Elisa Rodepeter

2 Wochen Sprachreise in Jersey, einer wunderschönen englischen Insel im Ärmelkanal vor der Küste Frankreichs. Als meine Freundin mir das vorgeschlagen hat, war ich sofort begeistert.

Als ich dann in München mit zwei Freundinnen im Flieger saß, war ich doch ganz schön aufgeregt, aber spätestens, als wir auf den kleinen Punkt im großen Meer zuflogen und dann die ganze Insel mit all ihren kleinen Häusern, ihren vielen Kuhweiden, ihren weißen Stränden, hohen Wellen, ihrem schönen Schloss und ihrer glitzernden Stadt überflogen, wusste ich, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hatte.

Am Flughafen wurden wir von dem Au pair, unserem Gastvater und Gastbruder abgeholt. Das schöne war, dass wir nicht wie Gäste behandelt wurden, sondern eigentlich wie Verwandte, die das erste Mal die Insel besuchten. Wir hatten ein eigenes Zimmer und am ersten Tag spielten wir viel mit unseren Gastgeschwistern, bis uns am zweiten Tag die Insel gezeigt wurde.  

Noch am selben Abend wollten wir uns mit unserer Freundin, die in einer anderen Gastfamilie gelebt hat, in der Stadt treffen. Nun ja, an diesem Abend habe ich gelernt, eine Karte richtig zu lesen, weil wir die Bushaltestelle irgendwie nicht gefunden hatten und zu Fuß in die Stadt gelaufen waren. Eine sehr witzige Erfahrung, über die wir uns im Nachhinein auch noch tot gelacht haben.

Dann ging die Schule los. Von halb neun bis ein Uhr, jeweils zwei Doppelstunden mit einer halben Stunde Pause dazwischen. Unterricht in den Ferien klingt jetzt natürlich für jeden normalen Schüler erst einmal negativ, aber auch ich war sehr positiv überrascht. Natürlich war ich da, um etwas zu lernen, aber das Lernen hier hat wirklich Spaß gemacht. Zwischen Kreuzworträtselentwerfen, Cluedospielen und Psychotests blieb auch noch jede Menge Zeit für Lachen.

Nachmittags gab es dann Freizeitprogramm, die Besichtigung vom Elizabethcastle, einem wunderschönen alten Schloss mit wirklich fantastischer Aussicht, Bananabootfahren, in dem überraschend warmen Wasser und surfen sind nur ein paar Dinge, die zur Auswahl standen.

Abends haben wir uns dann natürlich noch alle zusammen in der Stadt getroffen. Die ganze Schule war da und wenn gerade Mal nicht Kinoabend, BBQ oder Disco war, dann hat man sich eben einfach an den Strand gesetzt und gequatscht, natürlich auf Englisch!

Der schönste Tag in meinen zwei Wochen war mein Geburtstag, den ich auch auf Jersey feiern durfte. Meine Gastfamilie hat mir einen wunderbaren Kuchen gebacken, es wurde gesungen und ich wurde sogar beschenkt, auch von meinen beiden Freundinnen. Aber das Schönste war das surfen am Nachmittag. Es war das erste Mal für mich, auf einem Surfbord zu stehen, aber es war fantastisch. Man kann das nicht beschreiben, aber man sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Nach zwei Wochen ging es dann leider wieder zurück, aber mit den meisten Leuten bin ich in Kontakt geblieben, wir haben uns sogar noch einmal auf der Wiesn in München getroffen und in den Herbstferien steht ein weiteres Treffen bevor, dass wir uns noch mal in England treffen ist natürlich auch möglich.

Aber ich habe nicht nur neue Leute kennen gelernt, sondern auch mein Englisch um einiges verbessert und bin viel selbstständiger geworden. Aber vor allem hatte ich wahnsinnig viel Spaß und kann diese Sprachreise nur allen, die diese großartige Chance haben, ganz dringend empfehlen!

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