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Julia Mucha berichtet aus Antibes (Frankreich)

"FRANKREICH ICH KOMME!!!"
Genau diesen Satz hab ich gedacht, als ich die Anmeldung weggeschickt hatte. Es sollte genau in den Osterferien anfangen! Ich freute mich so sehr, dass ich endlich nach Frankreich kam, dass ich mir dabei den Fuß umgeknickt hatte. Naja, als endlich der "große" Tag vor der Tür stand, wurde ich ein bisschen nervös. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich niemanden dort kennen würde und dass es mir vielleicht nicht gefallen könnte. Ich hatte schon vorher die Telefonnummer meiner Gastfamilie bekommen, doch hatte ich keinen Mut, sie anzurufen.

Als ich nun am Flughafen war, sah ich jemanden mit dem Rucksack von iSt und stellte mich vor. So, nun kannte ich eben jemanden. Als wir dann in Frankreich waren (wir sind ohne Begleiter gefahren), sah ich endlich alle, die nach Frankreich gekommen sind. Am Flughafen in Nizza wurden wir von unserer Begleiterin abgeholt, die Französin war und leider kein Deutsch konnte. Im Bus hatte ich nicht sehr viele neue Leute kennen gelernt, da sich fast niemand traute, etwas zu sagen. Als wir dann nach der Busfahrt in Antibes ankamen, wurden wir endlich von einer deutschsprachigen Begleiterin begrüßt. An einen Satz kann ich mich bis jetzt noch erinnern: "Endlich mal 'ne Deutschsprachige!" Das sagte ein Junge, und mit diesem Satz war das Eis gelöst. Jeder plauderte drauf los und unterhielt sich mit jedem.
Als wir endlich mal ruhig waren, wurden wir zu unseren Gastfamilien geschickt. Meine Gastmutter lebte mit ihrer Tochter in einer kleinen aber feinen Wohnung. Ich wurde von ihnen herzlich empfangen. So, als wär ich ein Familienmitglied. In meiner Familie gab es noch ein Mädchen aus Deutschland, mit der ich mein Zimmer teilte. Wir verstanden uns auch von Anfang an. Und es war auch gut, dass jemand Deutschsprachiges dabei war. Da ich nicht gerade das Sprachtalent bin, ließ ich eigentlich fast die ganze Zeit sie reden. Bei mir war das eigentliche Problem, dass die Leute in Frankreich viiieel zu schnell reden. Doch nach ein paar Stunden plapperte ich fast genau so viel wie meine Zimmernachbarin, egal ob ich Grammatikfehler machte oder nicht. Ich verstand mich prächtig mit der Familie.

Nachdem ich meinen Koffer ausgepackt hatte, übergab ich meiner Familie mein Gastgeschenk. Sie freuten sich sehr. Als ich dann noch erklären sollte, was das war, bemerkte ich, dass die Mutter polnisch sprechen konnte. Das war gut, sogar sehr gut, denn ich kann auch polnisch. Am nächsten Tag traf sich die ganze Gruppe an einem großen Platz. Dort wurde uns gezeigt, wo die Schule war. In dieser Zeit wurde uns gesagt, dass nicht jeder von der Gruppe in Antibes wohnte, sondern, dass auch ein paar Leute in Juan-Les Pins untergebracht werden. Die mussten sich dann Bustickets kaufen, mit denen sie dann jeden Tag zur Schule fuhren. Nach ein paar Tagen war dann Ostern. Hanna und ich (H. ist meine Zimmermitbewohnerin) kauften unserer Gastschwester ein riesiges Schokoosterei, über das sie sich riesig freute. Am Abend gab es dann auch was Leckeres zu Essen mit 5 Gängen, Vorspeise, Zwischengang, Hauptspeise. Dann kam der Käse (der unglaublich lecker war) und dann Nachtisch!

Wir machten natürlich auch mit der Gruppe Ausflüge. Zum Beispiel nach Nizza, dort kann man unglaublich gut einkaufen; oder nach Monaco. Monaco ist ja sehr schön aber auch sehr teuer!! Also kauft lieber in Nizza als in Monaco! Wir machten natürlich auch andere Ausflüge ins Umland, ich kann mich gar nicht mehr an alle erinnern. Irgendwann kam der Tag, an dem wir alle Abschied nehmen mussten. Hannah musste schon früher weg, da sie nach München flog und nicht wie ich nach Frankfurt. Meine Gastmutter brachte mich an den Bus. Dort verabschiedeten wir uns. Im Bus angekommen kamen mir ein bisschen die Tränen, aber nur ein gaaanz bisschen. Denn ich freute mich natürlich auf meine eigene Familie. Als ich endlich in Deutschland war, bemerkte ich erst jetzt, das ich toll braun geworden bin. (wir waren ja alle fast jeden Tag nach der Schule am Strand) Tja. Das waren eigentlich die besten 2 Wochen in Frankreich, die ich jemals hatte.

Julia

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