Valletta: Luisa N.

Letzten Sommer ging es für mich zum zweiten Mal nach Malta.

Mit weniger Angst aber dafür umso mehr Vorfreude machte ich mich mal wieder auf den Weg nach Frankfurt.

Im Gegensatz zu letztem Jahr, war ich dieses Mal ganz alleine, aber das war kein Problem.

Beim Warten auf den Flug lernte ich direkt Leute kennen und jeder war gespannt wie Malta so ist.

Da ich, wie bereits erwähnt, zuvor schon einmal auf Malta war, hieß es für mich den ganzen Flug Fragen beantworten und den Anderen die Angst nehmen.

Das gute daran war, war das ich so direkt Freunde fand und auch die anderen nicht alleine waren.

In Valetta gelandet, empfang uns Stefan, einer der deutschsprachigen Betreuer von der Partnerschule ESE. Voller Freude begrüßte ich ihn und somit war auch das letzte kleine bisschen Nervosität verschwunden.

Meine Gastfamilie kannte ich im Gegensatz zu den meisten anderen bereits und da Stefan sozusagen mein „Gastbruder“ war, war die komplette Situation erneut um einiges entspannter.

Am selben Tag wie ich zog auch noch ein Mädchen aus Bayern ein, mit dem ich mich direkt super verstand, was zur Konsequenz hatte, dass wir in den uns bevorstehenden zwei Wochen zu richtig guten Freunden wurden!
Abends ging es direkt nach Paceville, dem berühmten Partyviertel, welches sozusagen direkt vor unserer Haustür lag.

Wie es so üblich ist kam ich nach einer eher schlaflosen Nacht aufgrund der Hitze, total übermüdet zum Einstufungstest in die Schule.

Jedoch war ich schlagartig wach als ich die anderen Betreuer von letztem Jahr sah, da ich mich direkt wie zu Hause gefühlt habe.

Mein Level war B2, was recht hoch ist, jedoch war der Unterricht total entspannt und vor allem unserer Lehrer richtig cool und locker drauf. Ich meine er war immerhin auch nur 3 Jahre älter als ich!

Nach der Schule ging es fast täglich an den Strand, wobei ich im Gegensatz zu dem Jahr davor an weniger „Activities“ teilnahm, da ich mittlerweile wusste, welcher Programmpunkt mir Spaß macht und welcher nicht.

Selbstverständlich machte ich jedoch die Bootsfahrt nach Comino, die Nachbarinsel, mit, da es dort einfach so unbeschreiblich schön ist.

Auf dem Boot war richtig gute Stimmung und auch auf Comino war es super. Wir hatten sogar die Möglichkeit von Felsen zu springen (die waren jedoch nicht so hoch:D).

Fast jeden Abend ging es nach Paceville, wodurch man erneut sowohl Jugendliche als auch Malteser kennenlernte.

Wie auch schon im Jahr davor ging die Zeit viel zu schnell rum.

Erneut habe ich wundervolle Leute kennengelernt (Ja Carola ich meine dich) und eine tolle Zeit gehabt.

Im Gegensatz zu dem Jahr davor war ich jedoch etwas reifer und selbstsicherer und ging auch mehr auf Partys, was die Zeit nur noch unvergesslicher machte.

Auch wenn ich diese Jahr nicht nach Malta fliege, da ich eine Sprachreise nach Antibes mache, denke ich jeden Tag an die geniale Zeit.

Eins steht fest, sobald ich nächstes Jahr mit der Schule fertig bin, fliege ich wieder in mein zweites Zuhause, zu meinen Liebsten!

Eine Sprachreise nach Malta ist das tollste, was es auf der Welt gibt.

Und ehrlich gesagt bin ich ziemlich traurig, dass ich dieses Jahr nicht hin kann!

Ihr wollte eine unvergessliche, lustige, sonnige und geile Sprachreise machen?

Dann seid ihr auf Malta richtig!