Erfahrungsberichte aus England

Ob in Brighton, Eastbourne oder Hastings, für genügend Freizeitprogramm nach den Sprachkursen ist gesorgt und Langeweile kann eigentlich nicht aufkommen. Was andere Schüler in ihren Sprachkursen alles so erlebt haben, seht ihr hier.

Brighton College: Marla

Ich habe zwei Wochen meiner Sommerferien in einem College in Brighton verbracht und muss sagen: Es waren zwei der besten Wochen meines Lebens! Allerdings gefühlt auch die kürzesten zwei Wochen, was aber ja auch definitiv für die Reise spricht.
Ich wurde vom Flughafen abgeholt und nach Brighton gebracht. Mein erster Eindruck als ich das Brighton College sah, war einfach nur WOW. Wunderschöne, größtenteils alte Gebäude, es wirkt ein wenig wie ein "reales Hogwarts".
Auch die Zimmer waren toll und modern eingerichtet, neben einem Bett und einem Kleiderschrank standen einem ein großer Schreibtisch und eine Pinnwand zur Verfügung. Auf den jeweiligen Etagen hat man Gemeinschaftsbäder, sprich, es gibt mehrere kleinere Badezimmer auf denen man eine Toilette sowie ein Waschbecken vorfindet sowie ein Duschraum mit zwei abschließbaren Duschkabinen.

Sehr überrascht hat mich die Qualität des Essens. Ich hatte mit Essen gerechnet, wie man es in einer Jugendherberge vorfindet, d.h. meine Erwartungen waren nicht besonders hoch, wurden dafür aber mehr als nur übertroffen. Zum Frühstück gibt es ein Müsli-Buffet, Toast und Köstlichkeiten wie Croissants, Schokobrötchen oder Kartoffelwaffeln (alles noch warm!). Sowohl mittags als auch abends ist ein Salat-Buffet vorhanden und es gibt zwei verschiedene Gerichte, zwischen denen man wählen kann. Auch an die Vegetarier wird immer gedacht, z.B. wenn es Burger gibt, gibt es auch vegetarische Burger.
Zudem ist auf dem Gelände auch eine Cafeteria vorzufinden, in welcher man sich Snacks und Getränke kaufen kann.

Der Sprachunterricht ist super aufgebaut. Nach einem Einstufungstest am ersten Tag wird man in Klassen eingeteilt die dem jeweiligen Niveau entsprechen, so dass sich alle Schüler etwa auf derselben Lernstufe befinden. Jeden Tag hat man zuerst 90 Minuten "normalen" Unterricht, in dem man verschiedene Themen behandelt und spezielle Redewendungen, Grammatik etc. lernt.
Nach einer halbstündigen Pause geht man dann in die 2. Stunde, ebenfalls 90 Minuten, in welcher man in der Gruppe eine Projektaufgabe bearbeitet, z.B. sollten wir eine Sportart erfinden. Hierbei sollen die Schüler selbstständig arbeiten, die Lehrer geben höchstens Tipps. So wird man quasi gezwungen mit den Schülern anderer Nationalitäten englisch zu reden und es so zu verbessern.

Um den Tag abwechslungsreich zu gestalten, gibt es eine vielfältige Auswahl an Activities, die man besucht, wenn man keinen Unterricht hat. Auch hierbei wird darauf geachtet, dass sich verschiedene Nationalitäten mischen und viel Englisch geredet wird, z.B. bei Gruppenaufgaben soll man sich in 10er-Gruppen mit jeweils mindestens 3 verschiedenen Nationalitäten zusammenfinden.
Wo ich gerade bei den Nationalitäten bin, ich war überrascht von woher überall die Leute kamen. Mit Frankreich, Spanien und Italien habe ich gerechnet, auch Schweizer und Polen haben mich nicht groß überrascht, aber weiterhin kamen Schüler aus China, Pakistan, Kasachstan und Brasilien.
Die Activity-Leader, also die Leute, die die Activities betreuen, sind übrigens alle unglaublich nett, witzig und sympathisch und immer gut gelaunt, man kann gar nicht anders als sich wohlzufühlen.

Natürlich haben wir auch ein paar Ausflüge gemacht. Dazu zählen ein Ganztagstrip nach London (wir sahen u.a. die Towerbridge, Westminster Abbey und den Buckingham Palace) und Canterbury (wo wir uns natürlich auch die Canterbury Cathedral angesehen haben), die Besichtigung vom Arundel Castle (auf dem Schloss basiert das Schloss aus "Die Eiskönigin - völlig unverfroren") und in Brighton waren wir im Sealife, auf dem Brighton Pier und in der Innenstadt mit unglaublich niedlichen Läden. Außerdem haben wir einen freiwilligen Ausflug in den Thorpe Park gemacht, welcher allerdings nicht zum geplanten Programm gehörte und somit extra bazahlt werden musste, aber die 30 Pfund in denen sowohl der Eintritt in den Freizeitpark sowie die ca. 1,5-stündige Busanfahrt enthalten waren, haben sich meiner Meinung nach definitv gelohnt.

Alles in allem kann ich nur sagen: Wenn du darüber nachdenkst eine Sprachreise zu machen, tu es! Ich hatte eine fantastische Zeit, habe Leute von überallher kennengelernt, neue Freunde gefunden, mein Englisch verbessert und ein Stückchen mehr von der Welt gesehen. Gerade für englisch-interessierte Menschen kann es keine bessere Erfahrung geben.
Also Leute, springt rein ins kalte Wasser um festzustellen dass es eigentlich ganz angenehm ist! Ihr werdet es nicht bereuen, dass verspreche ich euch!

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