelmäßig, erzähle ihr von meinem Leben und sie mir von ihrem.

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