Jennifer Groß

Ich war neugierig darauf, eine Sprachreise in ein englischsprachiges Land zu machen, um einerseits meine Kenntnisse in einer Fremdsprache anwenden zu können, aber andererseits auch, um mein Englisch ein bisschen zu verbessern.

Tagelang habe ich mich mit meinen Eltern im Internet informiert und bin schließlich bei IST gelandet. Beim Studieren des Anbieters fiel schnell auf, dass es hier in erster Linie um das Zusammenleben mit Engländern ging und nicht um das Besetzen einer englischen Stadt mit deutschen oder anderen ausländischen Schülern.

Als ich mich schließlich mit meiner Freundin, mit der ich meine erste Sprachreise machen wollte, für Jersey entschieden habe, ging es dann am 17. Juli auf zum Flughafen nach Düsseldorf.

Für drei Wochen sollte ich auf Jersey wohnen. Meine Vorfreude war riesig.

Nach einer knappen Stunde waren wir auf der Insel Jersey angekommen. Von oben konnten wir einmal die gesamte Insel begutachten und haben einen guten Eindruck bekommen.

Das Wetter war schön sonnig, jedoch war es auch sehr windig.

Am Eingang vom Flughafen wurden wir schließlich von unserer Gastfamilie erwartet. Wir wurden herzlich mit Umarmungen begrüßt, was ich sehr nett fand.

Was nur ziemlich komisch war, war der Links-Verkehr!! Die ersten paar Tage mussten wir höllisch aufpassen,  um  nicht überfahren zu werden. Auch im Auto selbst hatte man ein komisches Gefühl.

Direkt am ersten Wochenende hat unsere Gastfamilie mit uns eine Autorundfahrt über die gesamte Insel unternommen. Dabei konnte wir sehr tolle Bilder aufnehmen.

Die „Schule“ war bis auf das etwas frühere Aufstehen ganz OK. Am ersten Tag wurden wir nach einem kleinem Test in verschiedene Gruppen eingeteilt, die unseren Englischkenntnissen entsprachen. Es wurde aber nicht verraten, ob man in einer „guten“ oder „schlechten“ Gruppe war. Und ob die Gruppen wirklich nach diesem Schema aufgeteilt wurden, kann ich nicht sagen, meiner Meinung nach waren die Gruppen sehr gemischt.

Um neun Uhr morgens gab es erstmals zwei Doppelstunden mit einer Pause von einer halben Stunde.

Nach dem meist spaßigen Unterricht ging es weiter mit den Nachmittagsaktivitäten: Windsurfen, Surfen, Bowling, Strand, Volleyball, ... , für jeden was dabei.

Mir persönlich haben die Strandaktivitäten sehr gut gefallen.

Jeden Mittwoch gab es einen Kinoabend, was ich nicht nur lustig fand, sondern auch hilfreich, da es mein englisches Verstehen sehr gefördert hat.

Unsere Gastfamilie hat meine Freundin und mich richtig in ihr Leben über diese drei Wochen miteinbezogen, was mir persönlich ein Gefühl des Willkommens gab. Sie hat sich hervorragend um uns gesorgt und uns geholfen, unser Englisch  zu verbessern.

Da wir nur zwanzig Minuten von der Stadt entfernt wohnten, haben wir es vorgezogen, alles zu Fuß zu erledigen, anstatt mit dem Bus zu fahren. Dadurch bekamen wir noch mehr von der Insel zu sehen.

Was mir gleich zu Anfang aufgefallen ist, war die starke Ebbe und Flut, welche so heftig waren, dass sich die Insel bei Ebbe nochmals um die Hälfte vergrößert hat.                                                  

Kleine Inseln, die bei Flut weit draußen lagen, konnte man bei Ebbe zu Fuß erreichen.

Am 07.August haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Nach einem schweren Abschied saßen wir dann wieder im Flugzeug nach Deutschland.

Die gesamte Zeit auf Jersey hat mir sehr gefallen.