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Sarit Schreiber berichtet aus Valletta (Malta)


Hallo IsT-Leute , hier ist mein Erfahrungsbericht über Malta, liebe grüße

hey, also ich heiße Sarit, bin weiblich, 15 und erzähl euch jetzt mal von meinem zweiwöchigen Aufenthalt auf Malta

Endlich war es soweit. Meine Freundin Olivia und ich machten zusammen eine Sprachreise nach Malta für zwei Wochen. Am Anfang war alles noch gar nicht so klar. Ob das wirklich alles klappt wie wir uns das vorstellen, ob unsere Eltern das erlauben und so weiter. Denn begeistert waren diese erstmal nicht, weil sooo billig ist so eine Reise ja nicht.
Naja, es hat dann doch noch alles geklappt und wir waren schon voller Vorfreude und planten schon am Tag, an dem wir buchten.

Als dann endlich der Tag kam war ich doch ganz schön aufgeregt. Schnell die letzten Sachen reingestopft und dann war Oli auch schon da und es ging ab zum Flughafen.
Angst beim Fliegen hatte ich komischerweise keine, das sah bei den vorigen Flügen ganz anders aus.

Als wir dann auf Malta landeten wurden wir erstmal von der Hitze überrascht. Aber es ließ sich aushalten.

Die ESE Leute waren schnell gefunden und dann wurden wir auch schon in ein Auto gesetzt und mit anderen Sprachschülern, die eigentlich voll nett waren, zu unserer Gastfamilie gebracht.

Als dann alle schon bei ihrer Gastfamilie rausgelassen wurden gab es bei uns ein paar Probleme. Der Fahrer hat unsere Gastfamilie erst nicht gefunden und dann, als er vor der richtigen Wohnung stand, kam erstmal keiner und er musste erstmal mit Olivias Handy telefonieren damit jemand rauskommt. Aber als dann unsere Gastmutter kam wurden wir nett in Empfang genommen und nach dem Abendessen erklärte sie uns unser Welcome Pack das jeder bekam.

Olivia und ich teilten uns ein Zimmer mit einer Tschechin. Und dann hatten wir noch zwei deutsche Mitbewohnerinnen. Wir haben uns während der Maltazeit mit allen dreien schnell gut verstanden und uns angefreundet. Achja und unser eigenes Badezimmer hatten wir auch.

Am nächsten Tag war dann unser erster Schultag, den wir allerdings nicht erlebten, denn an unserem Pick-up-point, an dem wir jeden morgen abgeholt werden sollten, stiegen wir in einen Bus von einer anderen Organisation ein. Es war ja unser erster Tag und der Fahrer sagte einfach wir sollten mitkommen. Naja dann dachten wir natürlich wir wären richtig.. als der Busfahrer dann merkte, dass wir falsch sind und er auch zu einer falschen Schule gefahren ist, meinte er nur zu den Leuten an der Schule, dass er uns wieder zurück zu unserem Pick up point bringen würde, aber -NEIn falsch gedacht... Er fuhr weiter und hat uns einfach irgendwo wütend rausgeschmissen und meinte "Do it yourself" oder soetwas in der Art.

Wir wussten natürlich erst nicht was wir machen sollten.. ganz alleine in einem fremden Land und wir wussten nicht wo wir uns befanden.
Auch die Polizisten konnten uns nicht wirklich weiterhelfen da an der Bushaltestelle, die sie uns nannten, kein Bus kam. Irgendwann kamen wir in ein Geschäft und dort wurde uns ein Taxi geholt und dann kamen wir kurz vor Unterrichtsschluss bei der Schule an. Den Einstufungstest, (der dazu da ist die Schüler in den richtigen Leistungskurs zu bringen) mussten wir natürlich nachschreiben.

Aber wir ließen und durch dieses Erlebnis nicht entmutigen und an den anderen Tagen kamen wir immer bei der Schule gut an.

