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Sünje Schmidt berichtet aus Dublin (Irland)

gern möchte ich von meiner Sprachreise nach Dublin erzählen und damit vielleicht Interesse an einem tollen Land und einer tollen Sprache wecken.

Meine Sprachreise führte mich dieses Jahr im April nach Dublin, der Hauptstadt Irlands. Ich hatte mich für einen Intensivkurs entschieden, da ich in den zwei Wochen die ich dort sein würde so viel wie eben möglich lernen und erleben wollte. Aus beruflichen Gründen (ich bin der Tourismusbranche tätig) ist für mich ein gutes Englisch sehr wichtig. Bei der Auswahl des Ortes, in dem ich meine Englischkenntnisse vertiefen und erweitern wollte, habe ich eine genaue Auswahl getroffen. Ich wollte die Möglichkeit haben, in den zwei Wochen neben der Schule viel Natur und Kultur zu erleben und viele Menschen kennenzulernen. Ferner hatte ich schon sehr lange ein Interesse an der grünen Insel. Bekannte, die mich vor meiner Reise ganz überrascht fragten ob man in Irland denn überhaupt Englisch spreche, kann ich jetzt eines Besseren belehren.

Neben den sehr interessanten Unterrichtseinheiten am Morgen und am Nachmittag blieb mir genügend Zeit, Land und Leute kennenzulernen und mich für diese zu begeistern.

Die LehrerInnen an der Schule ( CES ) haben sich während der ganzen Zeit sehr viel Mühe gegeben, uns "Fremdlingen" ihre Heimatstadt mit ihren Attraktionen auch außerhalb der Schulzeit näherzubringen. Während des Unterrichts wurden Tipps gegeben, was sehenswert ist und was sich vielleicht entgegen so mancher Tipps der Reiseführer nicht unbedingt anzusehen lohnt. Organisiert wurden "Pubwalks", Ausflüge zu interessanten Plätzen rund um Dublin, Bowlingabende, Videonachmittage, Museumsbesuche usw. Für wenig Geld hatte man so die Möglichkeit in nicht ganz fremder Gesellschaft Dublin zu erkunden. Durch eben diese Angebote entstand ein Gemeinschaftsgefühl unter uns Studierenden was uns relativ schnell zum Adressenaustauschen brachte.

Wir waren fast jeden Abend in einem der zahlreichen Pubs, die wirklich unheimlich gesellig sind und in denen man die gute Irish Folk Music live erleben konnte oder auch je nach Interesse Pop, Jazz oder Rockmusik hören konnte.

In Dublin gibt es so viele Sehenswürdigkeiten, die ich jetzt allerdings nicht alle aufzählen möchte, da man dieses bei Interesse in jedem Reiseführer nachlesen kann. Was ich jedoch wichtig zu erwähnen finde, ist daß Dublin nicht zu unrecht die Stadt der kurzen Wege genannt wird. Die Schule liegt so ziemlich im Zentrum, nahe des berühmten Trinity College (die Old Library ist wirklich sehr sehenswert und beeindruckend ), was einem ermöglicht wirklich alles innerhalb einer viertel - bis halben Stunde zu Fuß oder mit den regelmäßig verkehrenden Bussen zu erreichen.

Mit eben diesen Bussen empfiehlt es sich auch morgens von der Gastfamilie zur Schule zu fahren. Ich hatte leider den Fehler gemacht und mir einen Mietwagen vor Ort genommen, was sich im Nachhinein als unnötig herausstellte. Parkplätze in Dublins city centre kosten umgerechnet für den Tag DM 25, wofür man gut und gerne eine Woche mit dem Bus fahren kann (dabei kommt es natürlich auch immer noch ein bißchen darauf an, wo man untergebracht ist).Also: Mietwagen lohnen sich nur, wenn man 2 Tage am Stück frei hat und gerne einen etwas weiteren Bogen um Dublin spannen möchte. ( Besonders sehenswert : allerdings mindestens 4 Std. zu fahren Connemara Coast und auch natürlich Cliffs of Moher und Ring of Kerry ( von Connemara nochmal mind. 3 Std. zu fahren ) ). Ein kleines Stück im Süden von Dublin gibt es einen kleinen Fischerort, den man mit der DART (Vorstadtzug von Dublin) innerhalb einer halben Stunde erreichen kann. Dalkey hat wunderschöne Spazierwege und einen tollen Strand ( obwohl es zum Baden wirklich nur im Hochsommer warm genug ist ). Außerdem gibt es dort einen beschaulichen Stadtkern mit kleinen Geschäften, Restaurants und Pubs. Wenn man die Gelegenheit hat, dorthin einen Ausflug zu machen sollte man diese nutzen.

 Jedem der nach Dublin kommt um dort die englische Sprache zu lernen möchte ich ans Herz legen, sich anstelle des bequemen Hotellebens für einen Aufenthalt in einer Gastfamilie zu entscheiden. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit für die die Iren bekannt sind, wird keines Wegs übertrieben dargestellt. Neben des Lerneffekts, den ein Aufenthalt in einer Gastfamilie zweifelsohne hat, läuft man dann auch nicht Gefahr sich alleine zu fühlen.

Man kann nachfragen und sich auch "Insidertipps" holen, die im Hotel, das von dem Tourismus lebt, vielleicht nicht in dem Maße gegeben werden. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, was mir diese Sprachreise gebracht hat, so möchte ich sagen, daß ich sicherer geworden bin im Umgang und diese allseits bekannte " Sprachbarriere" erheblich gesunken ist. Da in der Schule alle Nationen vertreten waren, war ein Unterhalten untereinander nur in der englischen Sprache möglich, die außer den Lehrern niemand perfekt sprach. So konnte ich ausprobieren und experimentieren, was mich ermutigte und auch wirklich viel Spaß machte.

Aber - Lernen in dieser tollen Stadt kann auch nur Spaß machen....

Ich könnte noch soviel mehr über Irland schreiben, möchte aber den Rahmen nicht sprengen. Ich möchte nur noch anfügen, daß ich zum Wiederholungstäter werde, und schon dabei bin meinen nächsten Sprachkurs in Irland zu organisieren....

Ich hoffe, ein wenig Lust auf einen Sprachkurs in "eire" gemacht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sünje Schmidt

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