Maren Tabke

Meine Sprachreise nach Jersey!!

Meine Sprachreise nach Jersey liegt nun etwas über ein Jahr zurück, aber ich erinnere mich trotzdem noch sehr gut an meinen Aufenthalt in der Sprachschule und in meiner Gastfamilie.

Als ich den ersten „Schock“ am Flughafen überlebt hatte, begannen für mich drei sehr schöne Wochen. Es war nämlich das erste Mal für mich, dass ich allein, zwar mit einer Freundin, am Flughafen stand und nicht recht wusste, was ich mit mir anfangen sollte, aber da entdeckte ich schnell das Schild von iSt.

Die Tochter meiner Gastmutter holte mich direkt vom Flughafen ab. Nur das hieß dann leider auch, Abschied von meiner Freundin nehmen. Mit mir im Auto saß auch ein Mädchen aus Deutschland, die bei der Tochter meiner Gastmutter untergekommen ist, mit ihr bin ich auch heute noch gut befreundet.

Endlich kam ich also in meinem neuen Zuhause für drei Wochen an und lernte meine Zimmernachbarin kennen, sie kommt aus Frankreich, also musste ich direkt Englisch sprechen. Mit ihr habe ich dann die ganze Stadt angeschaut und sie hat mir das Wichtigste gezeigt, wie z.B. die Bushaltestelle für den Schulbus.

Zwei Tage nach meiner Ankunft begann die Schule. Morgens bekam ich von meiner Gastmutter ein Lunch-Paket für die Schule. Dann bin ich mit meiner Zimmernachbarin zur Bushaltestelle gelaufen und kurz darauf, ich glaube, da war es ca. 8 Uhr, kam auch schon der Bus. In der Schule angekommen, musste ich zuerst einen Test machen, damit ich in den richtigen Kurs eingestuft werden konnte, sodass meine Englischkenntnisse auch gezielt verbessert werden konnten. Aber keine Angst, der Test war nicht allzu schwer.

Nachdem ich dann die ersten zwei Stunden Schule hinter mich gebracht hatte, gab es eine halbe Stunde Pause und ich habe endlich meine Freundin, die mit mir aus Deutschland gekommen ist, wieder gesehen. Natürlich haben wir uns erstmal ausgetauscht, wie es so in der jeweils anderen Gastfamilie ist. Wir sind nämlich mit Absicht in zwei verschiedene Familien gegangen, damit wir auch wirklich Englisch sprechen und nicht allzu viel Deutsch.

Als die Pause dann vorbei war, ging es zurück in den Unterricht, noch mal zwei Stunden, die aber wirklich schnell vergangen sind. Nach dem Unterricht sind immer verschiedene „big blue buses“ gekommen, um die Schüler zu den verschiedenen Aktivitäten zu bringen. Da haben meine Freundin und ich zwei andere Mädels kennen gelernt, mit denen wir dann meistens die Aktivitäten gemacht haben. Eine von ihnen, war die, die am ersten Tag mit mir im Auto saß. So waren wir z.B. Banane fahren, surfen, Minigolf spielen oder Bowlen. Leider hatten wir in den drei Wochen nicht so super Wetter, sonst wären wir öfter zu einem der Strände gefahren, die wunderschön auf Jersey sind, aber so war es auch sehr abwechslungsreich.

Nach den Aktivitäten wurden wir dann wieder mit den Bussen zur Schule gebracht und von dort mussten wir dann in die Busse umsteigen, die uns nach Hause bringen. Jeden Abend um ca. 18 Uhr gab es Abendessen mit der ganzen Familie, wo man das Erlebte mit der Gastfamilie austauschen konnte. Auch da braucht man dann natürlich Englisch, um mit ihnen zu reden.

Abends haben meine Freundin und ich uns meistens mit den anderen beiden Mädels und anderen Schülern am Strand getroffen, oder waren im Kino und haben englische Filme gesehen oder waren einfach nur einen heißen Kakao in unserem Lieblings Cafe trinken. So vergingen die drei Wochen wirklich wie im Flug. Ich würde diesen Trip auch noch mal machen, wenn ich nicht schon fast 19 Jahre alt wäre, denn der Altersdurchschnitt liegt so etwa bei 16-17 Jahren.

Trotzdem kann ich so eine Sprachreise nur weiterempfehlen, denn man bekommt ein Gefühl für die englische Sprache und lernt Redewendungen kennen, die man in Deutschland im Englischunterricht nie kennen lernen würde.

Maren Tabke