Erfahrungsberichte aus Antibes

Carina Voß

Als mir eine Freundin letzten Sommer begeistert von ihren Ferien in Antibes erzählte, bekam auch ich Lust, einmal nach Frankreich zu reisen. Ich war das Jahr zuvor schon mit meiner besten Freundin in England, um dort mein Englisch zu verbessern, aber auch einfach nur so zum Spaß haben und Neues sehen.

Doch Frankreich reizte mich: Eine Sprache, die ich deutlich schwieriger finde, dafür aber viel besseres Wetter als in England, der Strand… Als ich dann die Reise angetreten habe (alleine wohlgemerkt!) hatte ich erste Zweifel.  Lerne ich dort neue nette Leute kennen? Komme ich mit der Sprache zurecht?

Doch in Frankreich angekommen wurde ich erst mal von strahlendem Sonnenschein in Empfang genommen und kann gar nicht anders als die Côte d’Azur zu bewundern, die ich auf der kurzen Busreise vom Flughafen nach Antibes sehe. Im Hafen wurde ich sofort von meiner Gastmutter und meiner Mitbewohnerin in Empfang genommen. Dann fuhren wir eine Viertelstunde mit dem Auto nach Juan-Les-Pins, einen kleinen Stadtteil etwas außerhalb von Antibes. Die ersten paar Sätze Französisch fielen mir nicht so leicht, aber ich wurde immerhin verstanden. Da unsere Gastmutter erst noch Abendessen kochen musste, gingen meine Mitbewohnerin und ich (die zum Glück etwas besser Französisch spricht als ich) zum Strand, der von der Wohnung zu Fuß in nicht mal drei Minuten zu erreichen war. Zum Glück hatte ich meinen Foto mitgenommen, denn es ist dort einfach wunderschön, wenn die Sonne gerade untergeht.

Am nächsten Tag lernte man zum ersten Mal alle Schüler kennen und machte den Einführungstest. Der ist zwar nicht besonders einfach, aber ich bin glücklicherweise nicht die einzige, die das so sieht. Der restliche Tag war frei und so gingen meine Mitbewohnerin und ich sofort an den Strand und genossen den restlichen Tag dort.

Abends schauten wir uns die tollen Yachten im Hafen an (der ist übrigens der größte Yachthafen in Europa). Am nächsten Tag war dann zum ersten Mal Schule. Doch erst abends beim Picknick am Strand lernte ich meine späteren Freundinnen in dieser tollen Strandatmosphäre kennen.

Ab da verbrachten wir so viele tolle Tage an der Côte d’Azur. Die Schule morgens war meist sehr kurzweilig und nachmittags standen viele tolle Ausflüge auf dem Plan. Und trotzdem verbrachte ich fast jeden Tag am Meer. Meine Highlights waren das Canapée fahren (so ähnlich wie Bananaboat, nur viiiel lustiger), die Feuerwerke am Mittwochabend in Juan-Les-Pins und ganz besonders gut: die super nette Gastmutter  meiner Freundinnen nahm uns sonntags mit zum Segeln nach Cannes. Und vom Segelboot vor Cannes ins Wasser zu springen hat schon was. So vergingen die zwei Wochen viel zu schnell und ich glaube, fast alle haben es bereut, nicht drei Wochen gebucht zu haben. Und auch wenn ich Französisch in diesem Schuljahr nicht mehr habe, bereue ich es auf keinen Fall, denn die Leute dort sprechen zu hören und selbst mit Muttersprachlern reden zu können, war eine tolle Erfahrung.

Ich vermisse auch jetzt noch nach einem Monat die ganzen netten Leute, das super Wetter, das leckere Essen…

Also, wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, dann empfehle ich euch Antibes auf jeden Fall.

Carina

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