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Nicolas Rübsteck berichtet aus Valletta (Malta)

Ich stand mit meiner Familie und meiner Schwester am Flughafen Düsseldorf. Mein Flieger startete in 2 Stunden und ich konnte nur an meine bevorstehende Sprachreise denken. Ich fragte mich: "Was erwartet mich dort?", "bin ich weit weg von meiner Schwester" oder "Wie ist meine Gastfamilie?". All diese Sachen schwirrten mir durch den Kopf. Bei meinen Eltern machte sich schon Abschiedsstimmung breit, meine Mutter war etwas traurig aber eher stolz, da es meine erste Reise alleine war.

Zwei Stunden später saß ich mit meiner Schwester und einer Freundin im Flieger mit dem Ziel: "Malta!". Unsere Stimmung war bestens und wir fuhren zur Startbahn. Ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl im Magen, da ich Flugzeugstarts nicht gewohnt bin. Auf der Aussichtsplattform standen meine Eltern und sahen einen perfekten Start.

Ich konnte nur noch an Malta denken, wie es dort werden würde und ob ich schnell Leute kennen lernen würde. Wir flogen über die Schweiz, Italien und Sizilien. Darauf folgte eine längere Zeit azurblaues Meer, welches unsere Urlaubsstimmung weiter steigerte. Dann sahen wir vom Flugzeug aus eine kleine Insel, die aus dem Meer aufragte. Da wir sehr tief flogen, dachten wir schon, dass es Malta sei, doch es war die Nachbarinsel Gozo. Kurz darauf landeten wir auf dem kleinen aber durchaus gemütlichen Flughafen Maltas. Nachdem wir unsere Koffer bekommen hatten, gingen wir hinaus, wo auch schon Mitarbeiter der Partnerschule ESE bereit standen und uns Informationsmaterial über unsere Schule, unseren Aufenthalt und unsere Gastfamilie gaben. Dann wurden wir in kleine Busse verfrachtet und fuhren zu unseren jeweiligen Gastfamilien. Meine Gastfamilie war ein etwas älteres Ehepaar, welches sich wirklich hervorragend um mich gekümmert hat. Es ging schon auf den Abend zu und, da es noch etwas ungewohnt war, nur Englisch zu sprechen, ging ich in mein Zimmer und las mein Buch, das ich mir extra mitgenommen hatte.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, da es Sonntag war, musste ich noch nicht in die Schule, ging ich die Straße rüber zu meiner Schwester, um zu fragen wie es ihr gefalle. Kurz darauf gingen wir, mit Lunchpaketen von unseren Gastfamilien ausgestattet und mit Badesachen, zum schuleigenen Beachclub. Dort lernten wir unsere so genannten Groupleader Sarah und Daniel kennen. Sie machten einen äußerst sympathischen Eindruck und erklärten uns sofort wie das mit dem Beachclub aussieht. Ich blieb den ganzen ersten Tag am Beachclub, weil dort auch andere deutsche iSt-Schüler waren und freundete mich mit ihnen an. Da am Abend noch das WM-Spiel mit Deutschland im Fernsehen übertragen wurde, verabredeten wir uns im „7 Rooms“, einer Bar in St. Julians. Der erste Tag war also schon sehr gut geplant und es machte schon riesigen Spaß.

1. WOCHE

Dann folgte der erste Schultag. Das hieß für uns: Einstufungstest! Viele hatten vorher Befürchtungen, dass es nicht klappen würde, doch der Test war ordentlich gemacht und die Lehrer konnten so die Schwachstellen einzelner Schüler ausfindig machen. Dann hatten wir eine halbe Stunde Pause, nach der wir dann in jeweilige Klassen unterteilt wurden. Es gab "beginners" "lower intermediate" "intermediate" "upper intermediate" und "advanced". Doch es hieß nichts, wenn man "lower intermediate" zugeteilt wurde, denn man hatte über die Wochen verteilt Chancen, sich hoch zu arbeiten, d.h. wenn man gute Arbeit leistete, konnte man ohne weiteres in "intermediate" aufsteigen. Der Unterricht, den wir bekamen, war höchst informativ und auch spannend gestaltet, so dass einem nie langweilig wurde. Nach der Schule wurden immer irgendwelche Nachmittagsaktivitäten angeboten, die man nutzen konnte, aber nicht musste. Man konnte auch einen ganzen Nachmittag nur schlafen. Doch meist waren die Ausflüge sehr gut von der Schule durchorganisiert, so dass es viel Spaß machte mitzufahren. Es gab z.B. Ausflüge zu verschiedenen Badebuchten Maltas, Beachclub, Valletta Touren, Schiffstouren und vieles mehr.

