Valerie Mettler

Meine Englandreise

In den Osterferien war ich mit vielen neuen, tollen Leuten in Eastbourne, das liegt im Süden von England. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit, die ich nie vergessen werde und aus der ich Einiges gelernt habe.

Ich habe mich für die Sprachreise entschieden, da ich mein Englisch verbessern wollte, aber vor allem, weil ich neue Erfahrungen in einem für mich fremden Land sammeln wollte. Es war meine erste Reise, die ich ohne irgendeinen Bekannten/Freund unternommen habe. Und es hat sich richtig gelohnt! Natürlich hatte ich Angst und mir schwebten Fragen wie " werde ich die einzige, die ohne Freunde mitkommt " und " wie wird meine Gastfamilie sein " im Kopf herum. Das legte sich aber am Flughafen Hannover, wo ich gleich mit den anderen Sprachschülern ins Gespräch kam und keiner kannte einen anderen.

Außerdem wurde uns allen einen Monat vorher mitgeteilt, wo wir wohnen werden und wer unsere Familie sein wird. Während des Fluges tauschten wir uns gleich aus, wer wo wohnen wird.

Vom Flughafen London Heathrow hatten wir noch eine zweistündige Fahrt, während der wir alle sehr gespannt auf unsere "neue" Familie waren. Ich hatte total Glück, ich lebte für die zwei Wochen bei einer älteren Dame und viele Deutsche aus meiner Gruppe wohnten in meiner Nähe, mit denen ich jeden Morgen zur Schule ging.

Nach dem Unterricht ( die Schüler, die den Intensivkurs gebucht hatten, gingen früher zur Schule und kamen später wieder ) trafen wir uns bei McDonalds und sind dann gemeinsam zur Nachmittagsveranstaltung gegangen: mal sind wir schwimmen gegangen, mal machten wir eine Wanderung zu Beachy Head (so beeindruckend!)  oder haben einen Nachmittag im Kino verbracht.  Es hat richtig viel Spaß gemacht, man musste auch nicht immer dabei sein, denn es war freiwillig. Unsere Betreuerin fragte immer nach, ob unsere Gastfamilie nett zu uns ist und zusammen mit ihr gestalteten wir unser Nachmittagsprogramm.

Nach der Nachmittagsveranstaltung gingen wir zu unseren Gastfamilien und haben zu Abend gegessen (das Essen in England schmeckt auch gut!), danach konnten wir uns auch wieder mit den anderen treffen (z.B. am Strand). Wir hatten viel Freizeit.

Wir waren in Hastings, Brighton und natürlich auch in London (siehe Bilder), wir sahen echt viel.

So alles in allem würde ich jedem, der überlegt, eine Sprachreise zu unternehmen, es empfehlen!! Mit der Sprache hatte ich keine Probleme, meine Gastmutter war so lieb und hat mir alles erklärt und es stört auch keinen, wenn man mehrmals nachfragt. Die Lehrer der Schule waren richtig lustig und man hat auch viel gelernt. Außerhalb der Schule lernte ich die englische Lebensweise kennen mithilfe von vielen netten Engländern .

Außerdem wird man durch so eine Reise selbstbewusster, denn man ist zwei Wochen für sich selbst verantwortlich. Man findet total schnell neue Freunde - in zwei Wochen kommt mich eine Freundin besuchen, die ich dort kennen gelernt habe.

Und ein Vorurteil möchte ich noch beseitigen, in den gesamten zwei Wochen habe ich meinen Regenschirm nur einmal benutzen müssen!

Liebe Grüße, Valerie