Erfahrungsberichte aus San Diego

Julian Brunner

Vor ungefähr einem Jahr beschloss ich und 3 Freunde mit iSt eine individuelle Sprachreise nach San Diego zu unternehmen, um dort 3 Wochen in einer Gastfamilie im Sommerurlaub zeitgleich unsere Englischkenntnisse für die Oberstufe zu verbessern.

Für mich (16 Jahre) war es das erste Mal USA und deshalb war ich vor dem Abflug am 21.August in München schon voller Vorfreude.

Der Flug dauerte zwar recht lang war aber an sich ohne viel Stress und einfach. Einmal wurde in New York umgestiegen um von dort nach San Diego weiterzufliegen. Dort angekommen haben wir uns von einem Shuttle zu unserer Gastfamilie, die uns alle 4 aufnahm, hinfahren lassen. Da wir zu 4. waren war der Fahrpreis (ca. 12,50 €) für jeden noch erschwinglich und der Shuttlefahrer war gleich zu Beginn wie fast alle Amerikaner, außer am Flughafen, sehr nett.

Bei der neuen Familie angekommen wurden wir leider zu Beginn erstmal enttäuscht, als erstens: Die Gasteltern gar nicht zuhause waren sondern nur die Kinder uns die neue Wohnung zeigten, und zweitens das Haus nicht saubergemacht wurde. So stand für uns gleich fest dass wir in diesem Haus nicht leben wollten.

Daher haben wir gleich den Kaplan Notruf gewählt und dort wurde uns gesagt dass wir am Montag unsere Sachen mit zur Schule bringen sollen und wir zu neuen Familien kommen, leider aber nur noch in 2er Zimmer, also wurden wir geteilt.

Am Wochenende sind wir gleich mit dem Bus zum schönen Strand nach Pacific Beach gefahren wo auch sehr viele Strandgeschäfte und auch andere Geschäfte sind was sehr schön war.

Am Montag sind wir dann also mit dem Taxi in der Früh zur Schule gefahren, dessen Kosten die Schule selbstverständlich auch gleich übernahm.

Die Lehrer waren vom ersten Moment an wirklich sehr humorvoll und nett und zu keinerzeit unsympatisch, sondern verständnisvoll.

Nachdem wir unseren Einstufungstest geschrieben hatten wurden wir dann von den Lehrern zu unserer neuen Gastfamilie gefahren.Unser Gastvater zeigte uns auch gleich die Bushaltestelle (die übrigens die selbe als davor war, da die Gastfamilie nur 2 Straßen von der Alten entfernt war)

Die neuen Gasteltern waren auch sofort sympatisch und auch wieder sehr nett und humorvoll und unser Zimmer zwar schlicht gehalten aber dafür sauber worüber wir uns sehr freuten.

Am nächsten Morgen gingen wir dann zur Bushaltestelle was ein Fußmarsch von ca. 10 Min. ist. Wie sich später herausstellte hätten wir auch den Bus eine halbe Stunden später nehmen können. Ich kann nur Jedem raten sich die Monats-Buskarte vom VONS zu holen da sich sich das wirklich lohnt weil man eigentlich wenn man kein Auto hatt nur mit dem Bus oder der <trolley unterwegs ist. Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Diego muss ich leider kritisieren da der letzte Bus besonders am Wochenende schon um 18.30 Uhr fährt und wir deshalb 2 mal mit dem Taxi nach Hause mussten.

In der Schule war dann unsere Klasseneinteilung gestanden, und so gingen wir erstmal alle zum Unterricht, der weiterhin gut gestaltet war nur ein bischen mein Niveau unterfordet hatte.Im Supermarkt auf der anderen Straßenseite kann man sich in der Pause für einen guten Preis Kaffee,Muffins und so weiter kaufen.

Ein Mitarbeiter der Schule zeigte uns in der Gruppe dann gleich die Umgebung der Schule sowie die La Jolla Cove.

Wir gingen am  anschließenden Tag in die 2 umliegenden Outlets, ein Einkaufszentrum, besuchten Oldtown, Downtown wo wir auch ein Baseballspiel besuchten und gingen natürlich auch zum sehr schönen Strand ( Ich kann La Jolla Shores,ca. 10 Min mit dem Bus von der Schule entfernt empfehlen)

Über die Schule planten wir auch eine Wochenend-Reise mit Flug, einer Übernachtung im Hotel für 275 Dollar nach San Francisco, außerdem sind wir am Labor Day noch nach Los Angeles und zu Sea World. Sea World ist für 2 mal Eintritt für 60 Dollar eigentlich recht teuer aber man sollte trotzdem mal drin gewesen sein, Los Angeles war nicht so spektakulär wie gedacht aber San Francisco war wunderschön. Die Schule bietet auch wirklich viele Freizeitmöglichkeiten an so dass nie Langeweile aufkommt und die Schüeler sind auch nett und es fällt leicht Freundschaften zu knüpfen.

Abschließend war San Diego eine tolle Erfahrung und ich jedem empfehle dort hinzufliegen (allgemein Kalifornien).

Die erste Familie darf ab diesem Zeitpunkt keine neuen Gastschüler mehr aufnehmen und von den anderen Gastfamilien habe ich eigentlich nur Gutes gehört, die Lehrer waren sehr,sehr nett und der Unterricht war auch immer ohne jeglichen Stress sondern abwechslungsreich und gut.

Nach nur einer Woche vermisse ich San Diego und komischerweise auch die Schule jetzt schon…

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