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Melanie Vilser berichtet aus Eastbourne (England)

Ich freute mich schon riesig auf die dreiwöchige Sprachreise und wurde immer aufgeregter, als wir am Flughafen ankamen. Ich hatte gut durchdacht,  was ich alles mitnehmen wollte und hoffte, dass nun mein Koffer nicht zu schwer war. Nachdem ich mich bei der Flugbegleiterin gemeldet hatte und mein Gepäck aufgab, stellte ich fest, dass ich noch genügend Kilo frei hatte um viel einkaufen zu können. Ich reiste alleine und war froh, dass ich schnell Kontakte knüpfen konnte durch das Warten am Flughafen. Jetzt ging die Reise los!

Der Flug brachte ein paar Probleme mit sich, da 57 Koffer nicht ankamen, so hatte ich gleich ein Gesprächsthema mit meiner Gastmutter gefunden. Glücklicherweise wurden die Koffer einen Tag später direkt zum Haus der Gastfamilie gebracht. Das Zuhause war typisch englisch, etwas klein und kitschig aber im Vergleich mit anderen Sprachschülern hatte ich ein großes Zimmer.  Außerdem war alles sauber, aufgeräumt und gemütlich, so dass ich mich wohlfühlen konnte.

Spannend wurde es, als wir aus dem Bus gestiegen sind und unsere Gasteltern kennengelernt haben, wir wurden recht herzlich begrüßt und dann sind wir zum Haus der Gastfamilie gefahren. Im Auto saß auch schon meine deutsche Mitbewohnerin, mit der ich mich gut verstand. Ich wohnte bei einer alleinstehenden Frau, deren Kinder schon ausgezogen waren und teilte mir ein Zimmer mit der zweiten Sprachschülerin, die genau wie ich drei Wochen blieb, dadurch haben wir das meiste zusammen unternommen. Unsere Gastmutter richtete sich oft nach uns, zum Beispiel fragte sie uns, wann sie das Abendessen zubereiten solle.

Wie ihr bestimmt wisst,  haben die Engländer einen anderen Essensgeschmack, deshalb war das Essen nicht immer ganz mein Fall, aber ich konnte es essen und mir auch noch etwas selber kaufen. Jedoch würde ich euch raten, mit euren Gasteltern zu klären, was ihr gerne mögt und was sie lieber nicht kochen sollten. In der Schule konnten wir das Essen tauschen, so dass jeder etwas für seinen Geschmack fand. Die meisten Lunchpacks, die wir in die Schule mitbekommen haben, bestanden aus einem Sandwich, Obst oder Gemüse, etwas Süßem und einem Getränk. Nach der Schule war genügend Zeit um sich gleich in der Nähe, bei den vielen Essensangeboten, etwas für seinen Geschmack zu kaufen, wenn man noch Hunger hatte.

Die Schule lag gleich im Zentrum, dass wir am ersten Schultag bei einer Stadtführung genauer kennenlernten. So konnte ich mich schnell alleine zurechtfinden und fand den Weg zu den verschiedenen Aktivitäten ohne große Probleme. Ich musste wie die meisten mit dem Bus zur Schule fahren, durch die gut geregelten Buszeiten und weit ausgelegten Routen störte mich das aber nicht. Keine Angst, die Schulstunden vergingen immer sehr schnell und wir hatten genügend Zeit für andere Dinge, dennoch hat mir der Unterricht etwas gebracht. Nachdem die Schulstunden vorbei waren, wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. Es gab ein Sportprogramm im Park, einen Schwimmausflug, reservierte Bowlingbahnen, Kinobesuche und vieles mehr. Jedoch waren die Ausflüge freiwillig, so konnte ich immer selbst entscheiden,  was ich unternehmen wollte. Durch das große Verkehrsnetz waren spontane Entscheidungen kein Problem, da der Bus immer schnell kam.

 

Ausflüge nach Brighton und Hastings waren im Paket mit inbegriffen und so lernten wir die anderen Städte teils zusammen aber auch auf eigene Faust kennen. Wir hatten in der Schulstunde Stadtpläne bekommen und über wichtige Orte gesprochen, so dass wir uns gut orientieren konnten und wenn man den Weg doch nicht so genau wusste, konnte man immer noch die Passanten fragen, die stets hilfsbereit waren. Ich wäre gerne noch etwas länger in den einzelnen Städten geblieben, denn die Zeit war etwas knapp um alles zu sehen, aber wir mussten mit dem Zug zurückfahren.

So ging es mir auch bei den Ausflügen nach London. Es war toll, die wichtigen Dinge Londons einmal live zu sehen und nicht immer auf Bildern. Zudem machten wir eine Bootstour auf der River Themse und bekamen genauere Informationen zu den einzelnen Gebäuden. Zu den Sehenswürdigkeiten sind wir gelaufen oder mit der U-Bahn gefahren, die in London sehr eng und stickig ist, deshalb war ich froh, dass wir dort nie viele Stationen hintereinander fahren mussten. Der zweite Trip hat mir noch besser gefallen, da wir in einzelnen Grüppchen einkaufen gehen durften.

Wenn wir keine Ausflüge gemacht haben, saßen wir oft am Strand und genossen die Sonne, viele sind auch schwimmen gegangen. Außerdem fand in Eastbourne ein großes Festival statt: Airbourne, eine Flugshow über mehrere Tage. Überall wurden Stände aufgebaut und die Flugzeuge machten tolle Stunts, die ein Sprecher kommentierte. 

 

Am letzten Abend fand ein großes Feuerwerk statt, das niemand aus Eastbourne verpasste, denn man konnte es von der Ferne auch noch gut erkennen, wenn man sich nicht an den Strand setzen wollte. Das Feuerwerk war ein schöner Abschluss für die tolle Zeit, die ich dort erlebt habe und der Abschied von meiner Gastmutter viel sehr herzlich aus. Als wir am Flughafen ankamen war ich froh, dass mein Koffer nicht zu schwer war. Wir durchliefen alle Kontrollen und hatten noch ein bisschen Zeit, bevor der erste Flieger kam. Nachdem ich mich Schwerenherzens von allen dreimal verabschiedet hatte, ging mein Flug los.

Insgesamt hat mir der Aufenthalt in Eastbourne sehr gut gefallen und ich konnte mein Englisch auf leichte Weise verbessern. Jetzt fällt es mir leichter Englisch zu reden und auf Fremde zuzugehen. Durch die Sprachreise habe ich viele neue Menschen kennengelernt, Eindrücke gesammelt und Erlebnisse gehabt, die ich nie wieder vergessen werde.

Falls ihr euch auch für eine Sprachreise entscheidet oder entschieden habt, wünsche ich euch viel Spaß und Freude.

Liebe Grüße, Melanie

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