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Anne Hadirahardjo berichtet aus Antibes (Frankreich)

Antibes-Pfingsten

Aus den Ferien was lernen. Ja, das geht wirklich. Ich bin Anne, 16 Jahre alt. Anfangs hatte ich gedacht, nach meinen Pfingstferien wird mir der Kopf rauchen und von der Erholung in der edlen Gegend Côte D’Azur wird man nichts merken. Jedoch war ich sehr von dem Freizeitprogramm und den Lehrern positiv überrascht. Wir waren eine sehr coole Gruppe von Teens und damit hatten wir auch viel Spaß.

Antibes war eine tolle Erfahrung, die das Geld wert war. Wir hatten nicht nur ausreichend Unterricht (5Tage die Woche, Intensivkurs 5 Std. á 55 min) mit muttersprachlichen Lehrern (und genügend Deutschkenntnissen für den Notfall), die sehr geduldig mit einem umgingen, sondern  wir unternahmen  jeden Tag etwas.

Die großen Städte, die wir besuchten, waren Cannes, Nizza und Monaco. Alle drei sind wunderschöne Städte mit luxuriösen Häfen und einem traumhaften Strand.

Cannes ist für die Filmfestspiele bekannt (wir waren zu der Zeit da, als sie liefen und so standen wir original auf dem roten Teppich). Die 5 km entfernte Insel Saint- Marguerite ist bewaldet und interessant für Leute, denen der Name, Der Mann mit der eisernen Maske’ etwas sagt.

Nizza hat eine sehr lange Fußgängerzone mit noch mehr Geschäften. Die Vieille Ville ist total niedlich und gemütlich. In dem Museum habe ich mein Interesse für moderne Kunst entdeckt.

Monaco ist auch die Stadt der Reichen und Schönen. Prada, Gucci, Mercedes, Porsche und wie sie alle heißen. Die Jungs kamen aus dem BOAHen nicht mehr raus. Die Formel1- Strecke mit der berühmten Haarnadel gibt es hier live. Leider konnten wir nicht mal in das Casino Monte- Carlo hineinschauen (erst ab 18), aber von außen ist es schon eine Pracht. Und die Fische im Ozeanographischen Museum sind bunt und lustig.

Ansonsten haben wir auch viel in der Umgebung von Antibes gemacht. Wir waren in einer Glasbläserei, in einem Museum eines lokalen Künstlers (der fast nur Liebespärchen zeichnet, soviel Romantik muss man vertragen) und im Picasso Museum. Das Crêpe-Essen eines nachmittags war schon mit im Preis inbegriffen. Wir sind sogar hoch zu einer Kapelle gewandert (sportliche Betätigung!) und einmal chillten wir abends nur im Kino. Außerdem wurde uns angeboten, einen Segeltörn anzutreten. Das ist schon herrlich, wenn einem der Wind ins Gesicht bläst.

Am schönsten fand ich die kühlen Abende. Party machen war leider nicht so angesagt, aber dafür haben wir uns fast jeden Abend am Strand getroffen um zu spielen, laufen, reden, lachen und Musik hören. Unser Lieblingsplatz war der Steinsteg am Ende des Hafens.

Untergebracht war ich mit noch einem Mädchen in Juan-les-Pins bei einem sehr lieben, älteren Ehepaar, das uns auch mit Lunchpaketen und Wäsche waschen versorgt hat. Zu unserer Schule kamen wir auch leicht. Entweder zu Fuß oder man konnte den Bus nehmen.

Im Unterricht wiederholten wir vor allem die Grammatik von Anfang an, mit einem Grammatikerklär- und Übungsheft, das uns von IST geschenkt wurde. Wir wurden immer wieder aufgefordert, uns frei auszudrücken und wir haben uns gegenseitig respektiert. Also, keiner sollte Angst haben, ausgelacht zu werden, weil seine Aussprache grottenschlecht war (war meine auch). Ich hab mich nicht nur in der schönen Sprache Französisch verbessert, sondern auch das interessante Frankreich mit Land und Leuten kennen und mögen gelernt.

Ich muss zugeben, dass auch kleinere Probleme auftraten, zum Ende hin zumindest, aber wurden diese auch gelöst, sodass wir am Ende des Tages sicher und behütet zu unseren Gastfamilien zurückkehrten.

Anne Hadirahardjo

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