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Mirjam Ewert berichtet aus Valletta (Malta)

Es war ein unglaubliches Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Ich bin mit meiner besten Freundin gefahren und habe es keinen Moment bereut.

Wir haben es schon lange mal vorgehabt – wegfahren ganz ohne Eltern, in ein anderes Land - und dann habe ich mir irgendwann einfach mal ein paar Kataloge für Sprachreisen im Reisebüro geholt. Wir haben uns alle angeschaut und auch bei Freunden nachgefragt, wie sie das geplant haben und mit welcher Organisation sie gefahren sind. Zum Schluss haben wir uns für iSt entschieden, was auf jeden Fall eine gute Entscheidung war.

Und diese Sommerferien war es dann soweit: Für zwei Wochen nach Malta nur wir zwei – das kann ja was werden – es ist was geworden!

Der Hinflug hat super geklappt – in München Regenwetter und als wir auf Malta ankommen kippen wir fast um vor Hitze. Im Flieger haben wir schon den ersten Überblick auf die Insel gekriegt und natürlich das Meer.

Am Flughafen werden wir dann gleich von den iSt - Leuten empfangen und bekommen unsere Welcome-Pakete. Dann fahren wir in einem Minibus zu unseren Gastfamilien. Es ist irre heiß und wir schwitzen in unsren Jeans und Turnschuhen, aber wir haben es nicht anders gewollt – auf keinen Fall. Was gleich auffällt, ist, dass wir auf der linken Seite fahren. Das ist so komisch – man meint immer gleich fahren die Autos in einander oder man erschrickt, dass keiner am Steuer sitzt (bis man auf die andere Seite schaut).

Unsere Gastmutter empfängt uns und gibt uns erst mal etwas Kaltes zu trinken. Das Zimmer ist zwar nicht besonders groß und komfortabel, aber es reicht und viel Zeit werden wir dort sowieso nicht verbringen – außer zum Schlafen. Eine Tschechin ist hier auch noch untergebracht, sie ist schon seit einer Woche hier und erklärt uns schon mal einiges (auch wo man abends weggehen kann). Außerdem wohnen hier noch die zwei Töchter und ein kleiner Hund, der uns freudig begrüßt. Er ist ihnen vor einem halben Jahr zugelaufen, erzählt uns die Gastmutter, dann erklärt sie uns das Welcome-Paket und wann es Essen gibt.

Danach machen wir erst mal einen kleinen Rundgang durch die Umgebung und verlaufen uns prompt. Aber mit der Stadtkarte finden wir uns dann doch wieder zurecht und kommen pünktlich zum Essen – das superlecker ist.

Dann fahren wir das erste mal mit den maltesischen Bussen - es hat erst etwas gedauert bis wir das System verstanden haben, aber dann war’s immer lustig. Ich werde das aber jetzt nicht erklären ... erstens, weil es viel zu lange dauern würde und zweitens, weil es einfach zu schön ist, es selber raus zu finden. In der Stadt erleben wir dann eines der vielen Feuerwerke am Hafen mit – die wissen echt, wie man feiert.

Aber weil wir so müde sind und zu dem Zeitpunkt noch nicht verstanden haben, welche Busse wo hinfahren, nehmen wir uns ein Taxi und fahren zurück. Wobei wir natürlich vorher (!) einen festen Preis ausgemacht haben, was man nie vergessen darf, weil man sonst viel zu viel zahlt. Der Taxifahrer unterhält sich dann aber gleich mit uns und erstaunlicherweise verstehe ich fast alles.

