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Linda Meschter berichtet aus Toronto (Kanada)

Das Abenteuer beginnt

Begonnen hat mein Abenteuer nach Toronto schon bei der Vorbereitung. Bei einem Informationstreffen wurde mir vorab erklärt, was mich bei der Sprachreise erwartet. Zudem hatte ich die Möglichkeit, ein Mädchen auf diesem Treffen kennen zu lernen, was auch nach Toronto fliegen wollte. Am Flughafen trafen wir uns dann einige Wochen später wieder, wo wir zusammen von Hannover nach Frankfurt und dann nach Toronto flogen. Ich war ziemlich aufgeregt – endlich geht es los. Und dann der Check-In in Hannover, das Umsteigen in Frankfurt und dann der 8-stündige Flug nach Toronto. Zum Glück war meine Aufregung unberechtigt; alles klappte hervorragend!

Als ich am Toronto Pearson International Airport ankam und am Zoll vorbei war, empfing mich der Fahrer in der Flughafenhalle und fuhr mich und 3 weitere „Abenteurer“ zu unseren Gastfamilien. Auf Grund des stundenlangen Fluges hatte ich genug Zeit, darüber nachzudenken, wie meine Gastfamilie wohl sein würde. Jedenfalls kam ich nach 30 Minuten Fahrt bei meiner Gastfamilie an. Vier Wochen sollte ich nun hier verbringen! Schon als der Fahrer hielt, öffnete sich die Haustür. Mit einem Lächeln und offenen Armen empfing mich meine Gastfamilie und ich fühlte mich sofort wohl. Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter, 2 Kindern (5 und 7 Jahre), dem Gastvater und einem Hund. Außerdem lebte seit gut 3 Monaten eine koreanische Studentin in der Familie. Ich wurde sofort am ersten Tag ins Familienleben eingespannt: Ich spielte mit den Kindern, unterhielt mich mit meinen Gasteltern und half sogar beim Kochen. Abends fiel ich zwar todmüde ins Bett, aber ich war froh, dass meine Gastfamilie so nett und herzlich war.

Der erste Schultag

Es war Montag – an einem Samstag war ich angekommen und nun musste ich zur Schule. Die Schule, die gleichzeitig auch die Residenz war, lag mitten in Downtown und war super mit dem Subway (TTC) zu erreichen. Torontos Subwaysystem ist sehr einfach zu verstehen! Meine Gastmutter begleitete mich, damit ich mich nicht verlaufen konnte.

Das Programm heißt 'Teenage Language Adventure', oder kurz einfach TLA. Da das Programm nur im Sommer läuft, waren ich und die anderen 18 Schüler die Ersten. In weiteren Wochen sollten mehr Schüler aus anderen Ländern ankommen. Wir setzten uns an Tischen zusammen und so konnte ich schon erste Kontakte knüpfen. Wir begannen mit einer Einführung, in der man uns erklärte, wie wir die Zeit hier verbringen werden: Von 9 bis 12 Uhr wartete der Unterricht auf uns. Danach gab es eine Stunde Essenspause und um 13 Uhr trafen sich alle wieder in der Residenz für verschiedene Aktivitäten. Nach der Einführung mussten wir einen Testbogen ausfüllen, um in so genannte Levels eingestuft zu werden. Ich hatte gedacht, es würde strenger zugehen, doch ganz im Gegenteil. Der Test war vollkommen ok und wir durfen uns die Zeit nehmen, die wir dafür brauchten. Es gab 5 Level – und tatarata: Ich kam in Level 5! Damit hatte ich nicht gerechnet, aber gefreut hatte es mich schon. Dann gingen wir als Gruppe mit unseren Betreuern in die Stadt: Eine Stadtrundtour duch Chinatown, zum Kensington Market und durch die Queens Street. Als ich um 5 Uhr nach Hause kam, war ich sehr zufrieden – Schule hatte echt Spaß gemacht!

