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Rebecca Rau berichtet aus Dublin (Irland)

Im Sommer diesen Jahres flog ich von Frankfurt am Main auf die grüne Insel Irland.

Wirklich, von oben ausgesehen ist es ein einziger grüner Fleck mitten im Meer. ‚Grün, mehr oder weniger überschaulich und sonnig’, das waren meine ersten Gedanken, als ich mit dem Flugzeug über Irland flog.

Nach der Landung war ich zugegebener Maßen etwas aufgeregt, schließlich würde ich bald meine Gastfamilie kennen lernen bei der ich für 3 Wochen leben sollte.

Aber zuerst hieß es sich am Flughafen zurecht zu finden und seinen Koffer zu finden. Für einen, der gerade von seinem 2. Flug kommt gar nicht mal so leicht.

Doch der Flughafen in Dublin ist sehr gut beschildert und man kann ja immer noch den anderen Menschen hinterher laufen, die sich scheinbar dort auskennen. Irgendwer wird schon wissen, wo ich meinen Koffer abholen kann.

Am Kofferband traf ich auch sogleich die ersten Deutschen, die ebenfalls mit  mir in der Maschine gesessen hatten und wir unterhielten uns etwas, während wir auf unsere Koffer warteten. Dann sind wir gemeinsam in die Ankunftshalle gegangen, wo wir von einem sehr netten Ehepaar abgeholt wurden, die uns sogleich zu unseren Familien fuhren.

Auf den Weg unterhielten wir uns etwas und die Frau, die uns fuhr, gab uns 3 Mädels im Auto schon mal gute Shoppingtipps.

Ich lebte bei Martha, einer 60 Jährigen Witwe.

Ich weiß, dass klinkt erst einmal schrecklich, zumal die anderen Mädels alle in einer Familie lebten, aber ich muss sagen, es war besser als in einer Familie!

Martha ließ mir und meinen Mitbewohnerinnen, einer Tschechin und einer Spanierin, die beide etwas später als ich ankamen, viele Freiheiten. Und wir Mädels verstanden uns auch auf Anhieb super.

Montags war um 9 Uhr der Einstufungstest für die verschiedenen Klassen. Man sagte uns, dass man jedoch immer noch ganz leicht die Klassen wechseln könne, sollte man sich unter- oder überfordert fühlen.

Und wirklich es ging ganz leicht! Ich fühlte mich in meiner Klasse unterfordert und teilte dies direkt unserer deutschen Groupleaderin mit. Sie machte einen Termin bei dem Direktor der Sprachschule aus, mit dem ich am nächsten Tag reden sollte.

Er war sehr nett. Er fragte mich, wo ich in Dublin untergebracht wäre und ich erzählte ihm ein bisschen von Martha und meinen Mitbewohnerinnen. Daraufhin wurde ich hoch gestuft. Alles total entspannt und ohne Stress.

Die Klassen sind international. In meiner waren so, zum Beispiel, während den 3 Wochen Deutsche, Tschechen, Spanier und Italiener. In anderen Klassen gab es sogar noch Japaner.

Der Unterricht war gut. Er war im großem und ganzem in zwei Teile geteilt:

Der erste war Grammar, die aber nicht trocken sondern zuweilen auch sehr lustig ablief. Dort haben wir auch von unserem Lehrer traditionelle irische Songs gelernt.

Auf die erste Stunde folgte eine Pause die wir meistens mit unserer deutschen Gruppe und unserer deutschen Groupleaderin verbrachten.

In der zweiten Stunde hieß es dann Sprechen. Mit unserem anderen Lehrer redeten wir über viele verschiedene Dinge, die uns interessierten. Mal waren es die Beatles, mal die Anschläge des 11. Septembers, oder auch Musik-Festivals. Unser Lehrer wusste einfach alles! Ich habe bis jetzt noch keinen anderen Menschen getroffen der so schlau ist.

Mittags folgten Ausflüge oder Sport.

Ausflüge unter der Woche waren immer im Stadtzentrum von Dublin. Beispielsweise die Besichtigung des Guinness Storehouses, die Schifffahrt auf dem Liffey oder die Besichtigung eines alten Schiffes, mit dem, in der Zeit der Hungerkrise auf Irland, viele Iren nach Amerika auswanderten.

 

Samstags gab es dann immer Tagesausflüge, um mit dem Bus aus Dublin raus zu kommen und andere schöne Orte Irlands zu besichtigen.

Der Sonntag war dann frei. Man konnte etwas mit der Gastfamilie unternehmen oder sich mit Freunden in Dublin zum Shoppen verabreden, denn in Dublin haben, anders als hier, die Geschäfte auch sonntags auf.   Eine Ausnahme gibt es jedoch von dieser Regel, denn ich habe keinen einzigen Buchladen in Dublin gefunden, der sonntags auf hatte. Aber wenn man unbedingt Bücher kaufen möchte, kann man dass ja auch am freiem Freitag tun.

Nach der Schule und dem Programm hatte man dennoch immer noch Zeit mit Freunden in das Stadtzentrum Dublins zu fahren. Das Stadtzentrum ist wirklich schön. Es wird durch den Liffey in zwei Teile getrennt:  Auf dem einem liegt die Temple Bar und auf dem anderen sind die GPO und der Spire. An jeder Ecke stehen wirklich gute Straßenmusiker. Alles in allem ist die Stadt sehr entspannt.

Wichtig zu Wissen ist, neben dem Linksverkehr in Irland, auch die Gegebenheit, dass man seine Buslinie an der jeweiligen Haltestelle rauswinken muss. Dazu reicht es eigentlich den linken Arm kurz, für den Busfahrer sichtbar, auszustrecken. Tut man dies nicht, fährt der Bus einfach weiter. Zu große Menschenansammlungen, so ab 20/25 Personen, meiden die irischen Busfahrer meistens auch, wie mir aufgefallen ist. Das liegt wahrscheinlich daran, dass,  sollten alle von ihnen einsteigen, der Bus total überfüllt wäre. Ärgerlich für die Menschen, die einsteigen wollten, aber gut für diejenigen, die bereits im Bus saßen. So hat meistens jeder einen Sitzplatz. Und für die Wartenden: der nächste Bus ist meist sofort da.

Außerdem sollte man wissen, dass die Iren ein sehr freundliches Völkchen sind. Kommt beispielsweise ein alter Mensch, eine Schwangere oder ein sichtlich kranker Mensch zu einer Bushaltestelle, jedoch sind alle Sitzplätze dort schon besetzt, so ist es für die Iren selbstverständlich, dass der oder die jüngste und gesündeste aufsteht und dem Anderen den Sitzplatz anbietet.

Die Sprachreise war für mich eine tolle und gute neue Erfahrung. Man lässt seine Hemmung Englisch zu sprechen, schnell fallen und kann sogar über seine eigenen Fehler lachen. Ich habe durch meine Sprachreise viele neue, in allen Ländern verteilte, Freunde gefunden, zu denen ich auch immer noch Kontakt habe (Facebook sei Dank!). Auch mein Englisch hat sich verbessert und ich rede nun sehr viel freier. Und eines Tages werde ich in diese wundervolle Stadt Dublin zurückkehren. Das habe ich mir vorgenommen!

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