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Lukas Kloke berichtet aus Malaga/La Brisa (Spanien)

Hallo iSt Sprachreisenteam,

ich war vom 2. August bis zum 15. August in Málaga um mein Spanisch aufzubessern. Nachdem ich gelandet war, musste ich erstmal eine halbe Stunde auf mein Gepäck warten. Das scheint in Málaga wohl üblich zu sein, da es die anderen Fluggäste (fast alles nur Niederländer) nicht besonders gestört hat. Mit einem Taxi wurde ich dann zu meiner Gastfamilie gebracht. Leider musste der Taxifahrer immer wieder Fragen wo denn die Familie sei. Sehr gut kannte er sich wohl nicht in Málaga aus :D.

Als ich dann meine Gastmutter sah, dachte ich mir schon, dass es schöne zwei wochen werden, da sie mich total herzlich empfing. Durch eine vorherige Benachrichtigung der Sprachschule wusste ich, dass sie allein lebte und 1942 geboren war (nachher stellt sich herraus, dass sie 1931 geboren war). Da ich um 10 Uhr morgens angekommen war, gab es auch gleich Frühstück. Meinen "Gastbruder" lernte ich dann erst später kennen, sodass ich mir die Zeit bis mittags damit vertrieb die Gegend zu erkunden.

Mein "Gastbruder" war super nett und kam aus Berlin. Als er kam, hat er mir noch einmal alles wichtige gezeigt und wir sind an den Strand gegangen.

Am ersten Schultag wurde dann der Eingangstest geschrieben und haben zwei Stunden in unserer Gruppe Unterricht gehabt. Soweit ich weiß, fand kein Nachmittagsunterricht statt. Ich hatte die zwei Wochen lang immer von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr. Das gute an meiner Gastfamilie war, dass sie nur zwei  bis drei Minuten von der Schule entfernt wohnte, sodass ich immer schön ausschlafen konnte. Der Unterricht fand für mich die ganzen zwei Wochen unter einem Zelt im Garten statt. Der Kurs bestand aus 10 SchülerInnen und war fast in Deutscher Hand. Neben den sieben Deutschen waren noch zwei Kanadiarinnen und eine Engländerin dabei.

Die Lehrer waren sehr gut organisiert und haben sich auch unter einander sehr gut abgesprochen (vorallem was die Hausaufgaben anging). Hausaufgaben haben wir jeden Tag aufbekommen, doch diese waren innerhalb von 20 Minuten erledigt.

Direkt am ersten Tag wurden Kontakte geknüpft und wir sind nach dem Unterricht dann immer zusammen an den Strand gegangen. Der Haupttreffpunkt war eine Rasenfläche am Strand an der ein paar Palmen gepflanzt waren.

Am ersten Abend haben wir dann mit Alfonso, einem Lehrer, der auch alle Ausflüge begleitet, eine Wanderung durch das Viertel gemacht, wo wir dann alles wichtige wie Polizeistation oder Supermarkt gezeigt bekamen.

Von vielen anderen Erfahrungsberichten habe ich immer etwas von Beachpartys oder ähnlichem gelesen, worauf ich mich dann natürlich auch freute. Leider habe ich in meinen zwei Wochen keine einzige Beachparty mitbekommen. Dafür kann ich aber darüber berichten, wie es sonst mit Partys in Málaga aussieht. Am besten ist, man geht dahin wo die meisten anderen Schüler auch sind. In meinem Fall war dass der Platz unter dem Palmen. Hier haben sich nicht nur Schüler von "La Brisa" sondern auch Schüler von anderen Schule getroffen. Dort bekam man am besten mit wann und wo eine Party ist. Meistens kamen aber auch Personen vorbei, die mir einen Flyer in die Hand drückten und mir anboten mich auf die Liste zu schreiben. Wenn man das angeboten bekommt sollte man das auf jeden Fall machen, denn damit kommt man am schnellsten in die Klubs (Tipp: nicht vor den Lehrern oder Spaniern "Klub" sagen, da Klub im Spanischen Bordell bedeutet!!). Wenn man sich auf die Liste schreiben lässt und nicht hin geht, ist das auch kein Problem. Wichtig ist auch noch, dass in Spanien eine andere Uhr tickt. Hier geht man nicht wie in Deutschland um 22 oder 23 Uhr in den Klub. Hier geht man erst so gegen 1 oder 2 Uhr morgens in Klubs, da dann erst geöffnet wird. Die richtig gute Musik kommt dann erst gegen 3 oder 4 Uhr. Meistens war ich gegen 7 oder 8 Uhr wieder bei meiner Gastfamilie und hab dann erstmal geschlafen. Die Meisten Klubs sind in der Nähe der Stierkampf Arena und super mit dem Bus zu erreichen. In der Schule wird immer gesagt, dass der letzte Bus um 1 Uhr fährt. Das ist aber komplett falsch, da die Busse bis 1 Uhr alle 10 - 15  Minuten fahren. Danach jede Stunde bis 6 Uhr. Dann wieder alle 10 - 15 Minuten. Als weiteren Tipp kann ich nur sagen, dass die Partys von der Organisation "Party Cool" besonders zu empfehlen sind, da hier auch viele andere Deutsche sind (zumindest in der Ferienzeit).

 

Zum Thema Geld kann ich nur sagen, dass bei einer Halbpension 70 - 100 € allein für das Essen benötigt werden.

Sollte jemand ins Internet wollen, ist das auch kein Problem, da in der Schule 3 PC zur Verfügung stehen, womit man ins Internet kann. Leider ist das Internt dort extrem langsam und man muss meistens lange warten um dran zu kommen. Hier gibt es auch eine einfache Lösung für die die einen Laptop mitnehmen. Am Strand gibt es ein Cáfe mit dem Namen "Mamola" oder so. Hier kann man gut was essen oder trinken. Beim ersten mal fragt man nach dem Passwort für das W-Lan. Dieses Passwort bekommt man dann ausgehändigt. Beim nächsten mal wenn man ins Internet möchte, setzt man sich auf die öffentliche Bank neben dem Cáfe und kann sich von dort aus in das Netzwerk einwählen, wenn man das Passwort sich aufgeschrieben oder gespreichert hat.

Ich würde gerne noch etwas über meine Spanischfortschritte schreiben, doch wirklich einschätzen kann ich noch nicht wie gut ich geworden bin. Ich kann auf jeden Fall schon mal sagen, dass ich den gleichen Stoff den ich in einem Jahr in der Schule gelernt habe, in 2 Wochen wiederholt habe. Vorallem dadurch, dass man immer aufgefordert wird zu reden, wird man ziemlich schnell besser. Insgesamt würde ich aber sagen, dass man hier sehr viel lernt und vorallem ein tolle Zeit hat, an die man sich immer wieder gerne zurück erinnert. Mir ist es letztens Zuhause sogar schon passiert, dass ich nach dem Spanischunterricht dachte: "Jetzt freu ich mich aber auf den Strand". Leider fiel mir danach ein, dass der nächste Strand 2 Stunden weit weg von Aachen ist. Nächstes Jahr will ich auf jeden Fall wiederkommen.

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Unterricht im garten
Strand
 
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