Harrow House: Greta Gerlach

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Mein Sommer in Swanage - ein Sommer schöner Erfahrungen

„Was? Du verbringst deine kostbaren Sommerferien auf einem College? Du gehst dort freiwillig zur Schule?“ Diese oder ähnliche Reaktionen entgegneten mir, als ich meinen Mitschülern und Freunden von meinen diesjährigen Urlaubsplänen berichtete. Ich hatte mich entschieden, das allererste Mal alleine in ein anderes Land zu verreisen. Es sollte ein College sein, das modern ist, qualifizierten Unterricht anbietet und die Freizeit sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Folglich wählte ich das Harrow House in Swanage (Südengland) aus. Die große Aktivitätspalette versprach keine Langeweile zuzulassen, gerade bezüglich des Sportangebots, und die Lage direkt am Meer war natürlich unschlagbar.

 

Und dann war es schon so weit. Am Frankfurter Flughafen begann meine Reise. Ich war unglaublich gespannt, aber natürlich auch aufgeregt. Würde ich am Flughafen pünktlich abgeholt werden? Würde der Transfer klappen? Wie würde meine Unterkunft aussehen? Doch alle meine Bedenken verflogen bereits, als ich am Flughafen ankam und dort von zwei netten Betreuern sofort herzlich empfangen wurde.

Das Einleben auf dem College gestaltete sich wie von selbst. Man wurde sofort in den Schulalltag integriert und es kam keine Zeit für Langeweile auf.

 

Also wie sah ein Tag im Harrow House aus? Nachdem wir morgens um sieben Uhr geweckt wurden, stärkten sich alle „Students“ mit einem üppigen Frühstück im „Diner“ für den kommenden Tag. Bevor jedoch der Unterricht begann, wurde der „Roomcheck“ durchgeführt. Das bedeutete eine kurze Zimmervisite des Managers, um sicherzugehen, dass alles am rechten Platz ist. Nun folgten 4 lebendige Unterrichtsstunden wobei das Sprechen im Vordergrund stand. So wurden z.B. in Gruppenarbeiten Projekte zu aktuellen Themen angefertigt. Und ein kleines Spiel am Ende durfte natürlich auch nicht fehlen. „Stop the bus“ war da mein Favorit.

Nach dem Mittagsessen, bei dem mich besonders die großzügige Salatbar begeisterte, konnte man sich nach eigenem Empfinden zwischen den Nachmittagsprogrammen „Sports“, „Leisure“ sowie „Activities“ entscheiden. Mich sprach besonders das Sportprogramm an, das von den so genannten „Staffs“ geleitet wurde. Angeboten wurden unter anderem Volleyball, Basketball wie Benchball, bei denen man schnell mit anderen Schülern „from all over the world“ bekannt wurde.

Auch beim Abendessen wurde reichlich aufgedeckt. Das entsprach so gar nicht meinen Befürchtungen gegenüber der englischen Küche.

Auch abends wurde im Harrow House für genügend Abwechslung gesorgt. Es wurden für jede Altersgruppe verschiedene Beschäftigungen wie Karaoke, Tennis oder Schwimmen angeboten. Doch die Disco am Freitagabend war das absolute Highlight für alle Schüler.

Den ganzen Tag von morgens bis abends mit anderen Menschen zusammen zu sein, war sehr ungewohnt für mich, deswegen genoss ich immer wieder kleine Nischen des Alleinseins, indem ich z.B. einen kurzen Ausflug in den Ortskern machte.

Swanage ist wunderschön am Meer gelegen, ruhig, beschaulich und die Sonne scheint durchgängig. Wobei das Licht in Swanage einzigartig scheint. Auch die kleinen, englischen Läden im Ortskern luden zum Stöbern ein. Generell fühlte man sich in dem Ort immer sehr sicher und geborgen.

Insgesamt sind die zwei Wochen unheimlich schnell vorübergegangen. Ich freute mich schon auf meine Freunde und Familie zu hause, aber andererseits tat es mir Leid, diese wunderschöne, typisch britische Anlage zu verlassen, wo ich so viele nette Leute getroffen habe.

 

Auch mein Englisch hat sich verbessert. Ich spreche flüssiger und gewandter, bin einfach sicherer  im Sprachgebrauch geworden.

Es war eine äußerst schöne Zeit in England, die ich nicht missen möchte.

Greta

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