Mile End College: Emilia Mähring

Ich habe in den Sommerferien 3 Wochen am Mile End College in London, England, verbracht und bin mit fast nur positiven Erfahrungen nach Deutschland zurückgekehrt.

Insgesamt wurde ich sehr gut auf die Reise vorbereitet, ich habe an einem Informationstreffen in Düsseldorf teilgenommen und mir wurden schon viele Wochen vor der Reise die wichtigsten Informationen geschickt, ich habe mich also bestens vorbereitet gefühlt. Ich bin zusammen mit einer Freundin nach London geflogen, unsere Group Leaderin war zufällig auch in unserem Flugzeug, also wurden wir mit ihr vom Flughafen abgeholt und zum College gebracht. Der Transfer hat problemlos geklappt und war gut organisiert.

Nach der Ankunft wurden wir dann auf unsere Zimmer gebracht, die wirklich besser im Zustand waren als so manche Jugendherberge. Am nächsten Tag ging dann das Programm gleich los, 3 Stunden Walkingtour durch London und abends dann Welcome Disco. Alles in allem habe ich mir nicht vorgestellt, dass wir soviel unternehmen, es gab jeden Tag interessante Programmpunkte zwischen denen man wählen konnte. Allerdings war mir voher auch nicht klar, dass wir noch einige Ausflüge ( Madame Tussauds, London Eye etc.) selbst bezahlen müssen, da diese voher als ''inklusive'' erschienen. Ich habe unglaublich viel von London gesehen und auch unglaublich viel Geld ausgegeben.

Neben den Programmpunkten hatten wir auch Unterricht, der war manchmal etwas langweilig, es kam natürlich auf den Lehrer an, aber ich konnte meine Fremdsprachenkentnisse auf jeden Falll verbessern. Ich würde empfehlen, länger als zwei Wochen zu bleiben, weil man sich erst nach einer Woche wirklich eingelebt hat und sich dann wirklich traut zu sprechen. Während des Aufenthaltes wurde sehr gut auf uns aufgepasst, wir durften zwar, nachdem wir gemeinsam in die Stadt gefahren sind,  alleine etwas machen, allerdings nie alleine den Campus verlassen. Während der Riots in London durften wir gar nicht mehr in die Stadt, was wegen des hohen Risikos sicherlich richtig war. Nachts gab es Night Wardeners, die aufgepasst haben, dass es ja nicht zu laut auf den Zimmer zu geht und auch das Tor zum Campus wurde rund um die Uhr bewacht. Ich habe mich also sehr, sehr gut betreut und sicher gefühlt.

 Das Essen war auch gut, man konnte immer zwischen verschieden Gerichten wählen, meistens gab es so etwas wie Kartoffeln, Reis oder Fish & Chips (fast jeden Tag !) und Dessert, Obst, Salat. Es war also für jeden etwas dabei! Zum Essen gab es immer nur Leitungswasser und Orangensaft, aber auch Tee und Kaffee. Die Essensversorgung war also gut, besser als ich es mir vorgestellt habe. Zudem war auf dem Campus noch ein kleiner Supermarkt, wo man Sandwiches, Getränke und das Nötigste kaufen konnte, es bestand also keine Gefahr zu verhungern.

Das College lag ziemlich zentral, die U-Bahn Station war nur 5 Gehminuten entfernt und in zwanzig Minuten war man mitten in der Londoner Innenstadt. Wir sind also ganz schön oft in die Stadt gefahren und hatten auch jede Menge Zeit zum Shoppen! Natürlich waren wir nicht nur Shoppen, British Museum oder Tate Britain standen auch auf unserem Programm.

 Am Wochenende ging es dann auf die Fulldaytrips, also auf einen Ganztagesausflug nach zum Beispiel Oxford oder Cambridge. Auf diesen Ausflügen stand uns dann ziemlich viel Zeit zur Verfügung, in der wir uns selbständig bewegen konnten, und das tun konnten, was wir wollten. Die Fulldaytrips sind auf jeden Fall ein Highlight, weil man aus London rauskommt und etwas anderes sieht. Zwar sind es die typischen Touristenziele und am Wochenende ist es meistens sehr, sehr voll, aber sie sind trotzdem eine gute Abwechslung. Zu den Zielen der Ganztagesausflüge fährt man mit Reisebussen, welche alle im guten Zusatnd und ordentlich waren. Ich konnte also während meines 3-wöchigen Collegeaufenthaltes mit iSt eine Menge sehen und erleben.

 Die Organisation und Betreuung während des gesamten Aufenthaltes hat mich überzeugt, weil wir eine Group Leaderin hatten, die sehr nett war und bereit war, extra Ausflüge zu Zielen unserer Wahl zu unternehmen. Zudem ist es von Vorteil und es gibt einem enorme Sicherheit, wenn eine deutschsprachige Betreuerin anwesend ist.

 Die anderen Staff Leute waren aber auch alle sehr nett, man konnte sich mit ihnen unterhalten und sie waren sehr kontaktfreudig.

Alles in Allem hat die Reise meine Erwartungen übertroffen und ich würde sie jederzeit wieder machen und auch jedem weiter empfehlen!

Emilia