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Ariane Schneider berichtet aus Malaga/La Brisa (Spanien)

„¡Hola Carmen!, ¿qué tal?“ So begann mein erstes Telefonat mit der spanischen Gastmutter – mein erster wirklicher Dialog auf Spanisch, was ich nie in der Schule gelernt hatte, sondern mir in drei Monaten mit einem Selbstlernsprachkurs beigebracht hatte… wie sollte das werden? Drei Wochen Schülersprachreise lagen vor mir und ich konnte mich gerade so verständigen (beim Telefonat hatte ich die ganze Zeit das Leo-Wörterbuch zur Seite). Hatte ich mir nicht zu viel vorgenommen?

Im Nachhinein weiß ich: Nein! Es gehörte Mut dazu, aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt, so viel Mut zu haben! Málaga sollte ein Erlebnis werden, von dem ich mein Leben lang profitieren werde.

 

Das Flugzeug ruckelte… nur 15 Minuten zum Umsteigen in Frankfurt! Viel zu wenig Zeit! Vom Flughafen in  Málaga sollte mich ein Taxifahrer abholen – was, wenn ich den nun warten ließ, sobald ich das Flugzeug verpasste?? Aber natürlich machte ich mir viel zu viele Sorgen – was total normal ist bei so einer Reise. Ich kann nur alle beruhigen: Auch wenn ich damals mein Flugzeug verpasst hätte, wäre ich dank einer Notfalltelefonnummer trotzdem heil dort angekommen, wo ich hinwollte: In der spanischen Hafenstadt Málaga, Garantie auf Sommer, Sonne, Strand und Meer! Das Meer sah ich direkt schon vom Taxi aus, ein Bild, das mich durch die 3 Wochen begleiten sollte: Auf der einen Seite Meer, auf der anderen Berge.

Angekommen bei Carmen Navarro Lopez, stellte ich erst einmal fest, dass ich eine deutsche Mitbewohnerin hatte! Zunächst war ich erschrocken, denn auf diese Situation war ich gar nicht eingestellt und außerdem: Wäre es nicht besser für mein Spanisch ohne andere Deutsche dabei? Ja, vielleicht, aber so traf ich eine tolle Person, die mir in den 3 Wochen richtig ans Herz wachsen sollte. Auch das habe ich gelernt: Nicht direkt das Negative einer Sache sehen, sondern sich darauf einlassen und das Beste aus der Situation machen.

 

Der erste Schultag war erstmal der Horror: Es gab einen Einstufungstest, damit die Lehrer wussten, auf welchem Niveau wir waren. Grammatik! Das meiste hatte mir mein Selbstlernkurs viel zu oberflächlich beigebracht – ich war verzweifelt. Doch zum Glück war ich nicht die einzige: Sogar sehr viele hatten Probleme mit dem Test, manche konnten nicht mal ein Wort Spanisch. In der Klasse, in die ich eingeteilt wurde, fühlte ich mich dann sehr wohl. Vor allem die Lehrer waren spitze, entspannter (entweder lag das am Klima, an den kleinen Klassen von höchstens 12 Leuten oder an der spanischen Mentalität). Und trotzdem lernten wir unglaublich viel – mit Spaß funktioniert das einfach! Der Unterricht war in 4 Stunden à 50 Minuten unterteilt, dazwischen Pausen. Meistens hatten wir in den ersten beiden Stunden Grammatikunterricht und danach arbeiteten wir mit anderen Lehrern an Kommunikation, Aussprache und freiem Sprechen. Schule machte also richtig Spaß und war trotz der noch ziemlich unbekannten Sprache etwas, wofür ich gerne aufgestanden bin…

Neben Schule genoss ich in vollen Zügen das spanische Leben: Mittags leckeres Essen von Carmen, die sich als liebenswerte, fürsorgliche alte Gastoma herausstellte und wahnsinnig gute Paella machte, nachmittags Siesta, meistens am Pool oder mit den anderen Jugendlichen am Strand und im Meer. Den Abend verbrachten wir entweder an der Strandpromenade oder in Málaga City, die eine große Menge an coolen Clubs anzubieten hat. Dem Feiern stand nichts im Wege, vor allem nicht das Geld, denn Mädels kamen oft umsonst rein. Was braucht man noch zum Feiern, wenn die Location da ist? Genau - die richtigen Leute! Und die fand ich sofort. Ich habe so nette Leute in meinem Alter kennen gelernt, und die Treffen sowie das Weggehen in einer großen Gruppe von fast 20 Leuten vermisse ich noch heute. Es hat einfach alles gepasst: Wir waren ganz verschieden, kamen aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Frankreich, Holland, Kanada… und trotzdem teilten wir alle eines: Die Liebe zu Land, Sprache und den gemeinsamen Urlaub. Mit vielen habe ich noch heute Kontakt und wir arbeiten an einem Wiedersehen.

 

Und so war Málaga nicht nur eine Bereicherung an persönlichen Kontakten und Erfahrungen – nein, ich habe manchmal 4 Sprachen an einem Tag gesprochen: Mit meiner Gastoma Spanisch, mit den Italienern Englisch, mit der Französin Französisch und mit den Deutschen Deutsch. Ein Sprachurlaub, wie ich ihn mir gewünscht hatte!

Zudem kam das Programm des Action Packs, das ich dazu gebucht hatte: Wir machten Sport am Strand, waren typische Tapas essen, besuchten die Militärfestung von Málaga (die Alcazaba), fuhren in Pueblos Blancos (die typisch spanischen weißen Dörfer in den Bergen) wie Mijas oder Ronda, schauten Filme auf Spanisch… das Highlight war der Ausflug nach Nerja, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben geschnorchelt habe.

Málaga war das Beste, wofür ich mich als Sommerurlaub entscheiden konnte: Ich hatte die gewünschte Wärme, das Meer, die perfekte Mischung aus Schule und Lernen und trotzdem Urlaub mit tollen Leuten… und das Schönste war, jeden Morgen mit der Gewissheit aufzuwachen, wie der Tag beginnen würde: Mit einem Frühstück auf Carmens Terrasse; auf der einen Seite der Blick aufs Meer, auf der anderen Seite die Berge.

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Schule
Vamos a la Playa
Mit meiner Lehrerin Tika
Mit Gastschwester und Paella
Wir international students
Blick aufs Meer
 
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