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Sarah Gorenflos berichtet aus Dublin (Irland)

VERLAUF DER REISE:

Bereits einige Zeit bevor die Reise begann, habe ich von iSt viel Material über den ganzen Verlauf meiner Dublin-Tour bekommen: Ein Falter über Dublin, wichtige Infos über den Ablauf, meine Flugtickets und eine kurze Beschreibung meiner Gasteltern, die in Irland auf mich warteten. So war ich also bestens vorbereitet und freute mich auch schon riesig auf die zwei Wochen Sprachreise im Sommer.

GASTFAMILIE:

Meine Gastfamilie war ein älteres Ehepaar. Die ganze Zeit über habe ich mich sehr wohl bei ihnen gefühlt. Gleich als ich bei ihnen ankam, wurde ich mit offenen Armen in Empfang genommen. Die erwachsene Tochter war mit ihrem Baby da und ich wurde locker in den ganzen Familienkreis mit einbezogen. Immer wieder wurden mir Fragen über die Fußball-WM gestellt. Es war eine nette Stimmung. Der Gastvater war leidenschaftlicher Deutschland-Fan und wenn ich von der Schule gekommen bin, hat er mir immer erzählt, wo er schon überall war und was er dort gemacht hat. Diese Gespräche fand ich immer toll. Sie waren lustig und ich konnte mein Englisch gut ausprobieren. Mein Zimmer habe ich mit einer Spanierin geteilt. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden. Sie hat mich gleich am Anfang abends mit zu ihren Freunden genommen. Da ich alleine da war, eine willkommene Abwechslung. Auch sonst haben wir abends noch viel gequatscht - auf Englisch. Das Zimmer war ein ausgebauter, heller Dachboden. Es war sehr schön ausgestattet.

ESSEN:

Jeden Sonntag hat meine Gastmutter „Irish Breakfast“ gemacht: Es gab Würstchen, Ketchup, Rühreier, gebratenen Schinken und Toast. Eigentlich nicht so mein Ding. Aber ich fand es interessant, auch mal so was auszuprobieren. Unter der Woche wurde dann normal gefrühstückt. Mit Cornflakes, Toast und Orangensaft. Für mittags habe ich immer ein Lunchpaket mitbekommen, was ich dann in der Schule gegessen habe. Meistens bestand es aus Toast-Sandwichs, einem Apfel und ein paar Chips oder einem Schokobonbon. Es war gewöhnungsbedürftig mittags ungetoasteten Toast zu essen. Ich war froh, als ich zu Hause wieder richtiges Brot essen konnte ;). Abends gab es immer etwas Warmes. Es war okay, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, immer nur Reis, Kartoffeln oder Nudeln mit Hackfleischsauce zu essen. Sehr bedauert habe ich es, dass ich nicht mit meiner Gastfamilie zusammen gegessen habe. Zwar hat mich das auch auf einer Seite flexibler gemacht (es gab immer sofort „Dinner“, wenn ich so gegen 17h, 17h30 aus der Schule kam), aber es gab eben auch nicht die Möglichkeit, abends miteinander zu reden. Zum Glück konnte ich oft mit meiner Zimmerpartnerin zusammen essen. Das war auch immer nett. Insgesamt war das Essen also ganz okay, aber ich bin ja nicht wegen des Essens nach Dublin gefahren ;).

SCHULE:

Wir haben am Anfang alle gleich ein Busticket bekommen (mussten wir natürlich selber extra bezahlen) und so sind viele mit dem Bus gekommen. Da ich aber nahe der Schule gewohnt habe, bin ich immer zu Fuß gelaufen. Der Weg war kurz und ich bin mit meiner Zimmerpartnerin und ihren Freundinnen gelaufen. So hat man noch etwas anderes von Dublin gesehen und mitbekommen und ich konnte mich immer mit den spanischen Mädels unterhalten.

ERSTER SCHULTAG:

Die Schule heißt „Mercy College“ und ist eigentlich eine Mädchenschule. Sie ist ein flacher, grauer Bau und innen eher hässlich. Am ersten Schultag wurde zuerst ein Einstufungstest geschrieben. Alle Neuankömmlinge saßen in einer großen Halle. Ich war total aufgeregt. Der Test bestand aus zwei Teilen. Der erste war ein Multiple-Choice-Test, im zweiten mussten wir zu einem vorgegebenen Thema 150 Wörter schreiben. Er war machbar. Während die Tests ausgewertet wurden, konnte ich dann die anderen aus meiner iSt-Gruppe besser kennen lernen. Schließlich kamen die Ergebnisse. Sie waren ausschlaggebend für die Klasse, der wir zugewiesen wurden. Ich kam in die Klasse „Upper intermediate“. Wir bekamen alle ein Heft (=Lehrbuch) und eine kleinen kopierten Stadtplan. Es lohnt sich aber trotzdem, einen eigenen mitzunehmen.

