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Sophie H. berichtet aus Valletta (Malta)

Ich habe diese Sommerferien zwei Wochen auf Malta verbracht und bin mit tollen Erinnerungen, neuen Erfahrungen und Freundschaften wieder nach Deutschland zurückgekommen. Aber um euch einen genaueren Eindruck zu vermitteln, fange ich am Besten in chronologischer Reihenfolge an:

Der Flug von München aus nach Malta verlief reibungslos und wir wurden am Flughafen von Malta auch gleich ohne lange Wartezeit von unseren Group Leadern in Empfang genommen. Zwar hatte es einen kleinen Schock gegeben, als wir aus dem klimatisierten Flugzeug stiegen, und von einer Hitzewelle überrollt wurden, die uns ziemlich „kalt“ erwischte und sich in den nächsten Wochen auch hartnäckig halten sollte. Aber dann ging es auch schon im Bus weiter zu unseren Familien auf Zeit, wo wir sehr herzlich empfangen wurden.

Ich war zusammen mit 3 weiteren Mädels in einem Zimmer untergebracht, alle von ihnen deutsch sprechend, was ich einerseits sehr angenehm, andererseits etwas am Lernen hinderlich fand. Aber wir einigten uns darauf, so viel Englisch zu sprechen wie möglich und hielten uns mehr oder weniger auch daran. Nach einem sehr leckeren Abendessen und einer nicht ganz so geruhsamen, da äußerst stickigen Nacht (Ich empfehle außerdem Insektenspray!), ging dann auch schon der Alltag los. 

Um 9:00 kam unser Bus und brachte uns zur Schule. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass es nicht gerade einfach war, die „Bushaltestelle“(„Pick Up Point“) zu finden, da leider nirgends Schilder oder Ähnliches zu sehen waren; aber zum Glück waren wir nicht die einzigen, die diesen Bus nehmen mussten, also bekamen wir Hilfe von einem Mitschüler, der schon länger auf Malta weilte. In der Schule angekommen absolvierten wir einen Test und wurden in dem unseren Niveau entsprechende Klassen eingeteilt. Dann ging der Unterricht auch schon los. Ich persönlich fand ihn sehr ansprechend und hatte eine sehr nette Lehrerin.

Nach der Schule hatten wir immer die Möglichkeit, entweder nach Hause zu fahren, oder eine der angebotenen Aktivitäten der Schule mitzumachen. Diese reichten von Go-Kart-fahren, shoppen gehen und Nachmittage am Strand bis zu Kulturellerem, zum Beispiel einer Hafenbesichtigung oder einer Stadtführung By Night (superschön, unbedingt mitmachen!!). Danach wurden wir mit dem Bus zu unserem  so genannten „Activity Point“ gebracht (leider genauso schwer selbst zu finden wie der „Pick Up Point“), von dem aus wir dann selbstständig wieder nach Hause kommen konnten. Für Aktivitäten am Wochenende wurde man dann auch vom „Activity Point“ abgeholt.

Von da an begann die Zeit zu fliegen und viel zu schnell waren die zwei Wochen schon wieder vorbei. Ich habe viele neue Bekanntschaften gemacht und neue Freunde aus aller Welt gefunden, vor allem aber die maltesische Kultur kennen gelernt. So sind die Malteser äußerst religiös und verehren die Jungfrau Maria („Our Lady“) und viele andere Heilige zutiefst, zum Beispiel mit atemberaubenden Feuerwerken fast jedes Wochenende. Sie sind außerdem ein sehr stolzes Volk, vereinen sich doch verschiedenste Kulturen in sich, darunter Römer, Perser und zu guter Letzt Engländer  und sind sich ihrer bewegten Geschichte durchaus bewusst. 

Der Rückflug nach München verlief wieder ohne Probleme und trotz einer echt schönen Zeit auf der Insel bin ich doch auch froh, wieder daheim zu sein. Ich würde auch gerne wieder einmal mit iSt verreisen, vielleicht nach England oder so, aber ein paar kleine Anmerkungen zu der Organisation habe ich noch zu machen:

Die Betreuer und meine Familie waren supernett und freundlich. Trotz gewisser zeitlicher Limits, vor allem am Abend, habe ich mich nie irgendwie eingeschränkt gefühlt und musste eigentlich nie aufhören, wenns am Schönsten war. Die angebotenen Aktivitäten boten echt für jeden was, es war also buchstäblich unmöglich, keinen Spaß zu haben.

Allerdings gab es häufig auch organisatorische Probleme, wie oben schon erwähnt, die Sache mit den unauffindbaren Haltestellen. Außerdem bin ich zweimal in den falschen Bus gestiegen, weil vergessen wurde, das richtige Schild an die Scheibe zu kleben und wurde dafür dann selbst verantwortlich gemacht. Einmal wurde ich zu einer Aktivität auch gar nicht abgeholt, weil vergessen wurde, zu erwähnen, dass diese um drei Stunden nach vorne verlegt worden war.

Aber bis auf die paar Schwierigkeiten habe ich den Aufenthalt in vollen Zügen genossen. Und außerdem: was wäre das Leben ohne ein bisschen Aufregung?

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