Am nächsten Morgen ist dann schon der erste Schultag und wir müssen einen Einstufungstest machen, dann werden wir in Klassen eingeteilt und der Unterricht fängt an. Der Lehrer den ich habe ist um die 20 Jahre alt. Sowieso ist hier keiner viel älter, auch nicht die Groupleader, die uns jeden Tag während des Unterrichts besuchen und erzählen welche Aktionen heute stattfinden. In der Pause müssen wir uns dann anmelden, wo wir mitmachen wollen. Wir machen eigentlich überall mit, weil wir nichts verpassen wollen. Wozu ist man denn sonst hier – wir wollen was erleben =)

Die nächsten Tage kommt ein Erlebnis nach dem anderen:Wir liegen faul am Strand und hören der Musik zu, die der DJ spielt (der ist bei den meisten Aktionen mit dabei und spielt ein Sommerlied nach dem anderen), einmal Sandstrand z.B. Paradise Bay, dann Felsstrand (Beach Club) der aber auch schön ist und extra für Sprachschüler gemacht ist.Außerdem fahren wir mit einem Schiff zur Insel Comino und schwimmen nachts in der Blue Lagoon. Auch auf dem Schiff wird wieder Musik gespielt und auf der Rückfahrt ausgiebig getanzt. Abends gibt es auch immer Programm in Bars in Paceville, aber da gehen wir bald auf eigene Faust los und erkunden die Clubs, Bars und Discos. Es ist einfach ein Partyviertel, da kann man nichts gegen sagen. Wir finden schnell Leute aus Deutschland, aber auch Malteser und Sprachschüler aus anderen Ländern. Alle sind gut drauf und feiern bis zum Schluss. Überall spielt gute Musik, nirgendwo muss man Eintritt zahlen und die Getränke sind auch nicht teuer. Es gibt Shisha – Bars am Strand mit Blick aufs Meer und das Hardrockcafe ist auch gleich in der Nähe.

Demnach sind wir morgens dann auch entsprechend müde, aber das nehmen wir in Kauf – die zwei Wochen wollen wir auskosten.

Denn Nachmittags gibt’s ja auch immer was: Einmal haben wir eine Stadttour durch die Hauptstadt Valetta gemacht. Die Führerin hat zwar relativ schnell gesprochen, aber man hat dann doch grob das meiste verstanden. Außerdem ist Valetta einfach ne schöne Stadt. Dann gab’s am Wochenende eine Maltatour: Da ist man sich vorgekommen, wie so’n Japaner. In den Bus rein, losfahren, aus dem Bus raus – eine Stunde Zeit um sich umzugucken und Souvenirs zu kaufen. Wieder in den Bus und weiter zum nächsten Punkt. Das war zwar ziemlich ungewohnt, aber man muss alles mal ausprobieren und so hat man halt wirklich mal einen kleinen Überblick über die Insel gekriegt.

Wir waren oft am Strand, wie schon gesagt – einmal gab’s ein Volleyballmatch, ein anderes mal gab’s Barbecue. Manchmal haben wir auch nicht bei den Aktionen mitgemacht und sind auf eigene Faust losgezogen. Zum Beispiel zum Shoppen, was man da unendlich machen kann – vor allem in Sliema und Valetta und danach dann noch mal in den Beach Club (wir hatten eine Eintrittskarte für zwei Wochen). Übrigens im Beach Club konnte man alle möglichen Arten von Wassersport machen – und das gar nicht mal so teuer.

Apropos Sport, einmal die Woche gab es nachmittags einen „Ausflug“ ins Sportzentrum, wo man sich dann auspowern konnte (wenn man noch Kraft hatte). Na ja auf jeden Fall konnte man da schwimmen, Basketball spielen, Volleyball, Tischtennis, Fußball und alles mögliche.

Das war jetzt nur ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt von zwei Wochen Sommer, Sonne, Sonnenschein...

Ich denke jeder erlebt solche zwei Wochen anders, aber im Grunde gibt es keinen dem es nicht Spaß macht. Wenn man zur richtigen Zeit, mit den richtigen Leuten am richtigen Ort ist, dann kann einfach nichts schief gehen. Um das Gefühl noch ein bisschen besser rüberbringen zu können, schaut euch doch einfach mal die Fotos an. Danach wollt ihr alle dorthin!!

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Beach club
Dingli cliffs
Dingli cliffs 001
Hafen in sliema
Marsaxlokk fishing village 001
Boot
 
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