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Alexander Lipkau berichtet aus Valletta (Malta)

JULI IN MALTA

Kaum stieg ich aus dem Flugzeug aus, begann der Spaß. Mein Freund und ich folgten blind den anderen Jugendlichen. Wir hatten keine Ahnung wohin. Auf einmal türmten sich um die 10 Schalter vor uns auf. Jeder von einer anderen Gesellschaft! Am linken Ende stand dann ESE. Wir stellten uns in die Schlange, die aber doch schnell voranging. Als wir an der Reihe waren, fragte uns ein netter Betreuer nach Namen und Herkunft. Danach schickte er uns nach draußen, wo schon etwa 50 andere Schüler warteten. Später riefen sie unsere Namen auf und wir fuhren mit dem Bus zu dem Treffpunkt, an dem uns unsere Familien abholten.

Als wir zu Hause ankamen, entpuppte sich unsere Familie dann schnell als Groß-familie. Sie hatten fünf eigene Kinder und noch vier Austauschschüler. Die Eltern und Kinder waren sehr sehr nett und lustig. Wir hatten viel Spaß miteinander.

Am Tag darauf wurden wir in der Schule in die verschiedenen Klassen eingeteilt. Meine Lehrerin war außerordentlich sympathisch, zudem jung und schön. Sie vermittelte den Unterricht fantastisch und machte Englischsprechen spannend! Wir hatten richtig Lust auf Schule und Englischsprechen. Meine Klasse war international, so dass wir gar nicht erst auf die Idee kamen, unsere Muttersprache zu benutzen. Wir lernten in diesen drei Wochen mehr als in Deutschland in zwei oder sogar drei Monaten.

Nach der Schule sind mein Freund und ich nach Hause gelaufen. Ich sagte ihm, dass es eine Abkürzung gäbe, die 10 bis 15 Minuten schneller sei als der normale Weg. Na ja, also sind wir dann auch meinen vorgeschlagenen Weg gelaufen, und als wir nach einer Stunde immer noch nicht in dem 30 Minuten von der Schule entfernten Zuhause eintrafen, wunderten wir uns. Ich fragte dann Passanten nach dem Weg und es hat noch ungefähr eine Viertelstunde gedauert, bis wir zu Hause ankamen.

In der Freizeit hatten wir sehr viele Möglichkeiten. Wir konnten mit ESE Ausflüge machen oder selber etwas unternehmen. Die Ausflüge mit ESE, zum Beispiel nach Comino, waren super. In Comino sind wir Schnorcheln gegangen, haben uns gesonnt oder sind von Felsen in das Wasser gesprungen. Das Felsenspringen hat besonders viel Spaß gemacht, auch wenn dabei fast der Bauch aus dem Mund flog.

Nachmittags sind wir ins I-netcafé gegangen, um mit unserer Familie zu sprechen oder auch einfach nur um Spiele zu spielen.

Abends haben wir jeden Tag das Gleiche unternommen, weil es uns so gut gefiel. Die maltesischen Discos wurden unsicher getanzt und es wurde bis spät gefeiert.

Auf jeden Fall hat es alles in allem unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe vor, es zu wiederholen.

AEXANDER LIPKAU

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