Erfahrungsberichte aus Santa Barbara

Carolin Maier

Mein Name ist Carolin Maier, ich bin 18 Jahre alt und habe mit Freude an einer individuellen Sprachreise nach Amerika teilgenommen. Ich habe mich für Amerika entschieden, da ich unbedingt meine Ferien in diesem Land verbringen und zudem meine Englischkenntnisse verbessern wollte. Santa Barbara war dafür der perfekte Ort! Nette Leute, tolles Wetter und einen Strand direkt bei der Schule!! Ich habe mich für den Standartkurs mit 20 Lektionen pro Woche entschieden, sodass noch genug Zeit blieb, um mit Freunden nachmittags etwas zu unternehmen.

Meine Reise begann jedoch etwas problematisch, da ich zunächst ein paar Probleme mit meiner Gastfamilie hatte. Deshalb habe mich gleich an meinem ersten Schultag an Prim, die Zuständige für die Verteilung der Gastfamilien, gewandt und sie konnte mir sofort am nächsten Tag eine andere Gastfamilie vermitteln, worüber ich sehr dankbar war. Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich den Entschluss zu wechseln so schnell gefasst habe, da ich sonst vielleicht meinen Aufenthalt in Santa Barbara nicht so sehr hätte genießen können. Durch meinen Wechsel und die schnelle Hilfe der Schule konnte ich eine der schönsten und aufregendsten Zeiten meines noch jungen Lebens in einer für mich passenden Gastfamilie verbringen. Ich wurde gleich sehr herzlich von meiner Gastmutter aufgenommen und hatte mit meinen Mitbewohnerinnen, 2 Koreanerinnen und eine Japanerin, sehr viel Spaß. Wir haben uns gut verstanden und auch öfters etwas gemeinsam gemacht, wie z.B. miteinander gekocht oder DVD´s ausgeliehen und angesehen.

Die Schule lag direkt auf dem Campus des Santa Barbara City Colleges. Von dort aus hatte man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und den Hafen. Der Strand war nur 3 Minuten von der Schule entfernt und so haben wir uns oft dort verabredet um Volleyball zu spielen, oder um uns zu entspannen und das schöne Wetter zu genießen (es gab keinen einzigen Regentag während meines Aufenthaltes!!). Das College hatte eine eigene Cafeteria in der man Mittagessen gehen konnte. Manchmal bin ich mit meinen Freunden aber auch zum Mittagessen in die State Street gegangen. Dies ist eine wunderschöne Strasse, in der sich das Leben abspielt, mit Shops, vielen Restaurants und Bars. Da ich alleine nach Santa Barbara gekommen bin, hatte ich am Anfang Bedenken, vielleicht einsam zu sein, aber schon an meinem ersten Schultag hatte ich sofort Anschluss und nette Leute kennen gelernt.

Der Unterricht war eher locker und wir hatten sehr viel Spaß. In den Klassen gab es viele verschiedene Nationalitäten, wodurch man automatisch gezwungen war, Englisch zu sprechen. So lernte man im Unterricht nicht nur Englisch, sondern auch viel über andere Länder und Kulturen, was ein sehr schöner Nebeneffekt war. Die Lehrer waren alle sehr aufmerksam und hilfsbereit und konnten uns gute Tipps geben, was wir während unseres Aufenthaltes alles unternehmen können. Auch deswegen ist man wirklich gerne in die Schule gegangen. In meiner letzten Woche hat zudem das College wieder begonnen und der Campus war mit College-Studenten gefüllt. Dies war wirklich eine spannende Erfahrung, da man hautnah den College-Alltag an einem amerikanischen College miterleben konnte. Man kann es kaum glauben, aber es ist wirklich so, wie man es in den amerikanischen Serien und Filmen sieht. Es war z.B. möglich dem College eigenem Cheerleader- und Footballteam beim Training zuzusehen.

An den Wochenenden wie auch unter der Woche wurde ein attraktives Freizeitprogramm von der Schule angeboten. Ich persönlich fuhr mit der Schule z.B. nach San Francisco, Las Vegas und Los Angeles (Wochenendausflüge). Alle drei Ausflüge haben sich wirklich gelohnt, da ich dadurch weitere schöne Seite von Kalifornien kennen lernen konnte. Infolgedessen vergingen die 4 Wochen sehr schnell und es hieß schon bald Abschied nehmen von Lehrern, Freunden und Santa Barbara. Natürlich war dies nicht leicht, aber insgeheim habe ich mich auch wieder auf zu Hause gefreut. Ich stehe immer noch mit vielen Freunden in Kontakt und wir schwelgen dann gerne in Erinnerungen, welch geniale Zeit wir doch in Kalifornien verbracht haben.

Während meiner Sprachreise habe ich nicht nur mein Englisch um einiges verbessert, neue Freunde von der ganzen Welt kennen gelernt, sondern bin auch selbstständiger und reifer geworden. Somit kann ich eine Sprachreise und besonders diese nur empfehlen, da man viel mehr als „nur“ Englisch (kennen) lernt. Ich hoffe, ich habe euch ein ungefähres Bild von meiner Sprachreise vermitteln können. Auch wenn der Anfang nicht gleich perfekt ist, wie es bei mir war, kann es immer noch eine wunderschöne Zeit mit tollen Erfahrungen werden.

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