Erfahrungsberichte aus Antibes

Ann-Christin Schu

Hallo!

Ich habe in diesem Sommer eine Sprachreise nach Antibes gemacht, und ich kann sagen, dass ich noch nie so eine tolle Zeit hatte!!

Schon von Anfang an war alles durchorganisiert, wir stiegen aus dem Flugzeug und wurden direkt von unserem Betreuer Thorsten in Empfang genommen. Mit dem Bus von Nizza nach Antibes (eine Viertelstunde, sehr praktisch) zum Hafen, wo die Gasteltern uns erwarteten.

Mit meiner Gastfamilie, der Familie Hoffmann, hatte ich richtig Glück gehabt, ich hätte mir keine bessere vorstellen können! Es war ein Ehepaar mit einem achtjährigen Sohn, und ich war, im Gegensatz zu vielen anderen Mitreisenden, alleine in dieser Familie. Doch das war keinesfalls ein Nachteil, denn so sprach ich in der Familie nur Französisch. Mein Zimmer war zweckmäßig und ausreichend eingerichtet, ich hatte sogar einen kleinen Balkon. Die Lage des Wohnblocks in dem wir wohnten, war auch sehr praktisch. Ich wohnte genau an der Grenze von Antibes zu Juan-les-Pins, so musste ich nie den Bus benutzen um irgendwo hinzukommen, ob wir nun zum Strand von Antibes oder Juan-les-Pins gingen.

Am Tag nach der Ankunft lernten wir unsere Lehrer kennen und machten den Einstufungstest in der Schule. Am Nachmittag machten wir noch eine kleine Führung durch Antibes, danach ging es natürlich auf zum Strand! Bei Lufttemperatur von durchschnittlich 35°C und Wassertemperatur von ca. 27°C konnte man echt gut relaxen. Am Abend gab es ein Willkommenspicknick am Strand.

Am nächsten Tag ging es mit dem Unterricht los: Alle Schüler wurden in Gruppen eingeteilt, von Niveau 1 bis 3 (wobei Niveau 3 das anspruchvollste war). Doch trotzdem habe ich zu diesem Punkt leider eine Kritik: Ich hatte in der Anmeldung den Oberstufenkurs gewählt, doch vor Ort wurden alle Klassenstufen durcheinandergewürfelt. Der Unterricht war trotzdem sehr abwechslungsreich: Wir hatten drei Stunden und drei Lehrer. Cathy, eine typische Französin redete viel mit uns und thematisierte vor allem die französische Kultur und den Bezug zu Deutschland. Mit unserem Betreuer, dem einzigen deutschen Lehrer, wiederholten wir schwierigere Grammatikthemen, zu dem wir noch eine Art Übungsbuch bekamen, und mit dem zweiten französischen Lehrer, Richard, lasen wir vor allem Texte. 12 Uhr war der Unterricht vorbei und der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Trotzdem wurden täglich verschiedene Ausflüge angeboten, wie Museums- oder Stadtbesuche. Mittwochs fand kein Unterricht, sondern Tagesausflüge statt, einmal Monaco und einmal Nizza, unbedingt sehenswert!

Die meisten Nachmittage jedoch verbrachten wir am Strand, wir hatten alle sehr schnell Freunde gefunden, mit denen wir auch abends öfter weggingen, in Bars oder ins Kino. Am letzten Abend gab es ein Abschieds-Pizzaessen, bei der auch die Teilnahmezertifikate überreicht wurden.

Insgesamt war es einfach nur ein wunderschöner Sprachurlaub. Alles war gut organisiert, das Wetter und der Kursort fantastisch, die Familie sehr nett, und die Lehrer, die immer ein offenes Ohr für uns hatten, natürlich auch. Unvergesslich sind auch die Freundschaften, die man geknüpft hat, da man in den zwei Wochen sehr viel Spaß mit ihnen hatte und viel erlebt hat.
Die Sprachreise ist also absolut empfehlenswert, ich selbst würde sie jederzeit noch einmal unternehmen!

Liebste Grüße

Ann-Christin S.

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