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Stephanie Reil berichtet aus Valletta (Malta)

Erfahrungsbericht meiner Sprachreise auf Malta

Es ist schon ziemlich komisch, wenn man daran denkt:   

Heute vor einer Woche, ja vor genau sieben Tagen war ich noch dort auf Malta. Weit weg von zu Hause habe ich um diese Zeit noch den Sonnenaufgang genossen und mit glänzenden Augen `Goodbye` zu meiner Gastmutter gesagt. Und erst jetzt, nach genau einer Woche, bringe ich es über mich, mein Tagebuch aufzuschlagen, um dieses Abenteuer nochmals von vorne zu erleben. Ein kleiner Tipp von mir: habt ihr vor, eine Sprachreise zu machen, schreibt Tagebuch! Es ist so viel passiert und ich habe so viel erlebt; ohne Tagebuch und Fotos wäre ich jetzt aufgeschmissen.sp;

Aber jetzt mal ganz von vorne:

Natürlich waren meine Freundin Anna, die mit mir zusammen die Sprachreise gemacht hat und ich bei der gesamten Anreise total aufgeregt. Ob wohl alles gut gehen würde beim Flug? Ob unsere Gastfamilie nett ist? Und was machen, wenn nicht? Ob wir auch viele Leute kennen lernen würden? Die letztgenannte Frage entpuppte sich jedoch fast schon als lächerlich. Unglaublich, wie viele neue Freundschaften wir auf Malta geknüpft haben…angefangen schon am Flughafen mit vier iSt-Rucksäcken.         

Und mit unserer Gastfamilie-besser gesagt unseren Gasteltern-hatten wir DEN Joker gezogen. Wenn ich diese beschreiben soll, würde ich sagen, sie waren für uns wie dritte Omas und Opas, die uns bemutterten, als wären wir ihre eigenen Enkel. Gewohnt haben wir in einem Appartement in Sliema, nur zwei Minuten vom Strand entfernt. Obwohl wir richtig froh um unsere gute Lage waren, haben wir doch ziemlich abgeschieden von den anderen Schülern gelebt. Die waren nämlich alle in St. Julians oder Paceville untergebracht.     

Aber das Einzige, was uns manchmal ärgerte, war, dass der Bus dreimal einfach nicht unseren Pick-Up Point in Sliema angefahren hat. Das erste Mal zur Welcome Party (wirklich schade, dass wir die verpasst haben), das zweite Mal in die Schule (das war jedoch kein Problem: einfach ESE-Notrufnummer wählen und schon holen sie dich mit dem Van ab) und das dritte Mal zum Schiff nach Comino (das war vielleicht was: Wir sind dann mit Flip-Flops, Rucksack und bei 40 Grad Hitze zum Hafen von Sliema gerannt und haben das Schiff gerade noch erreicht. Das hätte mich am meisten geärgert, wenn nicht). Ich denke aber, mit den Bussen auf Malta macht jeder so seine eigenen Erfahrungen…                                                                                                                                                        

An unserem ersten Tag auf Malta ging es dann erst mal  in die Schule zu unserem Einstufungstest. Vor dem braucht ihr wirklich keine Angst zu haben; er besteht fast nur aus Fragen zum Ankreuzen. Während wir auf unsere Testergebnisse gewartet haben, erklärten uns unsere Groupleader, wie das alles so abläuft auf Malta und teilten uns den Wochenplan für die ganzen Aktivitäten aus. Ich hätte nie gedacht, dass dort so viel angeboten wurde; aber wirklich für jeden Tag konnte man eine Aktivität buchen. Die Ausflüge waren, wie sich herausstellte, auch immer bestens organisiert. Entweder haben dich die Busse gleich nach der Schule oder bei den Pick-Up Points bei dir zu Hause abgeholt und bei den kulturellen Touren war auch immer ein Reiseleiter dabei.                               

Doch jetzt bin ich ein bisschen zu weit abgewichen. Jedenfalls sind wir dann mit unseren Testergebnissen (ich hatte B1) zu unseren jeweiligen Klassen gegangen. Mit meinem Lehrer Sean hatte ich wirklich Glück. Er war immer relaxed und hat den Unterricht stets so gestaltet, dass man diskutieren musste. Leider wurde hierbei auch ziemlich viel Deutsch geredet. In meiner Klasse waren zwar insgesamt drei Russinnen und zwei Italiener, aber der Rest war deutsch. Schade eigentlich… Jeden Abend habe ich mich jedoch auf die Schule am nächsten Morgen gefreut. Das hätte ich nie von mir gedacht, aber Schule auf Malta ist einfach nicht mit der unseren zu vergleichen.

Aber jetzt zum Unterhaltungsprogramm:        

Anna und ich haben immer so viele Ausflüge wie möglich gebucht. Und das war auch gut so!  In der ersten Woche waren wir am Sandy Beach, haben die Three Cities Tour mitgemacht, waren Bootfahren durch die Höhlen der Blauen Grotte und waren auch einmal abends im Kino.  Das Programm der zweiten Woche war nicht weniger spannend. Wir waren mal wieder am Sandy Beach, waren nochmals im Kino, waren bei Nacht in Valletta und zum krönenden Abschluss in der Blauen Lagune von Comino. Das Wasser dort sollte man echt gesehen haben. Ich meine, natürlich hatte ich davor schon davon gehört; aber dass es wirklich so türkis ist, hätte ich nie gedacht. Schon allein deswegen würde ich nochmals nach Malta reisen. Das Gute war, dass die Comino Tour am Samstag, einen Tag vor unserer Abreise angesagt war. Diese konnte man dort völlig vergessen und Malta noch einmal in vollen Zügen genießen.                                                                        

Aber natürlich- irgendwann ist es dann so weit, du sagst `Goodbye and thank you for all you`ve done for us during this two weeks` zu deiner Gastmutter und musst schweren Herzens dein „Zweites Zuhause“ verlassen.                                                                                                                           

Unglaublich, wie schnell zwei Wochen vergehen können, während man Englisch einfach so und nebenbei lernt. Irgendwann will ich wieder mal dorthin nach Malta, nach Sliema zu meiner Gastfamilie. Das habe ich mir selbst versprochen.

Stephanie (14)    12.09.2010

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