Erfahrungsberichte aus Montpellier

Christina Schliesser

Nach einem anderthalb-stündigen Flug suche ich ganz hektisch meinen Koffer um so schnell wie möglich meine Familie zu sehen. Im Flugzeug habe ich schon andere deutsche Mädchen kennengelernt, die mit mir auf dieselbe Schule gehe und die genauso gespannt auf ihre Familie, die Stadt und die Schule sind wie ich. Als ich durch die Türe gehe erkenne ich schnell ein Schild in der Hand einer Frau mit meinem Namen und gehe schüchtern auf sie zu. Sie und ihr Mann begrüßen mich herzlich und wir gehen gemeinsam zum Auto, während sie mir erzählen, dass zurzeit auch ihr Enkel bei ihnen wohnt. Zu Hause angekommen werde ich erst einmal durch das Haus geführt. Danach essen wir gemeinsam mit meiner Gastschwester und ich mache somit schon erste Bekanntschaften mit der französischen Esskultur, wie z.B. den Käse.

Am nächsten Morgen begleitet mich meine Gastmutter mit zur Schule um mir den Weg zu zeigen. Nachdem Test wird uns die Stadt gezeigt und ich habe auch schon die Gelegenheit andere internationale Schüler kennenzulernen. Darauf folgt der Unterricht in einer Klasse von zehn Schülern. Abends bin ich total erschöpft von dem ersten Tag und falle nach dem Essen direkt ins Bett. Die erste Woche vergeht wie im Flug. Nachmittags kann ich nach dem Unterricht an Ausflügen ins Aquarium oder einer Weinprobe teilnehmen und treffe abends in der schönen Innenstadt Montpelliers andere Schüler mit denen ich noch etwas feiern kann.

Am Wochenende werden größere Ausflüge, wie z.B. in die Provence, angeboten und sonntags geht's ab an den Strand!

Auch die zweite Woche kommt einen kürzer vor als sie ist. Mir macht das erste Mal Unterricht Spaß und durch das Sprechen mit Mitschülern aus anderen Nationen lernt man die Sprache unbewusst.

Mir kommt es vor als wäre ich gerade erst angekommen, als die zwei Wochen in Frankreich schon vorbei sind und ich wehmütig meinen Koffer packe. Am letzten Abend habe ich noch einen letzten Film mit meiner Gastfamilie gesehen und jetzt fahren sie mich schon wieder zurück zum Flughafen. Nach der Verabschiedung, gehe ich alleine durch den Sicherheitscheck und blick während des Flugs auf meine gemachten Erfahrungen und Abenteuer meiner ersten Fahrt, bei der ich alleine war, zurück.

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