Erfahrungsberichte aus Cambridge

Nina Lermer

Ich war zwei Wochen lang auf einer „Individuellen Sprachreise“ in Cambridge, was eine gute Entscheidung war, da ich meine Anreise, meine Abreise, meine Art zu wohnen und mein Freizeitprogramm selbst wählen und organisieren konnte. Somit kann man alles so organisieren, wie man es gerne hätte. 

Ich reiste so früh wie möglich an (Samstagmorgen), so dass ich ein ganzes Wochenende Zeit hatte, Cambridge zu erkunden.

Dadurch kannte ich an meinem ersten Schultag die wichtigsten Wege und brauchte keine Karte mehr. Die Schule lief etwas schleppend an, da am ersten Tag ein paar Organisationsprobleme im Bezug  auf den Einstufungstest auftraten. Nachdem es aber gelungen war, alle Schüler in Klassen zu verteilen, lief alles glatt. Wir saßen immer pünktlich in den Klassen, in denen wir nicht wie in der normalen Schule meist nur zuhören können, sondern wir gestalteten den Unterricht aktiv mit. Ein großer Bestandteil des Unterrichts war zu diskutieren. Außerdem förderte die Schule uns durch kostenlose Zeitungen, eine Bücherei, eine Videothek und freiwillige Computerklassen, in denen man sich  durch spezielle Programme selbst schulen kann. Ein anderer Pluspunkt der Schule war, dass sie international war, somit kann man erstens internationale Freundschaften knüpfen und zweitens wird einem dadurch die Chance bzw. die Gefahr genommen, seine eigene Sprache zu sprechen. Da man 24 Stunden am Stück nur Englisch spricht, wird das Englischsprechen viel flüssiger. Mit seinen neuen Freunden kann man viel unternehmen:

-        Universitäten besichtigen

-        Fahrradtouren entlang der Cam unternehmen und dabei den Ruderern beim Training zusehen

-        ins Kino gehen

-        Pubs oder Clubs unsicher machen (aber erst mit 18 Jahren erlaubt)

-        oder einfach nur entspannt im Park liegen

Für mich war es sehr überraschend, in manchen Parks Kühe vorzufinden, mal ein etwas anderer Rasenmäher.

Am Wochenende kann man von Cambridge auch wunderbar Tagesflüge unternehmen. London bietet sich zum Beispiel an, da man nur eine Stunde braucht, um dort hinzukommen. Ich besuchte an meinem Wochenende, samstags London und sonntags Canterbury und Leeds Castle. 

Ich habe meine Zeit in Cambridge genossen. Es ist eine wunderschöne Umgebung, um Englisch zu lernen, und man findet immer etwas zu tun. Meine dort gefundenen Freunde und ich sind immer noch in Kontakt und das nächste Treffen ist schon vereinbart. Außerdem bin ich jetzt viel selbstbewusster und selbstständiger und habe keine Scheu mehr jemand Fremden in Englisch anzusprechen, um etwas zu fragen.

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