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Sophie Richter-Mendau berichtet aus Antibes (Frankreich)

Ich werde mich wohl noch in vielen Jahren an meine 3-wöchige Sprachreise nach Antibes erinnern. Warum? Ganz einfach – die Zeit dort war wunderbar.

Ich habe diese Reise mit zwei guten Freundinnen unternommen – wir wollten zusammen in eine Gastfamilie und hatten erst befürchtet, dass es vielleicht nicht möglich wäre, uns zu dritt unterzubringen. Doch das war gar kein Problem. Unsere Gastmutter schickte uns dreien zu Weihnachten (also 7 Monate vor unserer Reise!) eine Karte und bot uns die Möglichkeit, schon per E-Mail mit ihr Kontakt aufzunehmen – das taten wir natürlich gerne, konnten wir doch dadurch schon eine Menge über die Familie und unseren bevorstehenden Aufenthalt erfahren.

Schon beim Hinflug hat alles bestens geklappt. Durch die iSt-Aufkleber und die Kofferanhänger ließen sich schnell die Jugendlichen herausfinden, die auch auf dem Weg nach Antibes waren – so entstanden erste Gespräche, woher jeder kommt usw. Am Flughafen in Nizza trafen wir dann auch sofort Claudia, unsere Gruppenleiterin. Ab ging's dann mit dem Bus nach Antibes – und allein diese (relativ kurzweilige) Busfahrt machte Laune – die Straße führte direkt am Strand entlang, mit Blick auf das blaue Meer und viele große Palmen. Dort angekommen standen schon die Gastfamilien, um uns in Empfang zu nehmen. Wir erkannten sofort die kleine Tochter unserer Familie, welche wir schon vorher einmal auf einem Bild gesehen hatten. Unsere Gastmutter begrüßte uns herzlich (Küsschen links, Küsschen rechts) und half uns, unsere Koffer zum Auto zu tragen. Die ersten Gespräche liefen etwas erschwert ab – wir mussten immer erst zweimal nachfragen, bis wir ihre Fragen verstanden. Das legte sich allerdings im Laufe der Zeit.

 

Unser zeitweiliges neues Zuhause hätte besser nicht sein können. Die Familie nahm schon seit einigen Jahren Gastschüler auf und hatte dafür eigens Gästezimmer eingerichtet. Während unseres Aufenthalts wohnten auch noch eine Russin und eine Spanierin im Nebenzimmer. Dazu kamen noch die drei kleinen Gastgeschwister (2, 5 und 9 Jahre alt, total niedlich), welche gerne durch das Haus tobten und mit uns spielen wollten – es war immer was los! Mir gefielen besonders die Abende, schließlich haben wir dann alle zusammen draußen auf der Terrasse gesessen und uns das Abendbrot schmecken lassen. Ich muss auch sagen, dass mir das Erzählen mit der Familie wirklich am meisten gebracht hat – nur mit echter Konversation lernt man das freie Sprechen am besten.

Doch natürlich spricht es sich einfacher, wenn man die Grammatik beherrscht – womit ich zum Sprachunterricht kommen möchte. Wer sich noch nicht entscheiden kann, ob er den Normal- oder lieber Intensivkurs bucht, dem möchte ich raten: Wenn ihr wirklich da seid, um auch die Sprache zu lernen, nehmt „Intensiv“. Die Aktivitäten sind so ausgelegt, dass sie auch erst nach der Intensiv-Kurszeit anfangen – so waren oftmals andere aus der Gruppe allein unterwegs und warteten, bis unser „Intensiv“ zu Ende war. In der großen Gruppe macht's eben mehr Spaß als in einer kleineren. Doch was haben wir im Unterricht gemacht? Neben Konversation und Rollenspielen lernten wir auch so einiges über die Politik, Geschichte und Kultur Frankreichs – das klingt im ersten Moment vielleicht nicht so spannend, war dann aber irgendwie doch interessant! Gut war auch, dass wir in zwei Niveaugruppen eingeteilt waren, so konnte sich jeder für ein Tempo entscheiden.

Die Schule lag etwa eine halbe Stunde Fußmarsch von unserem Zuhause entfernt – natürlich hätte man da mit dem Bus fahren können, wir entschieden uns jedoch fürs Laufen und sparten somit das Busgeld. Die Schule lag mitten in der Stadt, eine perfektere Lage hätte es gar nicht sein können. Zehn Minuten weg war schon der Strand (Plage Ponteil) – aufgrund der Tatsache dass es immer nur Abschnitte mit Sandstränden gibt und der Rest Kieselstrände sind, waren diese natürlich oft ziemlich voll, allerdings haben wir trotzdem immer Platz gefunden, auch mit einer größeren Truppe. Unsere Ausflüge haben sich auch alle gelohnt, so waren wir bspw. in Nizza (sehr aufregende Stadt), Cannes, Monaco (leider nicht so sehr was für Jugendliche, ziemlich viele eckige Wohnblöcke, aber schöne Aussicht vom Palast), Biot (wenn ihr die Möglichkeit habt, fahrt dorthin! So ein süßes Städtchen findet man nicht alle Tage, total hübsch!), St Tropez (auch toll, trotz langer Bootsfahrt) … Man sollte alles mitnehmen, was geboten wird.

Auch eine aufregende Sache: Banana-Boot fahren in Antibes! Obwohl bei einigen große Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, bereute es im Nachhinein keiner – es hat einfach echt total Spaß gemacht.Wer noch nicht im anderen Stadtteil (Juan-Les-Pins) untergebracht ist, sollte auch dort mal einen Nachmittag verbringen. Abends steppte dort der Bär, besonders schön waren die Stände entlang der Strandpromenade mit Schmuck und vielem mehr. Auch die Geschäfte haben noch bis spät in der Nacht geöffnet – toll zum Shoppen geeignet!

Alles in allem war dies eine rundum gelungene Sprachreise – Französisch lernen und nebenbei Strandurlaub + tolle neue Leute kennen lernen, wer kann schon behaupten, dies alles in nur 3 Wochen geschafft zu haben?

Viele Grüße

Sophie

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