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Sara Schulze berichtet aus Maple Ridge (Kanada)

Reisebericht Kanada

Im Sommer nahm ich mit vielen anderen und sehr netten Leuten an der 4-wöchigen Sprachreise nach Kanada (in den Ort namens Maple Ridge) teil.

Diese vier Wochen sollten für mich unvergesslich werden und auch heute schwärme ich noch von dieser erlebnisreichen Reise, die mich schon ein Stück verändert hat. Ich bin durch sie noch selbstständiger geworden und durfte in dieser Zeit so viel sehen, erleben und lernen - das war das Geld auf jeden Fall wert.

Meine Gastfamilie empfing mich sofort mit offenen Armen, ich wurde von ihnen wie eine eigene Tochter behandelt und egal was ich brauchte oder worum ich sie bat, sie erfüllten mir jeden Wunsch. Abends saßen wir oft lange zusammen und haben geredet (solche Gespräche können natürlich nur zustande kommen, wenn man sich nicht sofort nach dem Essen auf sein Zimmer verzieht beispielsweise) und so wuchs mir meine Ersatzfamilie sofort ans Herz.

An den Wochenenden fuhren wir an Seen, machten Picknicks, spielten Basketball, gingen ins Kino, veranstalteten Spieleabende und es wurde nie langweilig.

 

Am schönsten war es, wenn die ganze Familie (und es ist eine große Familie, sie kommen von den Philippinen, dort wird Familie groß geschrieben) zusammen etwas unternahm oder sich traf. Das Haus war komplett voll, überall rannten kleine Kinder durch die Gegend und es wurden jede Menge Geschichten erzählt und gelacht. Natürlich mag dies nicht für jedermann das Richtige sein, aber ich fühlte mich sehr wohl und genoß es immer. Ein Vorteil ist z.B. auch, dass die Kleinen ein wesentlich unkomplizierteres Englisch gebrauchen und für den Einstieg ist es leichter, da man mit ihnen auf eine spielerische Weise Kontakt aufbauen kann.

Nichts desto trotz war es sehr häufig auch meine Gastmama, die mich in der Küche mit interessanten Gespräche fesselte und das wirkte sich natürlich vorteilhaft auf mein Englisch aus.

Demnach kann man sein Englisch in den vier Wochen dort nur soweit aufbessern, wie man selbst bereit ist, den Kontakt mit den Kanadiern zu suchen. Während der Ausflüge, in denen man mit den anderen deutschen Schülern (es können auch mal Teilnehmer aus anderen Ländern wie z.B. Mexiko darunter sein) unterwegs ist, wird natürlich meistens die eigene Sprache gesprochen, da es leichter ist.

Allerdings gibt es unendlich viele andere Faktoren, die einen dorthin ziehen. Dazu zählt das ausgefallene und abwechslungsreiche Programm, um welches sich die Kanadier vor Ort kümmern:

- Capilano Suspension Bridge

- Golden Ear Provincial Park & Golden Creek (swimming in the lake)

- Indoor Rock Climbing Gym

- Kayaking on Bowen Island

- Stave Lake & Power House

- Wochenende auf der Zajac Ranch (climbing, swimming in the lake, archery and bonfire at night)

- Widgeon Creek (canoeing, hiking, swimming)

- Golfing

- Grouse Mountain (gondola ride or hike) & lumberjack show

- Zodiak Boat & whale watch

- Stanley Park (Totem Poles) & Vancouver Aquarium

- Victoria on Vancouver Island

- Pacific National Exhibition = amusement park

- Zip trekking at Whistler

- Windsurfing

- Metrotown = shopping at the biggest mall

- Waterslides at Cultus Lake

 

Auf den ersten Blick wird hier schon sichtbar, dass es sich um ein Programm handelt, in welchem viel Bewegung steckt. Das soll aber nicht heißen, dass einer, der Höhenangst hat über eine 70m hohe Brücke gehen muss - es bleibt einem selbst überlassen, bei was man mitmachen möchte. Ich rate jedoch jedem, dass er alles mitnimmt, denn es lohnt sich. Sogar die, die sich beim "zip trekking" anfangs nicht getraut haben, an einem Seil hängend mit 50 km/h über eine echt tiefe Schlucht zu "fliegen", haben sich am Ende überwunden. Man unternimmt jeden Tag etwas (an den Tagen, an denen Vormittags Schule angesagt ist, sind es nur Halbtagsausflüge) und meine Gruppe war immer super gelaunt und wir hatten zusammen  eine Menge Spaß.

Die Thomas Haney School ist eine sehr hübsche Schule, allerdings läuft der Unterricht für uns Deutsche dort nicht so ab, wie wir ihn von hier kennen. Es wird viel geredet (z.B. diskutiert man über "the Canadian way of life"), Filme über wichtige Personen wie Terry Fox werden gezeigt (hin und wieder auch der ein oder andere Sketch) und man spielt. Wir hatten in der Schule beispielsweise eine Schnitzeljagd, haben fast immer Baseball oder ähnliches gespielt und da waren dann auch andere ausländische Schüler wie Koreaner, Japaner, etc. dabei.

Was auf keinen Fall vergessen werden sollte sind: Sonnencreme, Badesachen, feste Schuhe (die eingelaufen und bequem sind) und Regenkleidung.

Die Gastfamilie ist für die sog. Brotzeit, Vesper, Proviant, Wegzehrung (oder wie auch immer man das Essen für unterwegs bezeichnen mag) verantwortlich, doch ich hatte das Gefühl Kanadier trinken weniger als Europäer, also nehmt lieber eine Flasche mehr mit - sie sind nicht geizig, sie machen Ausflüge halt normalerweise nur mit ihren Autos, wo man dann natürlich nicht so durstig wird.

Das Essen dort kann ganz unterschiedlich sein, kommt auf die Gastfamilie an. Einige von uns haben jeden Tag Pizza, KFC oder McDonald gehabt, andere hatten das Glück halbwegs gesund essen zu können (ich habe meine Leidenschaft für Reis durch die Kochküste meiner philippinischen Gastmama entdeckt), trotzdem sollte man sich nicht wundern, wenn man die Pizza (oder alles andere, was mit fett zubereitet wird) hoch hebt, es tropft!

Für diejenigen, die jetzt Panik bekommen haben, was die Figur angeht: In vier Wochen hat keiner von uns mehr als 5 Kilo zugenommen, man verbrennt schließlich das Erdnussbutter Toast vom Frühstück, die Schokoriegel vom Lunch und das Fleisch vom gestrigen BBQ bei den Ausflügen sofort wieder.

(hier ein kurzer Tipp: Geht Grouse Mountain zu Fuß hoch bzw. klettert, danach seid ihr stolz auf euch!)

Abschließend will ich nun noch einmal sagen, dass ich eine wundervolle Zeit in Kanada verbracht habe und sehr glücklich bin, dass ich die Möglichkeit hatte, rüber zu fliegen. Seid ihr also am Überlegen, ob ihr Maple Ridge als Kursort wählt, dann kann ich es euch nur empfehlen, wir hatten 2008 dort einen unfassbar tollen Sommer und keiner von uns wollte zum Schluss nach Hause.

Davon abgesehen ermöglicht diese Sprachreise einem auch für die Zukunft weitere Chancen, welcher Arbeitgeber ist schon von einem solchen Bewerber abgeneigt!
Sarah S.

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