Louisa D.

Zwei Wochen England, besser gesagt Eastbourne, mit einer Freundin. Wahrscheinlich hätte sich nicht jeder dazu entschlossen, so eine Sprachreise zu machen, doch meine Freundin und ich wollten einfach mal die Erfahrung machen, was sich hinterher als richtig darstellte.

Die Sommerferien hatten gerade erst angefangen, ich hatte ein paar Bedenken, aber eigentlich freute ich mich drauf. Ganz früh ging es dann ab zum Flughafen mit einem mulmigen Gefühl, ob ich das alles so alleine mit meiner Freundin schaffen würde. Jedoch wurden wir dann bei zwei Begleitern auf einer Liste abgehakt und unsere Eltern konnten uns erst einmal noch begleiten. Ich schaute mich direkt um, ob noch andere so einen blauen Aufkleber für Eastbourne hatten. Das stellte sich aber als einigermaßen schwierig raus, da ich nicht sehr viele entdecken konnte, die einen blauen Aufkleber hatten.

Kurz vor meiner Reise bekam ich alle Unterlagen zugeschickt, zum Beispiel den Namen und die Adresse meiner Gastfamilie. Die Adresse gab ich sofort bei Google Maps ein und bekam auch sehr spannende Informationen heraus. Ich schrieb meiner Gastfamilie einen Steckbrief, damit sie mich schon einmal kennenlernen konnte. Die Gastmutter schrieb auch sehr zügig zurück und dadurch bekam ich auch einen ersten Eindruck, was meine Gastmutter interresiert.

Auch die Kursnummer und die Gepäckanhänger waren in dem Schreiben enthalten. Als wir dann mein Gepäck abgegeben hatten, sprachen wir noch mit unserem Ansprechpartner, der uns den ganzen Flug begleitete. Nach noch einer Stunde Wartezeit musste ich mich dann von meiner Familie verabschieden, was sich als nicht ganz so schwer entpuppte, da ich mich riesig auf die Sprachreise freute. Den Flug überstand ich gut. Nach einer langen Wartezeit ging es mit dem Bus 2 Stunden in Richtung Eastbourne, wo ich eine supertolle und lustige Zeit verbringen würde, was ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht ahnen konnte!

Als wir dann endlich in Eastbourne ankamen, war es schon später Nachmittag. Unsere Gastfamilien standen alle schon ganz aufgeregt am Busbahnhof und warteten auf uns. Dann bekamen wir die Pläne für die nächsten zwei Wochen und wurden dann von unserem Kursleiter einer nach dem anderen  aufgerufen.

Unsere Gastmutter nahm mich und meine Freundin ganz herzlich auf. Als wir dann nach einer halbstündigen Fahrt, auf der wir schon sehr viel mit ihr geredet hatten, bei der alleinerziehenden Mutter ankamen, bat sie uns direkt etwas zu trinken an und wir fühlten uns  sogleich wohl. Sie zeigte uns ihr Haus und ich packte erst einmal meine Sachen aus. Danach übergaben wir ihr unser Gastgeschenk, worüber sie sich sehr freute.

Ich hatte Bedenken, wie das essen so sein wird. Jedoch braucht ihr euch da keine Gedanken drüber machen, da die Gastfamilien sich auf euch einstellen. Bei mir war das Essen immer perfekt und ich hätte auch sagen können, wenn ich etwas nicht mochte. Unser Zimmer war sehr groß und ordentlich. Das Badezimmer teilten wir uns mit ihr, jedoch war das ziemlich in Ordnung, da wir jederzeit ins Bad konnten.

Direkt am ersten Tag, an dem wir durch die Stadt gegangen sind und uns die Leiter alles gezeigt haben, haben wir erste Kontakte mit den anderen Schülern geschlossen, mit denen wir auch die weiteren zwei Wochen verbracht haben.

Am Montag ging es mit der Schule los. Am ersten Tag machten wir einen Einstufungstest, der wirklich nicht schwer war. Dieser wurde direkt von den anderen Mitschülern korrigiert und am nächsten Tag hingen Listen aus, wer in welcher Stufe ist. Es war egal in welcher Stufe man ist, weil jeder den gleichen Unterrichtsstoff bearbeitete hat. Bei den höheren Stufen wurde einfach eine bessere Aussprache und ein größerer Wortschatz erwartet.

Die Schule dauerte von 9:30 bis 12:30. Danach konnten wir machen und tun was wir wollten. Jeden Tag gab es ein Freitzeitangebot, was man mitmachen konnte, aber nicht musste. Einen Nachmittag hatten wir ein Sportangebot im Gildregepark. Die Londonausflüge waren sicher gut organisiert, sodass man sich sicher gefühlt hat. Auch beim zweiten Ausflug (FunPack) war alles gut organisiert. Ich habe den gebucht, da wir beim ersten Sightseeing gemacht haben und ich dann beim zweiten ein bisschen Shoppen wollte.

Mir hat die Sprachreise sehr viel gebracht, ich bin kontaktfreudiger und selbständiger geworden, habe neue Erfahrungen gesammelt, und neue Orte kennengelernt. ISt ist wirklich eine gute Organisation, die wirklich viel dafür tut, die Reisen so schön wie möglich zu gestalten. Ich würde euch die Organisation und den Ort auf jeden Fall weiterempfehlen.

Louisa