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Hanna H. berichtet aus Malaga/La Brisa (Spanien)

Jede Woche, die näher rückte an meinen ersten Urlaub alleine in Málaga, wurde ich aufgeregter! Ich glaube, ich war noch nie so aufgeregt vor etwas! Ich bekam furchtbare Zweifel, ob die Reise denn das Richtige gewesen ist. Fragen plagten mich, wie zum Beispiel: Verstehe ich mich mit meiner Zimmergenossin? Werde ich dort Freundinnen finden? Kann ich mich mit meinen 3 Jahren Spanischkenntnissen verständigen? Bekomme ich Heimweh? Lauter solche Fragen haben mich verrückt gemacht. Aber letzten Endes kann ich sagen: Die Entscheidung diese Sprachreise zu machen, war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!

Ich habe zwar alleine gebucht, aber dank iSt konnte ich schon Kontakt im Voraus mit einem Mädchen, Indi, aufnehmen, die mit mir im selben Flugzeug fliegen würde. Wir haben vorher telefoniert und uns Fotos geschickt, damit wir uns am Gate auch erkennen. Wir haben uns super verstanden und sind auch in den zwei Wochen in Málaga total gute Freundinnen geworden!

In Málaga angekommen, ist uns erst mal eine Hitzewelle von bestimmt 35°C oder mehr entgegen gekommen und wir haben auch gleich unseren Fahrer gefunden, der mit einem Schild mit unseren Nachnamen darauf auf uns gewartet hat. Dann hat er uns zu unseren Gastfamilien gefahren.

Indi und ich waren allerdings nicht in derselben Gastfamilie, so haben wir uns gleich für später am Strand verabredet, da nämlich unsere beiden Gastfamilien im Stadtteil El Palo lagen und nahe am Strand.

Meine Gastmama Antonia hat mich gleich total herzlich begrüßt und sie und ihr Mann Eduardo sind mir in den zwei Wochen so sehr ans Herz gewachsen, dass ich gar nicht mehr nach Hause wollte! Sie haben immer dafür gesorgt, dass es allen gut ging und viiiiiiiiiiel mit uns geredet und Witze gerissen. Die Gastfamilie war nahezu perfekt ausgewählt!

In der Familie selbst waren wir um die 6 Studenten, auch von anderen Schulen. Es kam einem aber nie laut oder voll vor, wir haben uns immer zurückziehen können, wann wir wollten und haben uns alle gut verstanden. Ich habe mir das Zimmer mit einer Italienerin geteilt, die schon über 20 war, wie die meisten aus unserer Gastfamilie. Ansonsten waren noch eine Italienerin, ein Deutscher und ein Mädchen aus Litauen da. Das war immer eine sehr lustige Tischgemeinschaft. Am Abend kam noch ein Mädchen angereist, Naomi, die auch 16 war, wie Indi und ich und wir beide haben uns auch sehr gut verstanden!!!! Wir gingen alle auf die La Brisa und waren zwar nicht in einer Klasse, aber haben uns in den Pausen gesehen und waren nachmittags dann manchmal zu dritt, manchmal noch mit anderen Freunden, die wir dort gefunden haben, am Strand oder im Stadtzentrum, das mit dem Bus in 20 Minuten bequem zu erreichen war.

Ich empfehle, wie die meisten, eine Tarjeta (Zehnerkarte) für acht Euro zu kaufen. Einzelfahrten kosten 1,20 Euro und die Busfahrer können außer 5 Euro keine Scheine annehmen.

Das Zentrum von Málaga ist wunderschön und wir hatten auch bald unsere Lieblingseisdiele und Läden gefunden.

Was die Schule La Brisa angeht, waren wir total zufrieden! Alles fing am ersten Tag an mit einem Einstufungstest, der ganz okay war. Die Klassenzimmer waren entweder im Garten oder in der schönen Villa.

Es waren 4 Schulstunden pro Tag mit Pausen dazwischen. Zwei Stunden Grammatik, zwei Kommunikation. Der Unterricht hat so viel Spaß gemacht und die Lehrer waren voll locker und nett! Da die Lehrer ausschließlich Spanisch konnten, waren wir quasi "gezwungen" immer Spanisch zu reden, was nur gut war!

Doch natürlich gab es für den Notfall auch einen deutschsprachigen Ansprechpartner - Adelina, die Sekretärin. Sie ist Spanierin, kann aber ein bisschen deutsch und mit ihr haben wir uns sehr gut verstanden und mit ihr konnte man immer Spaß haben. Bei ihr hat man sich auch für die Aktivitäten eingeschrieben, was man am besten schon am ersten Tag macht, sonst ist schon alles voll belegt.

Die Aktivitäten waren sehr gut ausgewählt, die gingen von catedral y chocolate con churros über Granada bis Flamenco Kurs und Kajak uvm. Außerdem war in der Woche, in der wir dort waren, die Feria. Das ist ein riesengroßes Volksfest, auf das sich die Spanier das ganze Jahr freuen und auf das es sich auf jeden Fall lohnt hinzugehen! Wir waren am Abend dort mit einer großen Gruppe von Freunden und hatten jede Menge Spaß!!!

Kurz um: Die zwei Wochen vergingen wie im Flug und ich hatte bereut nicht gleich länger gebucht zu haben. Schweren Herzens und mit Tränen musste ich mich dann unseren super lieben Gasteltern verabschieden und von der tollen Stadt und von den super Freunden, besonders Naomi und Indi. Wir werden auf jeden Fall Kontakt halten und uns bald wieder treffen!

Die 2 Wochen haben sich total gelohnt, mein Spanisch ist soooo gut geworden und ich habe die spanische Mentalität mal ganz nah mit erleben dürfen und den Alltag und ich muss sagen: Die Deutschen können sich da mal ne Scheibe abschneiden! Die Spanier sind total locker, entspannt und unglaublich herzlich und zuvorkommend!!

Ich werde diese Stadt auf jeden Fall nochmal besuchen. iSt war eine sehr gute Organisation, alles hat super geklappt und die Vorbereitung an Unterlagen war zwar nicht ganz pünktlich, aber immerhin da. Bei Fragen waren immer gute Ansprechpartner am Telefon, die mit viel Geduld und höflich alles erklärt haben.
Aber ein Tipp: Bucht mehr als zwei Wochen! Die vergehen so schnell, das denkt man gar nicht! Und was noch wichtig ist: Spanier machen kein Siesta! Vielleicht schon ein paar, aber das Klischee, dass sie sich jeden Tag hinlegen und "ratzen", ist NICHT bestätigt - fragt Adelina!

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