KLASSE:

In meiner Klasse waren überwiegend Deutsche, klar es gab auch ein paar Spanier, eine Polin, einen Franzosen, Österreicher und einen Italiener, aber eben eher wenig. Was mich aber im Großen und Ganzen wenig gestört hat. Insgesamt waren wir 17. Dass in unserer Klasse aber vor allem Deutsche waren, war eher eine Ausnahme. Viele andere, die ich kennen gelernt habe, waren zum Teil die einzigen Deutschen in ihrer Klasse.

UNTERRICHT:

Wir hatten von Montag bis Freitag jeweils von 9h30 bis 13h30 Unterricht. Die erste Stunde war immer „Grammar & Exercise“. Hier haben wir Grammatik gemacht (die Zeiten wiederholt, if-clauses, conditionals und vieles mehr) und vor allem gaaanz viel geübt. Unser „G&E“-Lehrer war jung und total nett. Es hat richtig Spaß gemacht. Anschließend hatten wir eine Pause. Danach ging es weiter mit einer Stunde „Free Speaking & Vocabulary“. Unsere Lehrerin in „FS&V“ war auch total nett und motiviert. Wir haben über Songtexte geredet, Zeitungsartikel gelesen, und ab und zu mal auch so etwas wie „Wahrheit oder Pflicht“ auf Englisch gespielt. („Sing your national hymn. *schwitz*)

Insgesamt fand ich den Unterricht wirklich eine der tollsten Sachen. Er hat Spaß gemacht und echt was gebracht.

FREUNDE:

Ich bin alleine nach Dublin gefahren und hatte am Anfang, ziemlich Angst die ganze Zeit alleine dazustehen, weil ich mich auch als eher schüchtern einstufen würde. Aber es war überhaupt kein Problem, Freunde zu finden. Alle waren offen und wir sind eine wirklich tolle Gruppe geworden. Das war echt eine super Erfahrung.

FREIZEIT:

Nach dem Unterricht hatten wir erst mal eine lange Mittagspause, in der wir unser Lunch auf der großen Wiese vor der Schule gegessen haben. Danach gab es immer Aktivitäten.

In der Schule lief das so ab: Es gab Gruppen, die mit einem bestimmten Veranstalter (z. B. iSt) da waren. Diese Gruppen haben zusammen die Nachmittagsaktivitäten gemacht, waren also deshalb meistens nur aus einem Land. Die Klassen waren jedoch gemischt.

Das Freizeit-Programm war ein bisschen verplant, oft haben wir erst am Tag vorher erfahren, was wir unternehmen werden. Montags und mittwochs gab es Aktivitäten auf dem Campus. Die Turnhalle wurde geöffnet. Man konnte Federball, Basketball, usw. spielen. Außerdem konnte man „Irish Dancing“ ausprobieren, einen Film angucken oder in den Kunstsälen selbst kreativ werden. Das hört sich gut an, aber diese Tage waren meistens etwas langweilig. Da die Sportutensilien oft schon kaputt oder nur in geringer Anzahl vorhanden waren und es nicht wirklich Betreuung oder Animation gab. Ansonsten haben wir den „Botanic Garden“, ein altes Gefängnis, das Dublin-Castle und Howth (ein kleines Dorf am Meer) besichtigt. Die Ausflüge dauerten meistens bis um 16h30. Dann ging’s nach Hause. Dienstags abends war Disco. Die fand in einer großen Turnhalle statt. Es war mittelmäßig viel los. Einige fanden es total blöd, andere richtig gut. Es lohnt sich auf alle Fälle, wenigstens mal vorbei zu gucken! Freitag und Sonntag waren frei. Eigentlich war am Sonntag „Full free with Host Families“ vorgesehen, aber bei den wenigsten wurde da etwas unternommen. So sind wir dann eben mit Freunden losgezogen. Am Samstag gab es einen Ganztagesausflug. Wir haben ein altes Landhaus besichtigt. Dafür sind wir sehr lange Bus gefahren. Auf der einen Seite war es schön auch etwas anderes von Irland, als nur Dublin zu sehen, auf der anderen Seite waren wir alle dann enttäuscht, dass die Besichtigung am Zielort nur relativ kurz war.

Insgesamt war das Freizeit-Programm ziemlich okay. Manche Aktionen waren richtig toll, andere aber eher langweilig.

Dafür haben wir uns auch untereinander, unabhängig vom aktuellen Programm, abends getroffen und schöne Spritztouren, z. B. an den Strand nach Malahide, gemacht.

BILANZ:

Insgesamt hat mir die Reise sehr gut gefallen. Dublin ist echt ein tolles Reiseziel. Es sind super viele junge Leute unterwegs, außerdem ist es eine Stadt für jeden Geschmack: Mit dem Bus ist es genauso weit zum ruhigen Strand, wie zum pulsierenden City Center. Ganz besonders toll fand ich es, viele neue Freunde zu finden. Ich glaube, ich habe mein Englisch mit dieser Reise wirklich absichern können. Das einzige, was nicht so toll war, war die Organisation des Freizeitprogramms, aber ansonsten war es eine super Reise, an die ich gerne zurückdenke. Auch wenn du allein losfährst! 100%: Du wirst es nicht bereuen!!

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