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Samira Farmand berichtet aus Valletta (Malta)

Meine Sprachreise nach Malta war einer der besten Urlaube, die ich bis jetzt gemacht habe.

Um 8 Uhr vormittags traf ich mit meiner Freundin am Frankfurter Flughafen ein. Es klappte alles problemlos und kurze Zeit später waren wir schon an unserem Gate und beobachteten die ganzen anderen Leute, die dort rumstanden. Im Flugzeug waren fast nur Sprachschüler und nach etwa 2 Stunden landeten wir auf Malta.

 

Wir holten unsere Koffer und liefen raus, wo die ESE Leute schon auf uns warteten. Wir bekamen ein Welcome Paket mit Informationen zu unserer Schule und ein paar Stadtpläne und es wurde ein Foto für unsere ESE Student Card (so was wie ein Schülerausweis) gemacht. Dann wurden wir Bussen zugeteilt, die uns zu unseren Unterkünften bringen sollten. Wir lernten gleich mal die maltesische Unpünktlichkeit kennen, denn unser Bus kam 20 Minuten zu spät. Das war aber nicht so schlimm, weil wir so gleich mal ein paar Leute kennen lernten.

Unsere Gastfamilie war sehr nett, erklärte uns alles und zeigte uns wo unsere Schule war und wie wir dahin kommen. Die Schule war zum Glück sehr nah und wir konnten laufen. In unserer Gastfamilie waren außer meiner Freundin und mir noch ein anderes deutsches Mädchen und ein Mädchen aus der tschechischen Republik. Wir verstanden uns alle richtig gut!

Die erste Nacht war schrecklich heiß und wir konnten kaum schlafen, trotz Ventilator.

Müde und aufgeregt liefen wir am nächsten Tag zur Schule Da wir einen Intensivkurs gebucht hatten mussten wir um 8:15 Uhr da sein. Die normalen Kurse begannen um 10 Uhr.

Ich hatte den Einstufungstest schon im Internet gemacht und wurde gleich in eine Klasse eingeteilt. Ich war nicht mit meiner Freundin in einer Klasse, aber das war nicht sehr schlimm weil ich schnell neue Leute kennen gelernt habe.

Während des Unterrichts kamen Betreuer, um die Aktivitäten für den Nachmittag und Abend zu buchen. Wir haben schnell herausgefunden, dass man am besten alles buchen sollte, auch wenn man nicht unbedingt hingehen will. Denn so hat man immer noch die Möglichkeit sich anders zu entscheiden.

Der Unterricht war eigentlich ganz okay, wir haben halt noch mal alles wiederholt, was ich schon konnte. Es war auch kein Problem, die Stufen zu wechseln, aber da ich ein bisschen Angst hatte, in einer höheren Stufe nicht klar zu kommen, bin ich in meiner Klasse geblieben. Die Lehrer waren auch sehr nett und haben den Unterricht ganz interessant gestaltet.

Da es auf Malta wenig Sandstrände gibt, sollte man am besten an den Aktivitäten, die am Strand sind, teilnehmen. Die Sandstrände sind wirklich schön.

Die Comino Tour sollte man auch unbedingt mitmachen, denn die Insel ist wirklich toll. Das Wasser ist so wunderschön und total klar und blau!

Am Wochenende waren wir meistens in Paceville. DEM Partyviertel von Malta. Als ich das erste Mal dort war, war ich wirklich beeindruckt, denn so groß und voll hätte ich mir das nicht vorgestellt. Leider wird man als Mädchen immer von vielen Typen angestarrt oder es wird einem hinterher gerufen oder  man wird ganz dreist angemacht. So was sollte man am besten ignorieren und irgendwann gewöhnt man sich dran. Aber am besten nachts nicht alleine dort rumlaufen, denn das ist wohl nicht so angenehm.

 

Ich fand es wirklich gut, dass wir trotz Schule, so viel Freizeit hatten und uns die auch selbstständig einteilen konnten. Es gibt ein Internet Cafe in Paceville, das die ESE Students kostenlos benutzen dürfen. Aber meistens mussten wir lange warten bis wir endlich an der Reihe waren.

Das Busfahren war auch ein Erlebnis für sich. Die Busse kamen immer mindestens 15 Minuten zu spät und fahren mit offener Tür. Eine Fahrt kostet meistens 47 Cent. Manche Busfahrer geben auch Rückgeld, aber die meisten nicht. Da Malta nicht so groß ist, kann man auch oft einfach laufen, da die Strecken meistens nicht so lang sind. Mit dem Bus kommt man aber auch fast überall hin. Wenn man mal nicht genau weiß, welchen Bus man nehmen soll, einfach den Busfahrer fragen, der sagt einem immer die richtige Nummer.

Nachts sind wir meistens mit dem Taxi nach Hause gefahren. Uns wurde gesagt, dass die schwarzen Taxis billiger sind (was auch stimmt), aber da man auf die so lange warten musste, sind wir immer mit den weißen gefahren.

Jeder hat gesagt, dass man auf Malta leicht neue Leute kennen lernt. da ich eher eine schüchterne Person bin, war ich davon nicht so ganz überzeugt. Aber alle meine Zweifel waren umsonst, denn es stimmt wirklich und ich habe eine Menge neuer Leute kennen gelernt. 

Nach 2 Wochen mussten wir LEIDER, etwas erkältet, mit vielen neuen Freunden, Erfahrungen und auch besseren Englischkenntnissen zurück nach Deutschland. Ich wäre auch noch eine Woche länger geblieben ;-)

Samira Farmand, Malta 2010

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