Diana Kalt

Mein Name ist Diana, 17 Jahre, und ich möchte euch gerne etwas über meine Sprachreise nach New York City, USA, berichten. Insgesamt drei Wochen habe ich in New York, dem Big Apple, verbracht und dort eine wundervolle Zeit erlebt. Zudem hatte ich auch die Möglichkeit New York einmal aus einer anderen Perspektive, als des Touristen zu erleben.

Zu Beginn dieser Reise war ich natürlich sehr aufgeregt und in meinem Kopf taten sich unendlich viele Fragen auf. Wie würde die Gastfamilie sein? Ist die Bronx wirklich so ungefährlich? Würde ich schnell Anschluss in der Schule finden? Würde das Fahren mit der U-Bahn sehr kompliziert werden?

Doch all diese möglichen Probleme lösten sich in Luft auf, nachdem ich angekommen war. Meine Gastfamilie war super nett und sehr hilfsbereit. Die Bronx entpuppte sich als normale Wohngegend und belehrte mich eines Besseren, was Vorurteile anging.

Das Subway System in New York ist sehr übersichtlich und mit einem Plan, den wir alle am ersten Tag in der Schule bekamen war alles kein Problem mehr. Was neue Kontakte angeht so kann ich nur sagen, dass ich wohl noch nie so viele Leute in einem so kurzen Zeitraum kennengelernt habe. In den Fluren wurde man immer wieder angesprochen und man unterhielt sich einfach so über alles Mögliche.

Aus den Klassenräumen der Aspect Schule hatte man einen gigantischen Blick über ganz New York. Der Unterricht war zudem einfach spitze. Man behandelte Grammatik, aber ebenso aktuelle Themen. Meine Englischkenntnisse haben sich auf jeden Fall noch einmal verbessert. Das Verhältnis Lehrer-Schüler war sehr entspannt und locker. Allgemein herrschte in der Schule eine sehr angenehme Atmosphäre, so dass man sich sofort wohlfühlte.

Nach dem Unterricht stand es einem zur Wahl, ob man am angebotenen Programm der Aspect Schule teilnehmen möchte, oder ob man lieber mit seinen frisch kennen gelernten Freunden etwas auf eigene Faust unternehmen möchte. In den drei Wochen habe ich so gut wie jede Ecke Manhattans besucht. Von Chinatown, SoHo, Little Italy, Greenwich Village bis Harlem. Natürlich standen zudem die tollen Museen auf dem Plan, aber ebenso die zahlreichen Boutiquen die New York zu bieten hat.Von den Lehrern bekamen wir auch oft persönliche Tipps zu lohnenswerten Sehenswürdigkeiten oder Tagesausflügen. Auch sonst wurde einem niemals langweilig, da New York echt sehr viel zu bieten hat und wirklich jede/r etwas findet das ihn/sie interessiert. An schönen Tagen konnte man auch einfach mal im Central Park entspannen oder zu einem der zahlreichen Strände fahren.

Der Abschied nach diesen drei Wochen erfolgte mit einem lachenden und einem weinenden Auge.Es fiel schwer zu gehen, weil ich mich doch sehr an alles gewöhnt hatte, Freunde gefunden hatte, usw. Andererseits freute ich mich wieder auf mein zu Hause inDeutschland mit der verbundenen Ruhe und allem;).

Ich würde jedem der sich überlegt eine Sprachreise zu machen auf jeden Fall dazu raten. Durch solch eine Reise wird man sehr selbstständig und zudem auch offener und toleranter. Man lernt sich auf andere Kulturen und Lebensarten einzulassen und wird dafür mit neuen und unvergleichlichen Erlebnissen, Einsichten und Erfahrungen belohnt.