Erfahrungsberichte aus Santa Barbara

Ina von der Stueck

Mein Name ist Ina und ich bin 17Jahre alt. Ich habe mit viel Freude an einer iSt-Sprachreise teilgenommen und es war einer der aufregendsten Urlaube meines jungen Lebens. Ich habe mich für diese Sprachreise entschieden, weil ich unbedingt wieder in die USA fliegen und dort meinen Urlaub verbringen wollte und um gleichzeitig meine Englischkenntnisse zu verbessern.

Also habe ich als Kursort Santa Barbara gewählt und mich für den Standardkurs, 20 Lektionen pro Woche entschieden. Ich bin Samstag morgen in Düsseldorf abgeflogen und Nachmittags etwa gegen 17.00 Uhr in Santa Barbara angekommen(17.00 Uhr + 9 Stunden Zeitverschiebung=2.00 Uhr morgens deutsche Zeit).

Ich bin sehr herzlich von meiner Gastfamilie empfangen worden. Wir haben dann zusammen zu Abend gegessen und uns noch ausgetauscht. Schließlich bin ich nach einem sehr langen Tag zufrieden in mein Bett gesunken. Man muss noch erwähnen, dass das Haus einfach, aber sehr gemütlich war und ich mich direkt wie zu Hause gefühlt habe. Außerdem waren neben mir noch andere Studenten in dem Haus untergebracht: ein Mädchen aus Brasilien und eins aus Japan, ein Junge aus Taiwan, einer aus Japan und -oh Wunder - ein Junge aus Deutschland. 

Sonntags, an meinem ersten Tag, ging es am Morgen erst einmal in die Kirche, denn die meisten Amerikaner sind sehr religiös. An diesem Punkt muss ich gestehen ich hab nicht sehr viel für die Kirche übrig, vielleicht geht es euch da ja ähnlich wie mir. Und doch haben mir die Gottesdienste am Sonntagmorgen gut gefallen und ich fand es nicht quälend früh aus dem Bett zu müssen. Im Gegenteil, es war sogar recht interessant.

Ihr mögt mich jetzt für verrückt erklären. Ich bin durch meinen Aufenthalt dort nicht religiös geworden. Doch ich habe die Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Kirchen gesehen. Deutsche Kirchen sind groß und kalt und man ist umgeben von lauter fremden Menschen - so empfinde ich es jedenfalls. In den USA gibt es sehr viele kleine Kirchen in der Nachbarschaft und so kennt jeder jeden und die Atmosphäre ist äußerst gemütlich. Nach der Kirche gibt es Snacks und etwas zu trinken bevor man sich verabschiedet. Ich habe dort sehr viele neue Freunde kennengelernt. Die Kirche gehörte zu meinem Aufenthalt dort einfach dazu.

Am Montagmorgen hieß es früh aufstehen, denn Schule begann um 8.30Uhr. In den Klassen kamen Menschen aus allen Ländern und Religionen zusammen, und wir waren alle sehr freundlich im Umgang miteinander. Da ich den Standardkurs gewählt hatte, hatte ich die ersten 90 Minuten ''Grammar'' und dann weitere 90 Minuten ''Skills''. Grammar bedeutet logischerweise Grammatikunterricht und in Skills betreibt man Konservation.

Danach konnte man in die Cafeteria etwas essen gehen und den Nachmittag hatte ich frei zur Verfügung. Dann habe ich mir zum Beispiel Downtown angeschaut, war auf Shopping-Tour oder habe andere Attraktionen mitgemacht. Es gibt dort viele Sportmöglichkeiten und am Strand spielt immer jemand Volleyball. Außerdem kann man Whale-Watching mitmachen. Abends waren wir manchmal im Kino, was meiner Meinung nach dazu beiträgt die englische Sprache besser zu verstehen. Wir haben uns auch den Sonnenuntergang am Strand angeschaut oder wir sind zu Hause geblieben und haben Gesellschaftsspiele gespielt. Oft haben wir uns DVD'S wie z.B. Million Dollar Baby angeschaut und dabei gemütlich ein Dessert gegessen. Apfelkuchen ist in Amerika nämlich sehr sehr beliebt, neben ice cream natürlich.

Zehn Minuten mit dem Auto von unserem Haus entfernt gab es einen market place, wo man groß einkaufen oder sich einfach in eins der vielen Cafes setzen konnte um beispielsweise den Abend bei einem netten Gespräch zu genießen und über die Ereignisse des Tages zu reden. Es gab auch einen Bookstore, in dem man seine Zeit mit einem guten Buch oder mit Musik hören verbringen konnte. Dorthin kommen immer viele Studenten um für die Schule Recherchen anzustellen.

Wenn man mal etwas Zeit übrig hatte ging man in einen kleinen Laden, wo es allerhand Krimskrams zu kaufen gab, von Schmuck über Tassen bis hin zu Flaggen und Souvenirs. Ebenfalls ein beliebter Zeitvertrieb in Kalifornien ist das Bowling spielen. In einer großen Truppe macht es unheimlich viel Spaß und manch einer ärgert sich schwarz, denn Bowling ist nicht für jeden geeignet.

Am Wochenende hat unser Hausvater immer etwas mit uns allen unternommen. Wir waren einmal in Santa Monica oder haben uns Venice Beach und auch Hollywood angeschaut. Oder wir haben einfach im Pool meiner Gastfamilie(fast jede Gastfamilie hat dort einen Pool) relaxed.

Ich muss noch hinzufügen,dass mir das Abendessen in der Familie immer sehr viel Spaß gemacht hat, weil dort alle Bewohner des Hauses(und das waren nicht wenige, bei mir etwa 10) und fast jeden Abend Freunde an einem großen Tisch versammelt waren und zusammen gespeist haben. Die Stimmung war immer lustig, und es gab andauernd etwas zu lachen.

Als dann der Tag kam, wo es hieß Abschied nehmen hat mich die Familie sehr liebevoll verabschiedet und ich wurde richtig traurig gehen zu müssen, obwohl ich mich insgeheim auch auf daheim freute. Der Flug nach Hause verlief ohne Probleme und meine Familie nahm mich mit Freude wieder in Empfang. Ich habe auch immer noch Kontakt zu meiner Gastfamilie und möchte diesen auch halten, weil ich dort sehr viele neue Bekanntschaften und Freunde gewonnen habe.

So das waren nun ein paar meiner Erfahrungen und ich hoffe euch damit eine ungefähre Vorstellung von so einer Sprachreise gegeben zu haben. Ich wünsche euch, falls ihr euch für eine Sprachreise mit iSt entschieden habt oder ihr euch nun dafür entscheidet, eine genauso geniale Zeit habt, wie ich sie hatte!

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