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Patrick Wolfrom berichtet aus Antibes (Frankreich)

In den Sommerferien  unternahmen mein Cousin und ich eine Sprachreise nach Antibes, Südfrankreich. Anfangs war ich noch ein bisschen skeptisch, ob alles gut verlaufen würde. Nach einer angenehmen Anreise wurden wir jedoch mit offenen Armen und einem freundlichen Begrüßungskuss auf beide Wangen empfangen. Eine nette Geste, auch wenn es uns erst ein wenig seltsam schien. Das Wetter war super; es war sehr warm, die Sonne schien stark. Wir fuhren zu unserer Gastmutter nach Hause. Dort trafen wir zwar keine Gastfamilie an, jedoch einen netten, kleinen Hund namens Aldo. Wir bekamen unser Zimmer zugewiesen und konnten danach entspannt etwas Gutes essen. 

Da ich noch nicht oft ohne Eltern im Urlaub war, schienen mir die ersten Tage ein wenig mühsam im Bezug auf die neue Situation. Unsere Gastmutter war super! Sie redete mit uns langsam und gut verständlich und so gewöhnte man sich sehr schnell an die Sprache. Auch gewannen wir neue Freunde, die wir täglich in der Schule oder bei Ausflügen und Unternehmungen im Alleingang trafen. Eines war mir dabei besonders wichtig: Ich wollte nicht nur die Sprache kennen lernen, sondern auch mit meinem Cousin Urlaub machen. Obwohl ich den Intensivkurs gewählt hatte und er nicht, unternahmen wir unsere Ausflüge zusammen und hatten so unseren Spaß. 

Zu Beginn wurde ein Einstufungstest geschrieben, welcher die Lehrer wissen ließ, in welche Gruppe man die Schüler einstufen sollte. Man konnte jedoch noch in eine andere Gruppe auf- bzw. absteigen, sobald man selbst oder aber die Lehrer merkten, wie man mit der Sprache und dem Unterricht zurechtkam. Dies möchte ich an dieser Stelle wirklich loben. Denn das Lernen soll ja am Ende für jeden Schüler erfolgreich gewesen sein. Zwischendurch gab es Pausen. Wir bekamen von unserer Gastmutter Essen und Getränke.

Mir fiel auf, nachdem ich einen Film nach Wahl im Kino gesehen hatte, ich diesen kaum verstanden hätte, wenn ich nicht so viel im Unterricht und mit der Gastmutter französisch gesprochen hätte. Zu Beginn konnte ich immer nur einzelne Worte, die ich kannte, aus den Sätzen herauspicken und zu einem sinnvollen Satz zusammenfügen. Nach einer Woche aber konnte ich auch die mir unbekannten Wörter richtig verstehen. Schon das allein war für mich ein großer Erfolg.

Zusammen mit den Lehrern unternahmen wir, neben anderen tollen Angeboten, Ausflüge nach Nizza, Monaco oder auch Grasse. Dabei verstanden wir Sprachschüler uns gut, die Lehrer waren immer sehr freundlich und manche für uns wie gute Kumpel. Die Tagesausflüge begannen schon früh am Tag. Das, was wir zu Gesicht bekamen, war toll. Wir besichtigten Museen, konnten auch entspannt in den Städten bummeln. Besonders gefiel es wohl den Mädchen. Sie genossen sichtlich ihre Einkaufsbummeltouren. Für mich waren natürlich die schicken Ferraris und andere luxuriöse Wagen, von denen es genügend gab, überaus sehenswert. Wer Glück hatte, der traf auch ein paar berühmte Leute. 

Für meinen Cousin und mich gab es vor allem nichts Schöneres als die Strände. Wir trafen uns dort mit unseren neu gewonnenen Freunden und spielten Volleyball oder saßen einfach zusammen und rekonstruierten unseren Tagesablauf. Das war überaus spaßig. Es gab natürlich auch Teilnehmer, die noch um 23.00 Uhr ins Meer gingen. Das war aber auch möglich, denn schon tagsüber hatten wir immer um die 30° Grad und das Wasser war somit angenehm warm und erfrischend zugleich, meist auch noch sehr klar. Ehrlich gesagt, habe ich meine Eltern dann kaum noch vermisst, denn der Aufenthalt war ein richtiger Genuss. Was nicht heißt, dass ich sie nicht anrufen konnte!

Nichts desto trotz freute ich mich auf mein Zuhause. Wir packten unsere Koffer und es war ziemlich schwer zu glauben, wie schnell diese zwei Wochen, die wir in Antibes verbrachten, vorbei gingen. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich es jedem empfehlen kann, der Französisch weiterhin für die Schule braucht, eine solche Sprachreise zu unternehmen. Egal ob nur für zwei oder für drei Wochen. Es lohnt sich auf jeden Fall. Ich für meinen Teil gehe jetzt mit einer ganz anderen Einstellung, z.B. ans Vokabeln lernen ran, da ich gesehen habe, dass diese Sprache auch gesprochen wird und das Lernen bereitet mir viel mehr Freude.

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