Erfahrungsberichte aus England

Ob in Brighton, Eastbourne oder Hastings, für genügend Freizeitprogramm nach den Sprachkursen ist gesorgt und Langeweile kann eigentlich nicht aufkommen. Was andere Schüler in ihren Sprachkursen alles so erlebt haben, seht ihr hier.

Alina C.

Ich habe von den Sprachreisen, die iSt veranstalten, durch meine Freundin erfahren. Sie fragte mich, ob wir zusammen nach England fahren wollen. Ich fand, das war eine super Idee. Also haben wir uns für Eastbourne entschieden und noch eine weitere Freundin gefragt, ob sie mitkommen wollte. Auch sie entschied sich dafür.

Wir drei wollten unbedingt zusammen in eine Familie und ich hatte schon ein bisschen Angst, dass das nicht klappen könnte, aber zum Glück konnte man das beim Buchungsverfahren angeben.

Wir waren schon total aufgeregt und haben jeden Brief von iSt sehnsüchtig erwartet. Als wir dann alle die Adresse unserer Gastfamilie bekamen, waren wir total glücklich, da nun klar war, dass wir alle in die gleiche Familie kommen würden.

Ein Gastgeschenk haben wir auch zusammen gekauft, was echt schwierig war, da wir ja nicht wussten, wer uns in England erwartete.

Als ich kurz vor der Reise alles vorbereitet und eingepackt hatte, war ich sehr aufgeregt und gespannt, was mich erwarten würde. Wir haben uns alle am Flughafen in Berlin Tegel getroffen. Dort trafen wir alle anderen, die aus Berlin mit uns zusammen nach Eastbourne fliegen würden. Auch ein sehr netter Mitarbeiter von iSt empfing uns dort und erklärte uns, wie alles ablaufen würde.

Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet hatten und einige Tränen bei den kleineren Geschwistern geflossen sind, waren wir voller Vorfreude auf Eastbourne, unsere Familie, das Haus und, und, und...Leider verzögerte sich unser Abflug um eine Stunde, da in London so schlechtes Wetter war.

Als wir endlich im Flugzeug saßen, ließ die Anspannung langsam nach.
Der Mann von iSt begleitete uns von Tegel bis zum Flughafen in London und brachte uns dort auch sicher durch die Passkontrollen und in den Bus, der uns nach Eastbourne bringen sollte. Bevor wir in den Bus stiegen, trafen wir die Leute aus den anderen Städten und unsere Kursleiterin Elsa, die uns durch die ganze Reise begleitete und unsere Ansprechpartnerin war. Zusammen fuhren wir in dem Bus nach Eastbourne. Dies dauerte anderthalb Stunden.

Während der Busfahrt hat Elsa uns auf alles vorbereitet. Wir haben uns alle lange unterhalten und schon ein paar neue Freundschaften geknüpft.
Als wir in Eastbourne ankamen, haben wir uns mit unseren Koffern und Taschen auf einen Parkplatz gestellt, auf dem der Bus uns abgesetzt hatte. Dort warteten wir auf unsere Gasteltern.
Immer wenn eine englische Familie ankam, hat sie sich bei unserer Teamleiterin angemeldet. Dann wurden zwei oder drei Kinder aufgerufen und sie sind zusammen in das "neue Zuhause" gefahren.

Wir drei waren schon total gespannt, wer uns abholen würde. Als wir endlich aufgerufen wurden, kam ein etwas älterer Mann auf uns zu, der dann aber doch nur ein Taxifahrer war. Er brachte uns zu unserer Gastfamilie. Unterwegs unterhielt er sich sehr nett mit uns und fragte uns ein wenig, was wir in England alles tun wollten und was wir erwarteten.

Das Haus, in dem wir nun 15 Tage wohnen sollten, sah sehr einladend aus. Unsere Gastmutter war eine sehr nette allein lebende Frau. Sie hatte ein ziemlich großes Haus und wir hatten ein Zimmer und ein Bad ganz für uns alleine in der obersten Etage. Als wir ankamen, haben wir zuerst unsere Sachen nach oben getragen und dann unserer Gastmutter das Geschenk gegeben. Darüber hat sie sich sehr gefreut.

