Laura Greiser

Hastings...womit verbinde ich diesen Ort?

Ich kann euch sagen, womit ich ihn verbinde! Nämlich mit einen
Sommerferien. Es waren die bei weitem spannendsten und
aufregendsten Sommerferien meines Lebens. Denn ich war das erste Mal
alleine weg, zwar nicht ganz alleine, denn meine beste Freundin war mit,
aber es war schon etwas anderes.

Alles begann irgendwann letzten Winter als wir das Anmeldeformular
abschickten. Zu diesem Zeitpunkt war die Reise noch sehr weit weg doch
schon 6 Monate später saß ich im Flugzeug nach London.

Anreise
Direkt als wir am Düsseldorfer Flughafen ankamen, empfing uns die
Reiseleiterin und erklärte uns alles (das war sehr hilfreich, denn zu
diesem Zeitpunkt war ich noch nie geflogen und kannte mich nicht so
wirklich aus!) Von nun an ging alles sehr schnell, ehe ich mich versah,
saß ich auch schon fest angeschnallt im Flugzeug und wartete aufgeregt
auf den Start der Maschine.
Am Londoner Flughafen angekommen, wurden wir in unsere jeweiligen Busse
verwiesen, in denen wir erstmals unserem Gruppenleiter und unserer
Gruppe begegneten. Während der Busfahrt geschahen eigentlich nicht
besonders aufregende Sachen. Kurz nach der Ankunft wurden wir einzeln
aufgerufen und unserer Familie zugeteilt.

Die Familie
Wir hatten Glück, dass wir in einer super netten und aufgeschlossenen
Familie wohnen konnten. Unser Zimmer war groß und mit allem
ausgestattet, was man sich wünscht, wir hatten sogar unser eigenes
Badezimmer. Viel mehr gibt es über unsere Familie nicht zu erzählen. Das
Essen war okay, manchmal besser und manchmal schlechter eben, aber sonst
einfach nur, dass sie super nett waren.

Die Schule
Am ersten Tag (an dem wir zu spät kamen, weil wir das Bussystem nicht
verstanden) mussten wir einen Test schreiben, davor muss man aber keine
Angst haben, der ist nicht schwer und das ändert sowieso nichts daran,
in welcher Gruppe ihr seid!
Insgesamt hatten wir 3 verschiedene Lehrer: Einmal unseren
Gruppenleiter, der versuchte, uns die Grammatik beizubringen, dann eine
Engländerin (Linda), die uns die Sprache an sich näher brachte und dann
noch Mett, den werden wir alle wohl nie vergessen, er hatte die Aufgabe
uns "spielerisch" Englisch beizubringen. Wir verbrachten jedoch die
meiste Zeit damit, ihm irgendwelche deutschen Wörter beizubringen, das
war echt lustig und das Beste daran war, dass wir dadurch auch noch gut
lernten.

Die Ausflüge
An unserem ersten Sonntag besuchten wir London. Da waren wir bei Mme.
Tussauds und haben die Londoner Innenstadt unsicher gemacht. Zurück in
Hastings besuchten wir die "smuggler holes", machten Ausflüge zum
Strand, gingen Golfen und hielten uns in den zahlreichen Spielcasinos
auf. Weitere Ausflüge gingen noch nach Canterbury und Brighton. Aber der
mit Abstand beste Ausflug war der nach London.

Die Abreise verlief ziemlich genau wie die Anreise, nur andersrum eben.
Heute sitze ich nun hier und schmiede schon neue Pläne für England 2006,
denn dies war echt toll bis auf die Busse, die mich echt in den Wahnsinn
getrieben haben. ( Ach ja und wenn ihr euch wundert, dass die Busse
einfach so an euch vorbeifahren, versucht mal zu winken, dann halten die.)

Laura Greiser; Sommer in Hastings

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