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Sarah Zumbrock berichtet aus Valletta (Malta)

MALTA- Yes, we speak english!

Im Juni machte ich mich mit meiner Freundin Sophie auf den Weg nach Malta. Zwei Wochen auf Sprachreise, weg von zu Hause, spannende Dinge erleben, Menschen aus verschiedenen Ländern kennen lernen. Wir freuten uns riesig.

Sophie war am Flughafen das ganze Gegenteil von mir. Sie war schon völlig auf Entspannung eingestellt, während ich, total nervös, nach dem richtigen Schalter auf dem riesigen Frankfurter Flughafen suchte. Am Check-in wurde ich dann auch nicht ruhiger, denn es hieß ja bald fliegen. Ich hasse fliegen. Nachdem ich Sophie im Flugzeug, dank der schrecklichen Luftlöcher vor Angst halb den Arm abgedrückt hatte, landeten wir zwei Stunden später endlich auf dem winzigen Flughafen auf Malta. Eine Hitzewelle kam uns entgegen. Es waren, für Malta noch relativ milde 30 Grad Celsius. Sofort wurden wir von Fabienne, einer Mitarbeiterin unserer betreuenden Organisation ESE, freundlich in Empfang genommen. Es wurde ein Foto von uns gemacht und wir wurden mit vielen Informationen bombardiert. Danach wurden wir mit anderen Reisenden zu Mini-Bussen gewiesen, welche uns zu unseren Gastfamilien brachten. Während der Fahrtzeit hatten wir erstmals die Gelegenheit, neue Bekanntschaften zu knüpfen. Natürlich auf Englisch, was erstmal eines kurzen Umdenkens bedurfte. Die Nervosität verschwand allerdings dennoch nicht. Wir waren ziemlich gespannt auf unsere Gastfamilie. Sue, unsere Gastmama, hat uns ganz lieb in Empfang genommen und uns erstmal die Wohnung gezeigt.

Die war so schön! Dann hieß es erstmal Sachen auspacken und natürlich zum Strand, der nur drei Minuten von unserer Wohnung entfernt war. Tief Luft holen! Herrlich! Diese Luft, das Meer, der schöne Strand. Uns gefiel es sofort. Nach einem kurzen Spaziergang kehrten wir zurück, packten aus und aßen mit Sue Abendbrot. Wir hatten überhaupt keine Probleme, mit Sue auf Englisch zu reden. Sie sprach langsam und verständlich. Von Anfang an hatten wir einen guten Draht zu ihr. Nur Sophie und die Katze (Bildhintergrund) konnten sich von Anfang an nicht ausstehen. Es war ein anstrengender aber gelungener Tag, deshalb gingen wir gleich früh ins Bett. Am nächsten Tag war Schule angesagt. Mit dem Bus sollte es früh um acht in die Schule gehen- eigentlich. Wie uns schon im Vorfeld mit auf dem Weg gegeben wurde, kam der Bus eine geschlagene dreiviertel Stunde zu spät. Daran gewöhnten wir uns schnell.

Nachdem wir vom so genannten Pick- up- point abgeholt wurden, fuhren wir zur Schule. Dort mussten wir einen schwierigen Eingangstest schreiben und wurden daraufhin in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Im Unterricht wurde vorrangig das fließende Englisch sprechen trainiert, aber auch Grammatik kam nie zu kurz. Wir machten viele Übungen und so langsam lernten wir auch, auf Englisch zu denken. Die Klassen bestanden aus ca. 14 Schülern, wodurch der Unterricht sehr effektiv gestalten werden konnte. Wir kamen aus mehreren unterschiedlichen Ländern. Polen, Tschechien, Spanien, Deutschland - alles war vertreten. Somit wurden wir zum Englisch sprechen gezwungen. Um zwei endete dann das Pauken und wir konnten in unser Nachmittagsprogramm starten. Jeden Tag hatten wir drei so genannte „activities“ zur Wahl. Wir konnten aber auch, wenn wir unseren Nachmittag andersweitig gestalten wollten, einfach mit dem öffentlichen Bus zurück fahren. Das war immer ein Erlebnis für sich. Die Busse waren total überfüllt. Bus fahren ist auf Malta sehr billig. Für 50 Cent kommt man überall hin. Die rasante Fahrweise auf Malta und die Mittagshitze, die bei 40 Grad Celsius liegt, macht das Bus fahren erst richtig nett. Sophie und ich erlebten auf Malta echt viele spannende, tolle Dinge. Uns wurden die verschiedensten Städte gezeigt, wir entdeckten die schönsten Strände und lernten nicht nur die maltesische Kultur kennen, sondern auch die der anderen Länder, aus denen die Studenten kamen. Die Menschen auf Malta sind freundlich, offen und hilfsbereit. Wenn wir unsere ESE- student- card vorzeigten wusste jeder uns zuzuordnen und erklärte uns den richtigen Weg oder ähnliches. Deshalb auch das Bild, was am Flughafen anfangs von uns gemacht wurde. Das war auf unserer student-card sichtbar.

Abschließend möchte ich sagen, dass Sophie und ich sehr viel Spaß auf Malta hatten und viel gelernt haben. Außerdem hat Malta unsere Freundschaft enorm verstärkt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrten wir nach Deutschland zurück. Einerseits ist uns Sue in den wenigen Tagen sehr ans Herz gewachsen, andererseits freut man sich auf zu Hause. Den Alltag und die Familie vermisst man doch irgendwie. Wir sind auf jeden Fall um eine Erfahrung reicher geworden und es war sicherlich nicht das letzte Mal auf Malta. Wir haben Sue versprochen, sie noch einmal zu besuchen, auch wenn Sophie dann wieder mit ihrer Perserkatze auskommen muss. Gut, dass ich oben im Doppelstockbett geschlafen hab. 

Das ist mein Erfahrungsbericht über meine Maltareise.

Auf einem der Bilder ist unsere Gastmutter abgebildet.

Sarah

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