2. Woche

Die Schule war so wie davor auch immer. Der Unterricht wurde nie langweilig, nur man selbst wurde ein wenig müde, da man abends länger weg war. Die 15-17-Jährigen durften bis 0.00 Uhr "Party machen" und die Leute ab 18 durften so lange wie sie wollten in den Discos von St. Julians bleiben. Ihr fragt euch bestimmt, wie man dann immer wieder in die Wohnung seiner Gastfamilie gekommen ist, doch das ist ziemlich einfach. Die meisten Gastfamilien vertrauten ihren Schülern einen Hausschlüssel an, so dass diese ohne Probleme in die Wohnung gelangen konnten. Da sich aber manche Ausflüge wiederholten, konnte man in der 2. Woche besser abschätzen, wo sich lohnt und wo man besser selbst etwas unternimmt. Wobei unter dem Strich gesehen alle Veranstaltungen, dank guter Planung, immer ein gelungenes Erlebnis wurden. Auch wurde immer ein Abendprogramm von der Schule angeboten, so dass auch für abendliche Feten gesorgt war. Natürlich auch für den Weg nach Hause, dank so genannter "Pick-Up-Points". Diese waren in der Nähe der Wohnungen der Schüler und der ESE-Bus brachte jeden Schüler dorthin.

3. Woche

In der dritten Woche blieb alles beim Alten. Schule von morgens 9.00 Uhr bis mittags 13.00 Uhr und danach Freizeit, entweder mit der Schule oder auf eigene Faust. Es machte auch in der dritten Woche noch reichlich Spaß, da auch alle Betreuer alles andere als streng waren. Sie ließen viel durchgehen und waren immer hilfsbereit und freundlich. Es gab aus allen Nationen d.h. Tschechien, Deutschland, Slowakei und Malta Betreuer und Betreuerinnen. Nur um ein paar Nationen zu nennen. Doch als ich erfuhr, wann ich abgeholt wurde, selbstverständlich von der Schule organisiert, klappte meine Kinnlade herunter. 4.00 Uhr morgens bei meiner Gastfamilie. Das hieß für mich, die Nacht durchmachen und den letzten Nachtexpress zu benutzen, um nach Haus zu kommen. Ich hatte mich schon drauf vorbereitet, mich am Abend von meiner Gastfamilie zu verabschieden, doch diese bestand darauf mit mir um 4.00 Uhr morgens aufzustehen, um mir "good bye" zu sagen. Auch meine Hausgenossen, ein Spanier und ein Tscheche bestanden darauf, mich auch um diese ungewöhnliche Zeit zu verabschieden.

"Good Bye Malta"

Der Bus von der Schule war sehr pünktlich und sammelte mich und meine Schwester ein. Dann fuhren wir noch vier weitere Leute abholen, die ebenfalls den Rückflug antreten mussten. Am Flughafen bekamen wir unsere Karten und warteten auf den Flieger, während all die Erinnerungen von Malta an uns vorbeizogen. Insgesamt waren sich alle Sprachreisen-Schler einig. Die Gastfamilien waren topp, die Organisation hervorragend, die Schule gut und die Betreuer sehr nett. Ich verließ Malta mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Es war eine tolle Erfahrung und ich würde auf jeden Fall noch mal eine solche Sprachreise machen. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, doch ich freute mich auch riesig, wieder nach Hause zu kommen.

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