Aktivitäten, Freunde, Spaß und Unterricht

Während meines vierwöchigen Aufenthaltes habe ich viele Leute unterschiedlicher Nationalitäten kennen gelernt. Da waren Spanier, Russen, Franzosen, Brasilianer, Italiener, Schweizer, Tschechen, Polen usw. Zusammen entdeckten wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Länder und Umgangsformen. Jeder Tag war ein Erlebnis und so habe ich auch viel über andere Kulturen gelernt.

Die Aktivitäten, die uns angeboten wurden, waren vielfältig und so hatte ich am Ende fast alles von Toronto gesehen: Der CN Tower, Toronto Island (von wo aus man super die Skyline sehen kann), das Rogers Center (Skydome), Casa Loma und vieles mehr. Auch Wochenendausflüge wie zu den Niagara Fällen, in Canada's Wonderland, oder ein 3-Tages-Trip nach Montreal und Ottawa waren erste Sahne!

Der Unterricht hat mir sehr gut gefallen: Nicht zu streng und da die Lehrer auch gleichzeitig unsere Betreuer waren, verstand man sich gleich doppelt so gut. Am Ende jeder Woche schrieben wir einen kleinen Test, damit man ggf. ein Level auf- oder absteigen konnte. So wurden wir ideal im Unterricht gefördert!

Typisch Kanadisch...

1.Bemerkt habe ich bei meinem Aufenthalt, dass es Kanadier nicht unbedingt so genau mit der Pünktlichkeit nehmen. 5 bis 10 Minuten zu spät sein war bei meiner Gastfamilie vollkommen normal. Aber Vorsicht: Was in der Gastfamilie normal ist, geht bei Aktivitäten mit der Gruppe nicht. Seid dafür immer pünktlich!!

2.Die Essensgewohnheiten sind dort ein wenig anders. Vor allem auf meine geliebten Brötchen musste ich morgens verzichten, aber die Entschädigung dafür hatte mir vielleicht sogar noch besser gefallen: Pfannkuchen mit allerlei (Ahornsirup, Schokolade, usw) Seid experimentierfreudig mit dem Essen!

3.Kanadier entsprechen einem Vorurteil auf jeden Fall: Sie sind super nett. Jeder, den ich getroffen habe, war aufgeschlossen und hat versucht, mir das Leben in Kanada so einfach wie möglich zu machen.

Ein trauriges Ende

Das Ende war nah – schade! Ich wär am liebsten länger geblieben. Ich packte also meine Sachen, genoss noch die letzten Stunden mit meiner Gastfamilie und dann holte mich ein Fahrer auch schon wieder ab. Alle waren sehr traurig – vor allem die beiden Kids der Familie. Nach einem 7 ½ stündigen Flug kam ich in Frankfurt an. Zurückfliegen musste ich zum Glück auch nicht alleine: Das Mädchen, mit dem ich schon hingeflogen war, und ein Junge, den ich dort kennengelernt hatte, flogen mit mir zurück. In Frankfurt angekommen hieß es dann auch wieder „Auf Wiedersehen!“ und nachdem ich ausgecheckt hatte, schloss ich meine Eltern wieder in die Arme.

Jetzt kann ich euch nur eins raten:

Macht auf jeden Fall so eine Sprachreise, wenn ihr Lust habt. Ich habe super viel gelernt. Nicht nur meine Sprachkenntnisse haben sich enorm verbessert, sondern auch das Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen hat mich geprägt. Toronto ist super aufregend und es heißt nicht umsonst, dass diese Stadt eine der schönsten Skylines Nord Amerikas hat: Die Skyline ist der Hammer! Toronto ist eine Stadt, die mich noch immer zum träumen bringt und eins weiß ich: Irgendwann komm ich meine Gastfamilie besuchen. Per E-Mail halte ich den Kontakt zu ihnen und zu all den anderen, die ich in Toronto kennen gelernt habe! Ein paar habe ich sogar schon mal wiedergetroffen, denn aus einem gemeinsamen Abenteuer haben sich Freundschaften entwickelt...

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Art Gallery of Ontario
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Niagara Fälle
 
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