Erfahrungsberichte aus Malaga/ La Brisa

Málaga/La Brisa: Sabine Weinert

Ich habe mich dazu entschlossen, Ihnen meine Eindrücke und Erfahrungen, die ich in der Zeit als ich in Malaga war, bekommen habe, mit einem Bericht näherzubringen.

In erster Linie sollte ich erwähnen, dass ich in Bezug auf Sprachreise kein Unerfahrener war. Im Alter von 15 Jahren ging ich für zwei Wochen nach Eastbourne um meine Englischkenntnisse zu verbessern. Es war in allen Bereichen ein großer Erfolg.
Aus diesem Grund beschloss ich, drei Jahre später, meine Erfahrungen im Bezug auf Sprachreisen zu erweitern. Dieses Mal wollte ich mein Spanisch aufbessern und zusätzlich etwas von der spanischen Lebenskultur erfahren. Eine gute Bekannte erzählte mir von ihren iSt-Sprachreisen in Málaga und das Bewohnen eines Appartements. Dadurch, dass sie nur Positives in Erinnerung hatte, beschloss ich sofort, mit meiner Freundin Milena ihr das gleich zu tun.

Hierbei muss ich gleich erwähnen, dass ich die zwei Wochen Aufenthalt in Spanien sehr genossen habe. Jedoch gab es schon gleich bei unserer Ankunft in Málaga Komplikationen, da ein Fehler mit meinem Gebäck unterlaufen war. Es war eine stressreiche Stunde, als ich mich mit den Leuten am Flughafen auseinandersetzen musste. Es stellte sich heraus, dass mein Koffer sich „leider“ ohne mich in Ibiza aufhielt. Die Dame am Schalter vergewisserte sich und versprach mir, dass mein Koffer am nächsten Tag sofort in die Schule geliefert würde. Leider bekam ich mein Gepäck erst drei Tage später, sodass ich die Kleidung von meiner Freundin anziehen musste.

Nachdem wir den Schlüssel im Malaca Instituto abgeholt hatten, wurden wir von einem Taxi in die Nähe unseres Appartements gebracht. Zwar fanden wir uns nicht sofort zurecht, aber die Menschen dort waren sehr hilfsbereit und ein älterer Mann zeigte uns das Gebäude.
An der Eingangstür vom Appartement angekommen, stellten wir mit Verblüffung fest, dass das Aufschließen einer Tür gar nicht so leicht sein kann. Unsere Mitbewohnerinnen öffneten uns die Tür und die Hausaufgabe für die nächste Tage lautete: „Das Öffnen der Tür zu üben.“ Dies schafften wir zum Glück mit Bravour.

Eine wichtige Erfahrung war für mich auch das Zusammenleben in einem Appartement, da ich mit Mädchen, die unterschiedliche Charakterzüge haben und einer anderen Kultur angehören, wohnte. Hierbei muss ich erwähnen, dass eine Wohngemeinschaft nur friedlich existieren kann, wenn jeder bereit ist, einen Kompromiss einzugehen und jeder auf das Wohl des anderen bedacht ist. Eine solche Erfahrung kann ich nur jedem empfehlen.
Das Appartement ist sehr gut ausgestattet. Wir besaßen zu sechst eine Waschmaschine, ein Bügeleisen, einen Herd mit Backofen, einen kleinen Grill, einen Fernseher, zwei kleine Badezimmer, ein Gemeinschaftsraum, ...

Am nächsten Montag morgen wurden wir herzlich in unserer Schule „La Brisa“ empfangen. Man klärte uns auf und wies uns ein, auf was wir alles bei unserem Aufenthalt in Málaga beachten sollten. Danach mussten wir an einem Test teilnehmen, der uns in die richtige Klasse mit unserem passenden Leistungsniveau einteilte. Es gab vormittags Gruppen von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr und nachmittags von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Ich durfte noch am selben Tag nachmittags zum Unterricht antreten. Ich war sehr zufrieden mit der Klasse, die ich gehabt hatte und die Lehrer habe ich sofort im ersten Moment ins Herz geschlossen. So waren die vier Stunden Schule täglich eher Unterhaltung als langweiliges Lernen. Wir hatten nicht immer den selben Lehrer, sondern es wurde immer wieder abgewechselt. Auch die Schulstunden und die Art des Lernens war sehr abwechslungsreich. Die Lehrer waren erfahren und gaben sich mit uns große Mühe, dass jeder sich richtig entfalten konnte.

Am nächsten Tag lernten wir die Umgebung durch eine kleine Tour kennen. Also die wichtigsten Läden wie z.B. Bank, Supermarkt, Imbiss und wo man die Busfahrkarten kaufen konnte...
Am Abend veranstaltete die Schule „La Brisa“ einen Willkommens-Trink für uns Neuankömmlinge. Dadurch lernte man schnell die anderen kennen. Am selben Abend noch gingen wir alle in eine Bar.

Am Mittwoch waren wir dann das erste Mal am Strand und wollten im Meer baden. Doch leider trat meine Freundin Milena bedauerlicherweise auf einen Seeigel. Ihr ganzer Fuß war mit Seeigelstacheln übersät. Am nächsten Morgen schleppte ich sie in die Schule, um dort nach Hilfe zu bitten, da wir selbst noch nicht fähig waren, alleine zu einem spanischen Arzt zu gehen. Die Leiterin kümmerte sich umwerfend um uns und klärte alles. Ihre Freundin begleitete uns ins Krankenhaus und erklärte alles dem Arzt. Milena brauchte zwar noch paar Tage, bis der Fuß richtig geheilt war, aber ihr ging es jedenfalls wesentlich besser.

Am Samstag unternahmen wir mit Freunden, die wir dort kennengelernt haben, einen Tagesausflug nach Tarifa. Die Fahrt dauerte ungefähr 3 Stunden. Diesen Tag werde ich niemals vergessen, er war wunderschön. Ich kann nur jedem empfehlen, falls er in der Nähe von Tarifa ist, einen Tag dort zu verbringen. Der Strand ist wie auf einer Postkarte aus der Karibik, weißer Sandstrand, blaugrünes Meer und Palmen.
Ich habe in den zwei Wochen unbeschreiblich viel erlebt, sodass ich mich nicht einmal mehr an alles erinnern kann. Ich habe nicht nur nebenbei Spanisch gelernt und mein Englisch aufgebessert, sondern ich bin auch erwachsener geworden. Ich habe gelernt, auch in Schwierigkeiten einen klaren Kopf zu behalten und bin selbstbewusst der Situation gegenüber getreten. Was für meine Eltern und mich wichtig war, ist, dass, ich jederzeit einen Ansprechpartner hatte und die Schule sich immer für die Bedürfnisse der Schüler eingesetzt hat.
Ich würde sofort wieder mit iSt-Sprachreisen verreisen und kann nur jedem eine solche Reise empfehlen.

Hasta pronto y un buen viaja !

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