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Ines Rudnik berichtet aus Maple Ridge (Kanada)

Reisebericht über Kanada, Maple Ridge

Als ich nach Kanada flog war ich sehr aufgeregt, da ich die nächsten vier Wochen in einem unbekannten Land auf einem unbekannten Kontinent, ohne jemanden den ich kannte, verbringen würde. Als ich jedoch meine Gastfamilie kennenlernte war mir schnell klar, dass ich mich bei ihr wohl fühlen würde. In der Schule traf ich dann die Leute wieder, welche schon bei dem Flug bei mir in der Nähe gesessen hatten.

Nach dem ersten Tag in der Schule fuhren wir mit dem Bus zum Grouse Grind, einen Berg, welche wir zu Fuß besteigen konnten. Wenn man dazu keine Lust hatte, konnte man auch mit einer Gondel hochfahren. Der Weg nach oben war ziemlich anstrengend, obwohl es ein relativ kühler, regnerischer Tag gewesen war. Aber am Ende war man stolz darauf, dass man es geschafft hatte. Auf dem Berg gab es ein Bärengehege und wir sahen uns eine Lumberjackshow an. Danach fuhren wir mit der Gondel wieder runter.

Am zweiten Tag setzten wir mit der Fähre zu Vancouver Island rüber und besichtigten Victoria, die Hauptstadt von British Columbia. Am nächsten Tag besuchten wir einen Kletterpark. Am darauf folgenden Tag gingen wir Windsurfen am Jericho Beach. Da die meisten von uns noch nie Windsurfen ausprobiert hatten, hatten viele Probleme damit das Surfbrett richtig zu lenken, sodass wir mehr schwammen als surften, weil man sonst Gefahr lief, abzutreiben, was allerdings nicht schlimm war, da die Betreiber einen dann mit dem Motorboot wieder zum Strand fuhren. Insgesamt hatte ich viel Spaß.

Am Freitag fuhren wir dann zum Cultus Lake, wo sich ein riesiger Wasserrutschenpark befindet. Ich kann diesen Park nur weiterempfehlen, da es mir dort sehr gefallen hat. Insbesondere die Halfpipe hat mir sehr gefallen. 

Das Wochenende verbrachten wir überwiegend in unseren Gastfamilien, am Samstag allerdings traf sich die deutsche Gruppe an der Schule um dann über MacDonalds zu einem Park zu wandern. Wir hatten das ganze ohne Betreuer geplant. Manche mussten zur Schule gefahren werden, aber ich wohnte so nah an der Schule, dass ich auch zu Fuß dort hingehen konnte. Nach dem Wochenende kam eine neue Gruppe von Deutschen hinzu.

In der zweiten Woche machten wir Whalewatching, besuchten das Elektrizitätswerk bei Stave Lake, besuchten Whistler, gingen in Metrotown, der größten Shoppingmall von Vancouver, shoppen und machten eine Boottour von Horseshoe Bay aus.  

Besonders gefallen hat mir hierbei der Aufenthalt in Whistler, da wir dort über einen Fluss mit verschiedenen Seilbahnen fuhren, wobei man einen großartigen Ausblick hatte. Manche hatten allerdings etwas Höhenangst, da wir sehr hoch waren.

Am Wochenende ging ich mit einer Freundin zu dem Ferienwohnwagen ihrer Gastfamilie an einem See, der im Gegensatz zu vielen anderen Seen in British Columbia warm war, da er nicht von Gletscherwasser gespeist wurde.  Der Vater besaß ein Motorboot, mit dem er ein Luftkissen hinter sich herzog, auf welchem sich man drauf setzen konnte. Das hatte richtig viel Spaß gemacht, insbesondere wenn man über eine Welle fuhr, da man sich dabei verdammt gut festhalten musste um nicht herunter zu fallen. Für die kleinen Kinder der Gastfamilie nahm der Vater hierbei natürlich Rücksicht und fuhr vorsichtig, aber bei mir und meiner Freundin dagegen gab er sich alle Mühe uns vom Sitz zu schleudern, was ihm auch ein paar Mal gelang. Des Weiteren nutze er das Motorboot  für das Kneeboard und dem Waveboard. Das Kneeboard ist relativ leicht zu benutzen, bei dem Waveboard dagegen habe ich es nicht geschafft im richtigen Moment auf die richtige Art aufzustehen und es schließlich nach dem 3. Versuch schon aufgegeben, da meine Arme noch von dem Luftkissen ziemlich belastet waren. Ich bereue es immer noch, dass ich diese seltene Gelegenheit nicht genutzt habe.

Am Montag war ein Feiertag in British Columbia, weswegen wir keine Ausflüge unternahmen und in unseren Gastfamilien blieben.

An den restlichen Tagen der Woche machten wir eine Kanutour, segelten, besuchten Gastown und fuhren zu den Harrison Hot Springs. Die heißen Quellen bekamen wir allerdings nicht zu Gesicht. Stattdessen setzten wir uns in sogenannte Bumper Boats, mit denen man sich gegenseitig nass spritzen konnte. Das Wasser war allerdings eiskalt, da es nicht von den heißen Quellen gespeist wird. Zudem konnte man bei einem Ritt auf dem Bananaboat mitmachen, wobei man nicht ins Wasser reinfallen wollte, weil es, wie ich bereits erwähnte sehr kalt war. Ein paar sind natürlich dennoch reingefallen, unter anderem unsere kanadische Betreuerin. 

Am Wochenende besuchte ich mit ein paar Freunden ein Feuerwerk, welches in Vancouver stattfand.

In der letzten Woche besuchten wir ein Indoorclimbing Center. Das hatte mir besonders gefallen. Es gab verschiedene Strecken, die man hochklettern konnte, welche unterschiedliche Schwierigkeitsgrade besaßen.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Vancouver, wobei wir unter anderem Chinatown besichtigten.

Am Mittwoch wanderten wir Im Golden Ears Provincial Park und schwammen in einem See. Am darauf folgenden Tag machten wir eine Kayaktour von Bowen Island aus.

Am letzten Tag besuchten wir das Aquarium von Vancouver.

Am nächsten Tag, Samstag, reiste ich dann wieder ab. Es fiel mir sehr schwer Kanada zu verlassen, da ich eine schöne Zeit in Maple Ridge verbracht habe und zudem neue Freunde kennengelernt habe.

Im Großen und Ganzen betrachtet kann ich es nur jedem empfehlen, nach Maple Ridge zu fahren, da man dort tolle Ausflüge machen kann und nette Leute trifft.

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