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Aline Endreß berichtet aus Eastbourne (England)

Erfahrungsbericht einer iSt-Sprachreise nach Eastbourne

Allgemein:

Letztes Jahr habe ich eine Sprachreise nach Eastbourne gemacht. Zuerst wollte ich mit meiner Freundin fahren, die dann aber absagte. Das war für mich anfangs ein großer Schock und ich stand vor der Entscheidung, alleine oder gar nicht hinzufahren. Die Entscheidung, mitzufahren habe ich schnell getroffen, da ich mich auch erst knapp drei Monaten vor Fahrtbeginn anmeldete.
Dann begannen die Sommerferien und ich fing an, meinen Koffer zu packen. Die letzten Tage zu Hause habe ich ständig gezweifelt, ob diese Reise die richtige Entscheidung war. Große Sorgen machte ich mir auch, weil ich alleine unterwegs war.

Anreise:

Am Morgen fuhr ich mit meinem Vater mit der S-Bahn zum Flughafen in Frankfurt. Den gesamten Weg zum Schalter schaute ich mich nach iSt-Rucksäcken um, die ich aber weit und breit nicht erblickte. Dann, kurz vor dem Schalter stieg die Nervosität in mir und ich wollte am liebsten wieder nach Hause. Kaum bogen wir um die Ecke, befanden sich sämtliche iSt-Reisende vor uns. Die meisten waren mit dem blauen Rucksack ausgestattet. Zuerst steuerten mein Vater und ich auf den Reiseleiter ( auch gleichzeitig mein Kursleiter ) Henning zu. Mein Name wurde auf der Liste abgehakt, ich checkte ein und wartete. Nach einer knappen Stunde verabschiedete ich mich von meinem Vater und machte mich auf den Weg zum Flugzeug.

Da es mein erster Flug war, hatte ich keine Ahnung, was mich erwartete. Die ganzen Handgepäckkontrollen waren mühsam. Als ich dann im richtigen Flugsteig war, war ich kein bisschen nervös mehr.
Das Mädchen, das sich neben mich gesetzt hatte war durch Zufall meine Zimmernachbarin. Wir begannen ein Gespräch, bis wir schließlich ins Flugzeug aufgerufen wurden.
Der Flug begann. Nach einer knappen Stunde – die wie im Flug verging - landeten wir schließlich in London. Von dort aus kamen wir nach einem Stopp in Hastings endlich in Eastbourne an. Den restlichen Weg fuhren wir mit dem Taxi, da unsere Gastmutter kein Auto besaß.

Gastfamilie:

Als wir unsere Gastmutter begrüßten, zeigte sie uns unser Zimmer und bot uns zu essen an.
Am selben Abend übergaben wir ihr unsere Gastgeschenke, die sie mit Freude annahm.
Wir lebten bei ihr mit einer Schülerin aus Spanien, die auch sehr lieb war.
Die Gastmutter lebte ansonsten alleine, erzählte uns aber des Öfteren von ihrer Familie.

Das Essen:

Wenn man etwas über das englische Essen hört, kommt meistens die Aussagen: „Das Essen in England ist anders als in Deutschland!“ Das trifft eigentlich nicht wirklich zu. Es gibt eben viel Fast Food, was ja im Grunde zu ertragen ist. ? Sonntags bekommt man meistens viel Fleisch, Erbsen und Kartoffeln. Unter der Woche gab es bei uns paniertes Essen und Pommes. Die Lunchpakete bestanden aus ungetoasteten Sandwichs, Obst, Chips und etwas Süßen.
Zur allergrößten Not gibt es aber einen McDonald‘s im Stadtzentrum.

Aufenthalt:
Die ersten Tage sind hart, weil man sich erst einmal einfinden muss. Seine Busverbindungen zu beherrschen ist das A und O. Man muss aufpassen, sonst fährt man locker mal eine Stunde durch einen anderen Stadtteil. (Das ist uns passiert!) Aber man lernt neue Teile von Eastbourne kennen.

Die Betreuung vor Ort ist zuverlässig und könnte nicht besser sein. Man hat genügend Freiräume, mehr als bei beispielsweise einer Klassenfahrt, aber auch nicht zu wenig Betreuung.

Das Programm ist sehr vielfältig. Die 2-Wochen-Teilnehmer bekamen ein 2. Mal London angeboten. Beim ersten Mal waren wir bei Madame Tussaud‘s und haben Sightseeing gemacht, während wir beim zweiten Mal wahlweise auf dem London Eye (empfehlenswert!) und beim Shopping waren.
Es wird einem fast jeden Nachmittag etwas angeboten, ob BBQ, Putting, Beachy Head (wunderschöner Kliff!), Hastings-Tour, Brighton-Tour, Bowling, Kino, Sports afternoon… Es macht total viel Spaß, ebenfalls die Disco! Es ist eine Schülerdisco, wo auch viele Spanier sind ?! Der Kursleiter sitzt meistens in dem Restaurant gegenüber und passt somit auf, dass niemandem etwas passiert.

Der Unterricht ist im Normalfall 3 Stunden am Tag. 2 Mal von einheimischen Lehrern unterrichtet und eine Stunde vom Kursleiter in Sachen Grammatik. Man lernt viel, besonders
in Grammatik!

Gleich am Sonntag haben meine Zimmernachbarin und ich zwei nette Mädchen kennen gelernt, mit denen wir uns auch am freien Tag trafen.

Abfahrt:

Leider muss man dann auch mal wieder nach Hause, was sehr schade ist. Man fährt ähnlich wie bei der Anfahrt mit dem Bus zum Londoner Flughafen, wartet, fliegt und landet.

Der Abschied von all den neuen Freunden fällt schwer, ich habe aber immer noch Kontakt zu einigen! Es ist schön, auch woanders in Deutschland Freunde zu haben!

Alles in Allem:

Wenn jemand von euch die Möglichkeit hat - wenn auch alleine- nach Eastbourne zu fahren oder generell auf Sprachreise mit dieser Organisation, nicht zögern! Wenn ich heute an die Zeit zurückdenke, bin ich einfach nur glücklich. All der Ballast der Schulzeit ist in diesen Tagen weg, es gibt nur euch und England! Es waren wunderschöne zwei Wochen, die ich niemals vergessen werde! Ich glaube sogar, dass es alleine besser ist, da man viel offener auf andere Leute zugeht.

Diese Erfahrung ist einzigartig, macht sie selbst! Wer weiß, vielleicht schreibt ihr hier nächstes Jahr von eurer Reise!?

Viele Grüße an iSt und danke für alles und ganz viele liebe Grüße an all die lieben Leute aus Eastbourne!!! Es war eine tolle Zeit, hoffentlich wird sie sich wiederholen ?!!!


Aline E.

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Strandnachmittag mit Freundinnen
Beachy Head
 
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