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Anne-Kathrin Voigts berichtet aus Valletta (Malta)

Meine Reise nach Malta war eine recht kurzfristige Entscheidung, um den Sommer zu nutzen und meine sprachlichen Kenntnisse etwas aufzufrischen. Knapp zwei Monate vorher hatte ich den Kurs gebucht und die Vorfreude wuchs mit der Vorbereitung. Nach ein paar Wochen bekam ich erste Reiseunterlagen und den Rucksack von iSt zugeschickt, der schon am Airport nützlich werden sollte.

In Hamburg begann meine Reise, leider etwas spät checkte ich ein. In der Wartehalle traf ich schon auf die ersten iSt-Rucksack-Träger, was sich spätestens in Frankfurt beim Umsteigen als Vorteil erwies. Auf Malta angekommen, stieg ein komplettes Flugzeug voller Sprachschüler aus und die Mitarbeiter der Sprachorganisation ESE vor Ort hatten alle Hände voll zu tun.

Die Mutter unserer Hostfamily nahm mich und zwei weitere Mädels in Empfang. Mit insgesamt fünf Mädchen verschiedenen Alters und Nationalität verbrachten wir drei Wochen zusammen.

Malta ist eine Insel, die man zu Fuß und mit Bus entdecken muss, was wir teils alleine aber hauptsächlich mit anderen Schülern zusammen gemacht haben bei den angebotenen Fahrten und Aktivitäten. Von Willkommensfeiern, Pool Partys oder Disconächten über Beach Club und Sportaktivitäten werden auch Ausflüge mit Boot und Bus bei Tag wie bei Nacht angeboten. Da wir an einem Sonntag angekommen sind, haben wir dies gemacht, die Umgebung zu Fuß erkundet.

Der erste Schultag war etwas kompliziert, doch nach einigen Tagen Gott sei Dank kehrte Routine ein. Es ist reichlich kompliziert, fünf Mädels durch ein Bad zu manövrieren, das Frühstück zu gestalten und pünktlich am Bus anzukommen, und das auch noch auf Englisch. In der Schule sah es ähnlich aus, nur hier waren es weit mehr als nur fünf Neuankömmlinge, die sich aber schon nach einer Stunde koordinieren, testen und sortieren und in ihre Klassen begeben konnten.

Bei dem schönen maltesischen Wetter machte man sich nun daran, sich auszutauschen und zu lernen. Die Lehrer haben gezielt nach Schwächen und Wünschen gefragt und sind darauf eingegangen. Falls einem das Level zu hoch oder zu niedrig erschien, konnte man die Klassen jederzeit wechseln, dafür standen Mitarbeiter von ESE zur Verfügung. Aber nicht nur dafür, sondern auch für Probleme oder Wünsche innerhalb der Familie und natürlich auch für die angebotenen Aktivitäten nach den Kursen.

Das Lernen fiel an manchen Tagen fühlbar schwer auf Grund der Wärme, aber danach wurden wir am angeblich heißesten Tag belohnt mit einer Wasserschlacht. Eimer und Wasserbomben lagen bereit, einige der Betreuer nahmen sogar auf dem Dach der Schule Position ein. Trocken kam an diesem Tag keiner nach Hause.

Der Spaß kommt auf Malta sicher nie zu kurz. Die Betreuer wie auch die Lehrer sind noch recht jung, die Betreuer sind überwiegend ehemalige Sprachstudenten aus den verschiedensten Ländern. Es ist eine bunt gemixte Gruppe, genau wie die Schüler. Alle unterstützen sich gegenseitig, lernen zusammen, haben Spaß. Hier ist niemand allein!

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