Erfahrungsberichte aus Santa Barbara

Dominic Hammann

Am 22. Juli  sollte für mich das wohl größte uns spannendste Erlebnis meines bisherigen Lebens beginnen. Ich trat meine Reise nach Santa Barbara in Kalifornien an, wo ich die nächsten vier Wochen des Sommers verbringen durfte. Schon lange ersehnte ich mit viel Vorfreude den Beginn der Ferien und als ich dann im Flieger Richtung Los Angeles saß, konnte ich es kaum glauben. Endlich am Ziel meiner Träume angekommen, wurde ich auch schon sehr freundlich am Flughafen empfangen und zu meiner Gastfamilie gebracht. Bereits auf der Fahrt dorthin konnte ich mir erste Eindrücke von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten sammeln. Alles war sehr neu für mich, da dies mein erster Amerikabesuch war, und sicherlich nicht mein letzter. Die breiten Straßen und die riesigen Autos ließen keine Zweifel, dass ich wirklich in den USA war.

In Goleta, einem Vorort von Santa Barbara, angelangt, wartete auch schon meine „Gastfamilie“ auf mich. Hierbei ist zu erwähnen, dass man nicht unbedingt von Familie sprechen kann, denn ich wohnte bei Paddy, einem Techniker, der für die Stadt Santa Barbara arbeitet. Den Rest des Wochenendes verbrachte ich mit Paddy und meinem Zimmerpartner, einem französischen Sprachschüler. Paddy bemühte sich sehr während des gesamten Aufenthaltes uns so viel wie möglich zu zeigen und viel mit uns zu unternehmen. Wir machten des öfteren Videoabende oder veranstalteten ein „Barbecue“. Radtouren am Strand entlang, einkaufen in den großen shopping-malls oder das gemeinsame Essen mit vielen Freunden von Paddy gehörte zum Programm. Auch gingen wir öfter schwimmen im Pool bei Verwandten. Abends konnten wir uns immer entspannen in seinem Jacuzzi, was dort fast jede Familie hat.

Montags sollte es dann richtig losgehen für mich. Bei meinem ersten Schultag wurde uns der riesige Campus des Santa Barbara City College gezeigt, wo sich unsere Sprachschule befand. Ich lernte noch andere Sprachschüler kennen, die zusammen mit mir den ersten Schultag hatten. Gemeinsam mussten wir alle einen Einstellungs-test machen, um unsere Englischkenntnisse festzustellen. Die Ergebnisse des Tests bestimmen dann auch das Level des Englischkurses, den man während seines Aufenthaltes besucht.

Schnell findet man in der Sprachschule Freunde aus der ganzen Welt und verabredet sich zu gemeinsamen Aktivitäten. Da die Schule (Klassenzimmer mit Blick aufs Meer!) nur fünf Minuten vom berühmten „east beach“ entfernt ist, gingen wir oft zum Volleyball spielen an den Strand. Dort trifft man dann auf ganz viele andere Sprachschüler von den verschiedenen Schulen in Santa Barbara. Man lernt sich kennen und verabredet sich für den Abend. Dabei ist das Beste, dass man sich mit Jugendlichen aus der ganzen Welt in Englisch unterhalten kann, und somit vielfältige Kontakte knüpft, um auch nach seiner Reise in Kontakt zu bleiben.

Auf vielfältige Weise vertreibt man sich in Santa Barbara die Zeit, so zum Beispiel auch beim Einkaufen in den Geschäften der „State street“. Oder man besucht die Stearn’s Wharf mit ihren Fischrestaurants. Auch eine Radtour entlang der schönen Strände sollt man gemacht haben. Nebenbei bietet die Schule auch zahlreiche Aktivitäten an, wie Bowling, Barbecue, Willkommenspartys für die neuen Schüler, surfen und nicht zu vergessen die berühmte boat party! Für diese Party kann sich jeder Sprachschüler in Santa Barbara ein Ticket kaufen. Abends geht man an Bord einer Yacht und fährt mit einem DJ in der Bucht vor Santa Barbara herum. Danach folgt dann meist noch eine Party in einem der vielen Studentenwohnheime. Spaß ist hier garantiert wenn man offen ist und schnell neue Leute kennen lernt.

An den Wochenenden kann man an immer wechselnden Ausflügen teilnehmen. Es gibt auch Tagestrips nach Los Angeles oder zu einem amerikanischen Baseballspiel. Die Universal Studios und Disneyland können besucht werden. So war ich an den Wochenenden nie in Santa Barbara, sondern habe immer an einem Ausflug teilgenommen. 

Mein erstes Wochenende in Kalifornien verbrachte ich in San Diego, nicht weit von der mexikanischen Grenze gelegen. Da dies meine erste amerikanische Großstadt war, die ich besichtigte, war ich natürlich von all den Dimensionen beeindruckt. Allein die Skyline von San Diego mit ihren Wolkenkratzern ist einmalig. Im Kontrast dazu steht „Old Town San Diego“ mit historischen Gebäuden und Geschäften im Zentrum der Stadt. Neben dem Besuch im weltberühmten „San Diego Zoo“ ist der Besuch in „Seaworld“ mit der einmaligen Killerwalshow ein weiteres Highlight.

Mein zweiter Ausflug führte mich nach Las Vegas, der Glitzermetropole in der Wüste Nevadas. Schon die Fahrt dorthin vorbei an verlassenen Geisterstädten ist ein echtes Erlebnis. Diese Stadt schläft nie und es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Da ich schon in der Schule während der Woche einen Ausflug zum Grand Canyon gebucht hatte, flog ich samstags mit einigen meiner Mitschüler in einem kleinen Flugzeug über den Grand Canyon. Ein weiteres Erlebnis unter vielen, das man nicht in Worte fassen kann. Abends schaut man sich dann stundenlang die vielen Casinos wie das „Caesar’s Palace“ oder das „Bellagio“ an. Auf jeden Fall sollte man diese atemberaubende Stadt besichtigen. Man wird nicht enttäuscht!

San Francisco, eine weitere Weltmetropole, war das Ziel meines letzten Wochenendtrips. Hier kann man so richtig das amerikanische Großstadtleben hautnah mitverfolgen. Natürlich ist auch ein Ausflug zum Wahrzeichen der Stadt, der Golden Gate Bridge, ein Muss. Viel zu schnell verging auch mein letzter Ausflug und mir blieb nur noch eine Woche im sonnigen Santa Barbara. Ein letztes Mal konnte ich die schönen Strände, den lässigen „american way of life“ und natürlich nicht zu vergessen das amerikanische und mexikanische „fast food“ genießen.

Nach einem abschließenden Test in der Schule, der meinen Fortschritt in Englisch belegen sollte, musste ich auch schon Abschied nehmen von all meinen neuen Freunden und von Kalifornien. Wie im Flug vergingen diese vier Wochen. Auf jeden Fall werde ich meine Sprachreise nicht so schnell vergessen und noch lange von den einmaligen Eindrücken und den zahlreichen Erlebnissen schwärmen.

Abschließend kann ich nur jedem empfehlen, der die Möglichkeit hat an einer solchen Sprachreise teilzunehmen, die Gelegenheit zu nutzen. Die Erlebnisse in Worte zu fassen und zu beschreiben ist fast unmöglich und jeder sollte einmal eine solche Erfahrung selbst gemacht haben.

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