Die Schule war eigentlich ganz okay, war zwar oft langweilig und auch einfach zu heiß, um zu lernen aber wir habens immer übrlebt. Außerdem hatten wir einen netten und lustigen Lehrer, mit dem wir übrigens immer noch manchmal Kontakt über facebook haben
Gelernt haben wir in einem Buch und auf Zetteln, wir haben entweder Grammatik gelernt oder Gruppenarbeit gemacht.

Die Freizeitaktivitäten waren freiwillig und wir konnten sie mit unseren student cards buchen. Die Leader kamen während des Unterrichts rein und stellten uns die Unternehmungen vor. Nach der Schule standen immer Busse bereit, die uns abholten. Außer am ersten Tag, da wurde den Neuen alles Wichtige bei einem Welcome Meeting erklärt.

Die Aktivitäten haben fast immer Spaß gemacht und wir haben dadurch auch noch mehr andere Leute kennen gelernt mit denen wir dann auch mal zusammen nach Paceville (dem Partyviertel auf Malta ) gegangen sind.

Am besten fand ich die Ausflüge zum Strand und nach Comino zur blauen Lagune. Und auch "Valletta by night" war toll. Wir waren zwar nicht so lange unterwegs aber es hat trotzdem Spaß gemacht und wir konnten einen Einblick von Valletta kriegen und hatten auch Zeit um Fotos zu machen. Ansonsten gab es auch solche Aktivitäten wie Beachvolleyball, oder Beachclub, Stadtführungen , Kino, Fun and Games, und natürlich jeden Montag die Welcome Party für alle Neuankömmlinge.

Bei der Malta Tour sind wir mit dem Bus zu verschiedenen Stellen Maltas gefahren, hatten Zeit, uns alles anzuschauen, Souvenirs zu kaufen und Fotos zu machen und dann sind wir wieder zum nächsten Ort gefahren.

Uns wurde auch eine Bootstour angeboten, die war auch echt toll!!! Wir wurden in verschiedene Grotten gefahren.

In Mdina waren wir natürlich auch.
Manchmal sind wir aber auch mit ein paar anderen selbst losgezogen und waren in Sliema shoppen mit unserer Zimmergenossin Anna  oder in Paceville, wo wir einmal den ganzen Abend am Strand gesessen haben.

Ok, jetzt noch was zu unserer Gastfamilie:

Insgesamt war sie schon nett und wir hatten auch im Vergleich zu anderen Glück, denn uns wurde gesagt es hätten ungefähr zwanzig Leute schon die Gastfamilie gewechselt. Bei unserer Gastfamilie wurde uns recht viel erlaubt und sie haben uns auch manchmal an den Strand und nach Paceville gefahren. Aber viel mit uns geredet haben sie nicht und wir haben sie eigentlich meistens nur zum Abendessen gesehen bis auf ein paar Ausnahmen. Sonst waren sie nicht da oder waren auf ihren Zimmern. Aber da wir ja uns gegenseitig hatten war das nicht so schlimm.

Aaaallso, insgesamt wars einfach ne tolle und lustige Zeit und ich würde gern nochmal nach Malta. Auch wenn es nicht immer perfekt war, auch manchmal von der Organisation her und ich auch manchmal Heimweh hatte, bin ich doch froh, dass ich das gemacht habe.

Ich würde eigentlich jedem empfehlen, mal eine Sprachreise zu machen. Egal wohin.

Auch wenn wir im Unterricht nicht so viel gelernt haben (einige von uns konnten auch die Leistungskurse nicht wechseln, obwohl ich eigentlich immer gehört hatte das sollte kein Problem sein) haben wir doch viel Englisch gelernt, weil wir unterwegs englisch sprechen mussten und natürlich mit unserer Gastfamilie und unserer Tschechin, mit der wir uns manchmal stundenlang unterhalten haben.

Also, es war nicht immer perfekt ... aber es war gut und ich denke immer noch gern daran zurück.

Liebe Grüße Sarit

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