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Thomas Schädlich berichtet aus Antibes (Frankreich)

Côte d'Azur – Bisher hieß das für mich das Gleiche wie alle anderen südlichen Badeküsten der Welt. Womöglich ist es auch das Gleiche, aber ich war mit iSt zum ersten Mal am Mittelmeer und kann deshalb die französische Südküste und meine drei Ferienwochen dort nur mit einem Wort beschreiben: Traumhaft!

Diese unvergessliche Reise habe ich aus zwei Gründen gewählt: Erstens habe ich gemerkt, dass mir der Französischunterricht in der Schule nicht annähernd hilft, Französisch zu sprechen und zweitens wollte ich auch einmal einige Zeit ohne meine Eltern verbringen. Die Vorstellung, meinen ersten Flug allein und auch noch in ein Land, in dem ich womöglich kein Wort verstehe, zu unternehmen, hat mich in den letzten Tagen davor schon etwas aufgewühlt.

Als ich dann doch wohlbehalten in Antibes ankam, war ich ziemlich beeindruckt von so ziemlich allem; das glitzernde blaue Wasser, die Yachten, die aus der Luft wie Möwenschwärme auf dem Wasser aussahen, die Palmen, die Wärme, die Mädchen … Tatsächlich bestand unsere Gruppe aus 38 Mädchen und zwei Jungs, worüber ich mich aber im Nachhinein nicht beschweren kann.

Mit meiner Gastfamilie hatte ich vielleicht noch mehr Glück, denn meine Gastmutter hat sich sichtlich bemüht, mich zum Sprechen zu bringen, ich hatte zwei Gastbrüder aus der Schweiz, die mir notfalls helfen konnten, Katzen und Hunde und einen Pool, der mir bei der dortigen Hitze doch sehr gelegen kam. In Antibes hat es nur dreimal geregnet, ansonsten war der Himmel wolkenlos und die Temperaturen hochsommerlich. Dummerweise habe ich es trotzdem geschafft, dreimal bis auf die Knochen nass zu werden. Davon abgesehen waren Baden im azurblauen Wasser und in der knalligen Hitze Tagesprogramm, aber bloß nicht ohne Sonnencreme.

Das Programm von IST sah fünf Mal in der Woche Unterricht von neun bis zwölf Uhr mit unserem deutschen Kursleiter Thorsten und zwei französischen Lehrerinnen Sylvie und Vanessa vor, danach war Freizeit oder ein Ausflug angesagt. Im Zuge dessen haben wir Monaco, Nice, Cannes und viele andere Orte besucht. Davon möchte ich jetzt aber keine Details erzählen, denn die muss man erlebt haben. Erwähnenswert ist aber Juan-les-Pins, ein Badeort direkt neben Antibes. Abends und vor allem während des berühmten Jazz- und Reggae-Festivals ist dieser Flecken Erde eine Mischung aus Hollywood, Las Vegas und Miami, nur eben auf französisch. Die ganze Gegend scheint der perfekte Ort zum Feiern und das Leben Genießen zu sein.

Am Ende war der Abschied schwer. Nach drei unglaublichen und unvergesslichen Wochen in der vielleicht schönsten Gegend der Welt hieß es nun: Abflug. Wir zwei Jungs verabschiedeten unsere 38 Mädels. Ich nahm Abschied von Lehrern, Gastfamilie und den Franzosen, die ich kennen gelernt hatte und Facebook tat den Rest.

Der Rückflug war noch schwerer als es der Hinflug gewesen war; Die Angst abzustürzen war weg, dafür kam das Fernweh. Zurück in Deutschland war das Erste, was ich erfuhr, dass ich den verregnetsten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erfolgreich übersprungen hatte. Quel dommage! Französisch habe ich nun abgewählt, weil ich jetzt besser spreche als ich es je im Unterricht lernen würde.

Alles in allem war dieser Ausflug einfach nur die (bisher) beste Zeit meines Lebens! Ich habe Sprache, Kultur und Menschen kennen gelernt und neue Freundschaften geschlossen. Ich kann dieses traumhafte und einmalige Erlebnis nur jedem empfehlen.

Zum Abschluss gebe ich noch ein passendes Zitat, das jedem den Mut geben soll, den Sprung ins Ausland zu wagen:

Macht mal Krach wenn ihr jung seid

Genießt das Leben jeden Tag, jede Dummheit

Es ist egal ob ihr chillt oder euch rumtreibt

Geht euren Weg und seht zu, dass ihr jung bleibt

aus „Jung Sein“, Die Firma, 2007                          

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