Da wir von der Reise sehr müde und k.o. waren, sind wir relativ früh schlafen gegangen. Zum Abendbrot haben wir Fertigpizza gegessen. Und unseren Eltern Bescheid gegeben, dass wir gut angekommen waren.

Der nächste Tag war unser erster “richtiger Tag" in Eastbourne. Wir hatten uns mit den ganzen anderen Leuten, mit Elsa und mit Colin, dem Lehrer, der uns auch unterrichten sollte, am Pier verabredet. Wir haben an diesem Tag eine Stadtbesichtigung gemacht.

Den ersten Tag in der Schule haben wir damit verbracht, uns alles erklären zu lassen und wir haben einen Einstufungstest geschrieben. Aufgrund dieser Ergebnisse wurden wir einen Tag später in drei Kurse eingeteilt.
Leider waren wir alle drei in verschiedenen Kursen. Daran konnten wir uns gewöhnen, da wir schnell neue Leute kennen gelernt hatten.
Jeden Tag hatten wir drei Unterrichtsstunden, die 50 Minuten lang waren und dazwischen gab es immer Pausen.

Von unserer Gastmutter haben wir immer ein Lunchpaket bekommen, wie die anderen auch. Wenn uns etwas nicht schmeckte oder wir es einfach nicht wollten, konnten wir es in der Schule auf den “Tauschtisch“ legen, und uns etwas Anderes, was Andere dort hingelegt hatten, nehmen.

Jeden Tag nach der Schule gab es Nachmittagsaktivitäten, die man mitmachen konnte. Diese waren keine Pflicht.
Zum Beispiel liefen wir an einem Tag zu Beachy Head, einer wunderschönen Steilküste, von der man einen tollen Blick über Eastbourne hatte.
An einem Tag sind wir Bowlen gegangen und an noch einem anderen schwimmen.

Alle diese Aktionen standen auf dem Tagesplan, den wir ganz am Anfang erhalten hatten. Wenn man auf diese Nachmittagsevents keine Lust hatte, konnte man sich alleine die Stadt angucken oder zum Beispiel das große Shoppingcenter erkunden.

Es gab auch Tagesausflüge, an denen wir nach London oder Brighton gefahren sind. Dort haben wir uns viele Sehenswürdigkeiten angeguckt.
Londonausflüge hatten wir zwei. Bei dem Zweiten konnten wir uns sieben Stunden frei bewegen. Wir hatten ein Tagesticket für die Underground, damit wir überall hinfahren konnten.

Den zweiten Londonbesuch konnte man entweder gleich mitbuchen oder auch vor Ort bezahlen.

Der Unterricht verlief immer sehr entspannt und ungezwungen.
Jeden Tag hatten wir eine “Sprachstunde“, eine “Schreibstunde“ und eine Grammatikstunde.
Jede mit einem anderen Lehrer.

Bei unserer Gastfamilie, die eigentlich nur eine Gastmutter war, lief alles super.
Manchmal sind wir abends noch laut gewesen. Wir wurden ab und zu ermahnt, leiser zu sein.
Doch auch das haben wir höflich geklärt und niemand war mehr böse auf uns.
Bei unserer Gastmutter gab es immer leckeres Essen (wenn auch sehr viel fast food). Unsere Wäsche wurde wie selbstverständlich mit gewaschen.
Einmal haben wir drei auch typisch deutschen Kartoffelsalat gemacht.
Unsere Gastfamilie hat sich wirklich darüber gefreut und ihn auch gerne gegessen.

Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Eastbourne mit vielen sehr netten Leuten. Deswegen fiel uns der Abschied dann nach 15 Tagen schwer.
Meine Freundin ist jetzt noch immer in Kontakt mit unserer Gastmutter .Die Zeit in Esatbourne wird bei uns immer in guter Erinnerung bleiben.

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